Aitech integriert die Plattform NVIDIA IGX Thor und beschleunigt
robuste KI-Edge-Computing-Lösungen sowie Innovationen für die Raumfahrt
CHATSWORTH, Kalifornien, 27. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Aitech, ein weltweit führender Anbieter robuster, eingebetteter KI-fähiger Computing-Lösungen, gab heute bekannt, dass das Unternehmen die Plattform NVIDIA IGX Thor in seinen S-A2300 COTS AI Supercomputer und in künftige Designs integrieren wird. Damit erweitert Aitech die KI-Rechenkapazitäten und läutet eine neue Ära des beschleunigten Computings für die Raumfahrt sowie für Missionen ein, bei denen Edge-KI erforderlich ist. Durch die Integration von IGX Thor ist Aitech in der Lage, einsatzfähige, missionsbereite Computingsysteme für Raumfahrtanwendungen bereitzustellen, die für härteste Betriebsumgebungen ausgelegt sind.

Dieser Meilenstein stärkt die Position von Aitech als führender Spezialist für robuste Computerlösungen mit mehr als 40 Jahren Erfahrung in der Bereitstellung leistungsstarker Lösungen für missionskritische Anwendungen. Dazu gehört auch eine der ersten GPGPUs, die im Weltraum eingesetzt wurden. Aitech hat nun Zugriff auf IGX Thor-Evaluierungsboards und -module, wodurch sich Designentwicklung, Systemintegration sowie Hardware-in-the-Loop-Tests zügig vorantreiben lassen.
„Aitech steht an der Spitze der KI-Revolution und liefert die leistungsstärksten, zuverlässigsten sowie zukunftsfähigsten verfügbaren Technologien", sagte Dan Mor, Leiter Kundenlösungen bei Aitech. „Durch die Integration von IGX Thor in unsere weltraumerprobten, robusten KI-Systeme ist Aitech in einer einzigartigen Position, um fortschrittliche KI aus terrestrischen industriellen Umgebungen in die harschen Bedingungen der Umlaufbahn zu überführen."
Erweiterung der LEO-Fähigkeiten mit dem S-A2300 AI COTS Supercomputer
Aitech setzte früh auf die NVIDIA Jetson AGX Orin-Plattform und entwickelte weltraumgestützte KI-Rechenlösungen, die Missionen der NASA, von Sidus Space sowie vieler weiterer Raumfahrtpioniere unterstützen. Der S-A2300 COTS AI Supercomputer, der das NVIDIA Jetson AGX Orin Industrial System-on-Module nutzt, wurde speziell für Missionen in der niedrigen Erdumlaufbahn (LEO) entwickelt. Er kombiniert eine außergewöhnliche KI-Rechendichte mit Widerstandsfähigkeit gegenüber Strahlung und extremen Umgebungsbedingungen.
Zu den wichtigsten Merkmalen des S-A2300 gehören:
Der S-A2300 liefert bereits eine beispiellose Leistung für die weltraumgestützte KI-Verarbeitung und erschließt neue Möglichkeiten für betriebliche Effizienz sowie Intelligenz im Orbit. IGX Thor wird die Fähigkeiten mit bis zu 5581 FP4 TFLOPS KI-Rechenleistung für Echtzeit-Inferenz und 400-GbE-Konnektivität über die NVIDIA® ConnectX®-7 SmartNIC weiter ausbauen. Die im Thor-SoC integrierte Functional Safety Island (FSI) unterstützt zudem Sicherheitsfunktionen über den IGX-Software-Stack und gewährleistet einen zuverlässigen Betrieb in missionskritischen Umgebungen.
Schneller zur Missionsreife
Mit der Evaluierungshardware von IGX Thor kann Aitech Entwicklungszyklen vom Konzept bis zur Validierung beschleunigen und die Zeit bis zur Einsatzreife kritischer Raumfahrt- und autonomer Missionen deutlich verkürzen. Zusammen bilden IGX Thor und die robusten KI-Plattformen von Aitech eine leistungsstarke Grundlage für die nächste Generation weltraumgestützter Intelligenz und Autonomie.
Aitech lädt derzeit Kunden, Integratoren sowie Missionspartner dazu ein, ihre Anwendungsanforderungen mitzuteilen, um Gespräche über Konfigurationsoptionen, Leistungsanforderungen und Entwicklungszeitpläne aufzunehmen. Weitere Informationen finden Sie auf https://aitechsystems.com/products/space/integrated-systems-space/s-a2300-radiation-tolerant-cots-ai-supercomputer/.
Informationen zu Aitech
Aitech ist der weltweit erste unabhängige COTS/MOTS-Innovator für offene Systeme und bietet robuste Boards sowie Subsysteme, die als Bausteine für integrierte Computing- und Netzwerklösungen dienen. Mit mehr als 40 Jahren Erfahrung in den Bereichen Luft- und Raumfahrt sowie Verteidigung bietet Aitech einsatzbewährte, individuell anpassbare Lösungen für den Einsatz zu Wasser, zu Lande, in der Luft und im Weltraum. Zu den Kunden zählen Airbus, BAE Systems, Boeing, Hindustan Aeronautics Limited (HAL), Israel Aerospace Industries (IAI), Larsen & Toubro Limited (L&T), Leonardo, Lockheed Martin, die NASA, Northrop Grumman, Rafael und Virgin Galactic.
Aitech hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit zuverlässigen und kosteneffizienten eingebetteten Systemen, die für anspruchsvollste Einsätze entwickelt wurden, eine bessere Zukunft zu gestalten. Weitere Informationen finden Sie auf www.aitechsystems.com.
Logo – https://mma.prnewswire.com/media/2950005/Aitech_Logo.jpg
View original content:https://www.prnewswire.com/news-releases/aitech-bringt-seine-weltraumerprobten-robusten-ki-systeme-mit-nvidia-igx-thor-auf-ein-neues-leistungsniveau-302772737.html
Österreich hat drei russische Diplomaten wegen des Verdachts der Spionage des Landes verwiesen und sie zu „persona non grata“ erklärt. Nach Angaben der Regierung sollen die betroffenen Mitarbeiter der russischen Vertretungen in Wien in Aktivitäten verwickelt gewesen sein, die als nachrichtendienstliche Operationen gelten. Die Außenministerin Beate Meinl-Reisinger betonte, es sei „inakzeptabel“, diplomatische Immunität für Spionage zu nutzen. Laut einer Erklärung aus Wien haben die drei Diplomaten Österreich bereits verlassen.
Nach Berichten des österreichischen Rundfunks ORF sollen die Diplomaten direkt in satellitengestützte Überwachungstätigkeiten involviert gewesen sein. Es geht demnach um mutmaßliche Spionage gegen in Wien ansässige internationale Organisationen unter Nutzung von Satellitentechnik auf dem Gelände der russischen Botschaft und des russischen Diplomatenkomplexes. Die Regierung hatte bereits im April die Aufhebung der diplomatischen Immunität der drei Betroffenen gefordert, Moskau kam dieser Forderung jedoch nicht nach. Die österreichische Außenministerin verwies in diesem Zusammenhang auf die „Vielzahl von Antennen“ auf den Dächern russischer Vertretungen in Wien, die als Sicherheitsrisiko eingestuft werden.
Wien reagiert auf den Fall auch mit einer geplanten Verschärfung des Strafrechts. Bislang ist Spionage durch ausländische Nachrichtendienste in Österreich nur strafbar, wenn sie sich direkt gegen österreichische Interessen richtet. Die Bundesregierung will nach einem Vorschlag des Justizministeriums einen zusätzlichen Tatbestand einführen, der auch die Interessen internationaler Organisationen – etwa der Vereinten Nationen und ihrer Spezialorganisationen mit Sitz in Wien – schützt. Zudem sollen bestehende Spionageparagrafen verschärft werden. Wien ist nach New York und Genf eines der wichtigsten diplomatischen Zentren weltweit und beherbergt zahlreiche internationale Einrichtungen.
Das russische Botschaftspersonal reagierte empört auf die Entscheidung. Die russische Botschaft in Wien bezeichnete die Ausweisung als „ungehörig, unbegründet, politisch motiviert und völlig inakzeptabel“ und kündigte „scharfe Gegenmaßnahmen“ an. Nach Angaben von Medien sind in Österreich rund 220 Mitarbeiter der russischen Botschaft akkreditiert; seit Beginn des russischen Militäreinsatzes in der Ukraine im Jahr 2022 wurden bereits rund ein Dutzend russischer Diplomaten des Landes verwiesen. Nach Zählung der Nachrichtenagentur Reuters summierten sich die Ausweisungen seit 2020 auf 14 russische Diplomaten. Aus Moskau kam zunächst keine detaillierte Reaktion auf die jüngste Entscheidung der österreichischen Regierung.