Gemeinsam mit ASUS zeigt Lexar zudem praxisnahe Anwendungen für Gaming-Plattformen und KI-Workloads
TAIPEH, 2. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Lexar stellt auf der COMPUTEX 2026 am Stand R1006, Halle 2, 4. Etage die Weiterentwicklung seiner Vision „AI Storage Core" vor und präsentiert eine neue Generation an KI-fähigen Speicherlösungen. Lexar reagiert damit auf die steigenden Anforderungen moderner KI- und Edge-Computing-Anwendungen sowie lokaler KI-Worloads.

Da KI-Workloads zunehmend von der Cloud auf lokale Geräte verlagert werden, ist Speicher mehr als nur passive Kapazität. Er wird zu einem entscheidenden Faktor dafür, wie KI-Systeme Modelle laden, Daten übertragen, Latenzzeiten reduzieren und die Leistung nachhaltig aufrechterhalten. Der AI Storage Core wurde von Lexar entwickelt, um diesem Wandel durch eine Kombination aus fortschrittlichem Packaging, Chip-Hardware, Intelligent Scheduling und Optimierung auf der Systemebene gerecht zu werden.
Basierend auf dieser Vision präsentiert Lexar auf der COMPUTEX 2026 seine Ausrichtung im Bereich KI-tauglicher Speichertechnologie, seine leistungsstarken SSD-Lösungen sowie die Zusammenarbeit mit ASUS beim Ausbau des eigenen Ökosystems.
KI-basierte Technologie-Lösung: Weiterentwicklung von KI-tauglichen Gen5-Controllern und Intelligent Scheduling
Das Herzstück des AI Storage Core ist Lexars integrierte Hardware-Software-Lösung, die auf dem von Longsys entwickelten Gen5-Controller SPU (Storage Processing Unit) und Intelligent Scheduling aufbaut.
Die SPU basiert auf einem fortschrittlichen 5-nm-Prozess mit einer DRAM-losen Architektur. Sie wurde entwickelt, um die generelle Verfügbarkeit zu verbessern, ohne dabei auf die hohe Speicherleistung zu verzichten, die für KI-Anwendungen benötigt wird – insbesondere angesichts der aktuellen Einschränkung bei DRAM.
Lexars Intelligent Scheduling Engine ist für Edge-KI-Inferenz optimiert und bewältigt Herausforderungen wie große Mixture-of-Experts-(MoE)-Modelle, enorme Parametergrößen, einen schnell wachsenden KV-Cache und I/O-Latenzzeiten, die eine reibungslose Funktionsweise der Inferenz beeinträchtigen können. Durch intelligentes Workload-Scheduling, prädiktive Prefetch-Algorithmen und optimiertes Cache-Management verbessert die Plattform die KI-Speichereffizienz deutlich, während sie gleichzeitig den DRAM-Kapazitätsbedarf um etwa 40 Prozent reduziert.
Gemeinsam ermöglichen die Chip-Hardware und das Intelligent Scheduling, dass der Speicher eine aktivere Rolle bei der lokalen KI-Leistung spielt, anstatt lediglich als Speicherort für Daten zu dienen.
KI-Produktportfolio: Leistungsstarke Speicherlösungen für KI-Geräte
Basierend auf den Funktionen seines AI Storage Core wird Lexar eine Reihe von leistungsstarken Speicherlösungen vorstellen, die speziell für KI-PCs, Workflows von Kreativschaffenden und kompakte Edge-Geräte entwickelt wurden.
Lexar wird seine Konzepte für die neuesten Gen5-SSDs und Gen5-Speichersticks vorstellen, die für den Einsatz in KI-Systemen optimiert sind und eine Bandbreite von bis zu 11 GB/s bieten. Gleichzeitig sollen sie einen flexibleren Weg zur Speichererweiterung für kompakte KI-Geräte ermöglichen. Durch die Kombination der Leistung von Gen5 mit hoher Bandbreite und kompakten, anpassungsfähigen Formfaktoren zielen diese Konzepte darauf ab, zukünftige Edge-KI-Geräte zu unterstützen, die einen größeren lokalen Modellspeicher, schnelleren Modellwechsel, Datenzugriff mit geringer Latenz und nachhaltige Leistung unter begrenzten Stromeinsatz und thermischen Bedingungen erfordern.
Die NM1090 PRO 8 TB PCIe Gen5 SSD wurde für KI-PCs, Kreativschaffende und Anwender entwickelt, die sowohl auf große Kapazitäten als auch hohe Bandbreiten angewiesen sind. Die PCIe Gen5 x4 SSD erreicht bei einer Kapazität von bis zu 8 TB Lese- und Schreibgeschwindigkeiten von bis zu 14.400 MB/s beziehungsweise 13.400 MB/s. Dadurch unterstützt sie große lokale KI-Modelle, hochauflösende Assets sowie mehrere KI-Anwendungen auf einem Gerät gleichzeitig.
Lexar wird zudem den Arbeitsspeicher ARES RGB DDR5 128 GB (2x 64 GB) 6400 C32 / 6000 C32 vorstellen, der speziell für KI-PCs und leistungsstarke Systeme entwickelt wurde. Mit seiner großen Kapazität und hohen Bandbreite unterstützt der ARES RGB DDR5 die effiziente lokale Bereitstellung von KI-Modellen, generative KI-Workloads, Entwicklung kreativer Produktionen und Multitasking beim Gaming. Dabei bietet sie gleichzeitig eine leistungsfähigere Speicherbasis für KI-gestützte PC-Erlebnisse.
Lexar und ASUS bauen ihr Ökosystem für KI-PCs aus
Auf der COMPUTEX 2026 stellen Lexar und ASUS ihre Zusammenarbeit in drei Schlüsselbereichen vor: KI-PCs, Handheld-Gaming und leistungsstarken Gaming-Speicher.
Im Bereich der KI-PCs wird Lexar ein KI-taugliches Gen4-SSD-Modell für den ASUS NUC 15 Pro Mini-PC vorstellen und damit demonstrieren, wie KI-optimierte Speichertechnologien kompakte KI-PC-Umgebungen unterstützen. Darüber hinaus setzen Lexar und ASUS ihre technische Zusammenarbeit hinsichtlich zukünftiger KI-Speicherformate fort. Darunter zählen unter anderem Konzepte für KI-taugliche Speichersticks, die flexiblere Erweiterungsmöglichkeiten bieten.
Im Bereich Handheld-Gaming wird Lexar die PLAY X PCIe 4.0 M.2 NVMe SSD zusammen mit dem ROG XBOX ALLY vorstellen und die Kompatibilität und Leistungsvorteile der PLAY X für kompakte Gaming-Systeme hervorheben. Die PLAY X unterstützt sowohl M.2 2230- als auch M.2 2280-Konfigurationen und bietet eine Lesegeschwindigkeit von bis zu 7.400 MB/s und eine Schreibgeschwindigkeit von bis zu 6.500 MB/s. Die PLAY X ist ab sofort offiziell in Deutschland, Frankreich und Großbritannien erhältlich.
Lexar wird zudem den Arbeitsspeicher ARES RGB DDR5 präsentieren, der offiziell für ASUS ROG Motherboards zertifiziert ist und dadurch eine nahtlose Kompatibilität und höchste Leistung ermöglicht.
Zukünftig wird Lexar sein AI Storage Core Ökosystem gemeinsam mit verschiedenen Technologie- und Plattformpartnern weiter ausbauen. Da Anwendungsfälle für Edge-KI immer ausgereifter werden geht Lexar davon aus, zukünftig mit weiteren Partnern zusammenzuarbeiten, um kommerzielle Einsatzmöglichkeiten für KI-Geräte zu erkunden.
Lexar heißt Medienvertreter, Partner und Fachbesucher willkommen, auf der COMPUTEX 2026 vom 2. bis 5. Juni 2026 am Stand Nr. R1006, Halle 2, 4. Etage im Taipei Nangang Exhibition Center mehr über seine neuesten KI-basierten und leistungsstarken Speicherlösungen zu erfahren.

Foto – https://mma.prnewswire.com/media/2991696/image1.jpg
Logo – https://mma.prnewswire.com/media/2498763/5996138/Lexar_Logo.jpg
View original content:https://www.prnewswire.com/news-releases/lexar-stellt-auf-der-computex-spezielle-speicherlosungen-fur-ki-pcs-und-edge-computing-vor-302786982.html
Österreich zieht angesichts steigender Unfallzahlen bei E-Scootern und E-Bikes die Regeln an. Mit 1. Mai tritt eine Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO) in Kraft, die vor allem Jugendliche stärker in die Pflicht nimmt. Kernpunkte sind eine ausgeweitete Helmpflicht für junge Lenkerinnen und Lenker sowie technische Vorgaben und ein niedrigeres Alkohollimit für E-Scooter. Das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) sieht in den Änderungen einen Schritt zu mehr Sicherheit, fordert aber über die gesetzlichen Mindeststandards hinaus das Tragen von Helmen in allen Altersgruppen.
Die Helmpflicht wird nach Fahrzeugkategorien und Alter differenziert. Auf herkömmlichen, muskelbetriebenen Fahrrädern bleibt es bei der bekannten Regel: Bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr ist ein Helm verpflichtend. Für E-Bikes mit Pedalen steigt die Altersgrenze nun auf 14 Jahre, für E-Scooter gilt ab Mai eine Helmpflicht bis zum 16. Geburtstag. Wer sich nicht daran hält, muss mit saftigen Strafen rechnen: Für 14- oder 15-Jährige ohne Helm am E-Scooter sind theoretisch bis zu 726 Euro Geldstrafe vorgesehen, in der Praxis rechnen Experten mit Beträgen zwischen 50 und 100 Euro. Das KFV verweist zugleich darauf, dass die Mehrheit der Verunfallten deutlich älter ist als die nun gesetzlich erfassten Altersgruppen.
Parallel zu den Altersvorgaben verschärft der Gesetzgeber die technischen und alkoholrechtlichen Bestimmungen für E-Scooter. Künftig müssen die elektrischen Roller mit Blinkern und einer Klingel ausgestattet sein. Zudem sinkt die Promillegrenze für E-Scooter-Lenker von bisher 0,8 auf 0,5 Promille und liegt damit unter jener für Rad- und E-Bike-Fahrer, für die weiterhin ein Limit von 0,8 Promille gilt. Die Anpassungen verstehen sich als Reaktion auf eine hohe Zahl von Unfällen mit E-Scootern, etwa knapp 2.100 Vorfälle in einem Bundesland innerhalb eines Jahres. Eine weitere StVO-Anpassung ist für 1. Oktober angekündigt, sie soll unter anderem E-Mopeds betreffen, die derzeit noch als Fahrräder gelten.
Verkehrssicherheitsexperten und Medizinerinnen mahnen, die neuen gesetzlichen Mindestvorgaben nicht als Obergrenze zu verstehen. KFV-Direktor Christian Schimanofsky betont, dass in Österreich pro Jahr rund 1.000 schwere Kopfverletzungen verhindert werden könnten, würden alle E-Bike- und E-Scooter-Nutzerinnen und -Nutzer einen Helm tragen. Laut KFV sind beim E-Bike 97 Prozent der Verletzten 14 Jahre oder älter, bei E-Scootern sind 82 Prozent der Verletzten 16 Jahre oder älter – also Gruppen, für die keine Helmpflicht vorgesehen ist. Die Anästhesistin und Notärztin Rebana Scherzer verweist auf Schädel-Hirn-Verletzungen als eine der häufigsten Todesursachen nach Unfällen und warnt vor schweren Langzeitfolgen, insbesondere bei älteren Menschen. Das KFV startet daher begleitend zur StVO-Novelle eine Informationskampagne und empfiehlt altersunabhängig das Tragen eines Helms.