Merach S29R2: Der Heimtrainer mit Eigenantrieb befreit die Nutzer von monatlichen Fitness-Abonnements

26.05.2026

LONDON, 26. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Vernetzte Fitnessbikes erfordern oft laufende monatliche Abonnements lange nach dem Kauf der Hardware, aber das neue Merach S29R2 verfolgt einen anderen Ansatz. Es kombiniert einen autarken Betrieb, einen intelligenten automatischen Widerstand und eine optionale App-Konnektivität, einschließlich der Unterstützung beliebter Drittanbieter-Plattformen wie Zwift und Kinomap, ohne dass die Kernfunktionen durch ein obligatorisches Abonnement eingeschränkt werden. Das Gerät wurde für die flexible Nutzung zu Hause entwickelt und ermöglicht den Zugang zum Training ohne Abonnement.

A timeless black and red combo on Merach S29

Kabellose Freiheit für jeden Raum 

Was das S29R2 von anderen Smart Bikes unterscheidet, ist seine Unabhängigkeit von Steckdosen. Mit Hilfe eines integrierten Generatorsystems wandelt das Fahrrad die Energie, die beim Treten entsteht, in den Strom um, der für den Betrieb der Elektronik und des Onboard-Displays benötigt wird - Steckdosen, Ladekabel oder Batteriewechsel werden überflüssig.

Mit dem ersten Tritt in die Pedale aktiviert sich das LCD-Display automatisch und zeigt Leistungsdaten wie Zeit, Geschwindigkeit, Entfernung, Kalorienverbrauch und Widerstandsstufe an. In Kombination mit den vorderen Transporträdern und dem kabellosen Aufbau lässt sich das Rad leicht von Raum zu Raum bewegen, ob für ein schnelles Training im Wohnzimmer oder eine längere Fahrt am Balkonfenster.

Intelligente Widerstände, die in Echtzeit reagieren

Anstelle eines traditionellen manuellen Spannungsreglers verwendet das S29R2 ein elektronisches Widerstandssystem, das über Tasten auf dem Display oder App-basierte Trainingsprogramme gesteuert wird. Der verbleibende mechanische Drehknopf dient ausschließlich als Brems- und Not-Aus-Schalter.

Wenn das Fahrrad mit kompatiblen virtuellen Fahrradplattformen verbunden ist, passt es den Widerstand automatisch und in Echtzeit an die Geländeveränderungen an und reagiert in weniger als drei Sekunden, um Anstiege, Abfahrten und wechselnde Fahrbedingungen zu simulieren. Das System umfasst außerdem sieben voreingestellte automatische Trainingsprogramme.

Entwickelt für die tägliche Fitness zu Hause

  • Geeignet für Benutzer mit einem Gewicht von bis zu 159 kg und einer Körpergröße von 142 bis 193 cm
  • 4-fach verstellbarer Lenker und Sattel
  • 16 Widerstandsstufen mit ultra-leisem Betrieb unter 25 dB
  • Integrierte Hantelablage, zwei Flaschenhalter und Smartphone-Halterung

Der Merach S29R2 kommt am 26. April 2026 auf den Markt und ist über merachfit.de zu einem empfohlenen Verkaufspreis (UVP) von 659,99 Euro erhältlich. Die Preise können bei Amazon variieren.

Über Merach

Merach wurde 2018 gegründet und entwickelt vernetzte Fitnessgeräte und Wellnessprodukte für Verbraucher in mehr als 50 Ländern. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 1.000 Mitarbeiter und hat seit 2021 Ausrüstungen für die chinesischen Sportnationalmannschaften geliefert, unter anderem für die Olympischen Spiele in Tokio, Peking und Paris.

Mehr Infos: merachfit.eu | IG: @merachfit.eu

KONTAKT: PR_EU@merach.com

Photo - https://mma.prnewswire.com/media/2987670/Merach_Exercise_Bike_S29R2_lifestyle_659_99___April_27__2026__14.jpg

Cision View original content:https://www.prnewswire.com/news-releases/merach-s29r2-der-heimtrainer-mit-eigenantrieb-befreit-die-nutzer-von-monatlichen-fitness-abonnements-302781754.html

Von Sensorverkauf zu Smart-Glass-Offensive: ams-Osram ordnet Portfolio neu

04.05.2026

Der Halbleiter- und Lichtkonzern ams-Osram stellt sein Geschäftsportfolio neu auf und setzt dabei verstärkt auf Wachstumsmärkte wie Komponenten für Augmented-Reality-Brillen und intelligente Lichttechnologien. Vorstandschef Aldo Kamper bezeichnete den Verkauf der nicht optischen Sensorsparte an Infineon als wichtigen Schritt, um das Unternehmen „für die Zukunft aufzustellen“. Die Transaktion soll dem Konzern 570 Millionen Euro einbringen und nach aktueller Planung zum 1. Juli abgeschlossen werden.

Mit dem Verkauf trennt sich ams-Osram von einem Geschäftsbereich, der rund sieben Prozent zum Konzernumsatz beigesteuert hat, reduziert im Gegenzug aber die eigene Verschuldung deutlich. Laut Kamper kann die Schuldenlast um etwa ein Drittel gedrückt werden, die jährlichen Zinszahlungen sollen in den kommenden Jahren von rund 300 Millionen Euro auf etwa die Hälfte sinken. Der so gewonnene finanzielle Spielraum soll in den Ausbau bestehender Geschäftsfelder und in neue Produkte fließen.

Im Zentrum der Wachstumsstrategie stehen Komponenten für Augmented-Reality-Brillen. Bereits heute liefert ams-Osram Sensorelemente an Hersteller solcher Systeme, wenn auch in nach Kamps Worten noch „überschaubarem“ Ausmaß. Mittelfristig rechnet der CEO mit einem stark wachsenden Markt: Anfang der 2030er-Jahre hält er weltweit jährlich 50 bis 100 Millionen verkaufte AR-Brillen für denkbar, ab der Mitte des Jahrzehnts möglicherweise mehr. AR-Brillen sollen reale Umgebungen erweitern, Navigationsinformationen einblenden, Gesichtserkennung ermöglichen oder Vitalparameter überwachen; Nutzungsszenarien sieht Kamper in großer Bandbreite.

Parallel dazu baut ams-Osram digitale Photonik- und LED-Lösungen aus, etwa hochauflösende und „intelligente“ Scheinwerfer, die bereits im Automotive-Bereich im Einsatz sind. Dieses Geschäft bringt derzeit Erlöse im zweistelligen Millionenbereich ein, bis 2028 peilt das Management einen Umsatz von mehr als 100 Millionen Euro an. Weitere Zukunftschancen sieht der Konzern in Lasersystemen für den Rüstungssektor, wo ebenfalls mit zusätzlichem Wachstum gerechnet wird.

Für den Hauptstandort Premstätten in der Steiermark erwartet das Unternehmen trotz der Portfoliobereinigung keine einschneidenden Einschnitte. Nach Abschluss der Infineon-Transaktion sollen 70 Beschäftigte aus der Entwicklung an den Grazer Infineon-Standort wechseln, während Infineon vorerst weiterhin aus dem Werk in Premstätten beliefert wird. ams-Osram bleibt damit auf absehbare Zeit als Auftragsfertiger aktiv. Die Mitarbeiterzahl am Standort soll von derzeit etwa 1.450 bis 2030 auf 1.550 steigen, gestützt von Förderzusagen der Republik Österreich von bis zu 227 Millionen Euro, unter anderem aus dem EU Chips Act.