FLORENCE, Italy, May 19, 2026 /PRNewswire/ -- JinkoSolar, the global leading PV and ESS supplier, recently announced today the signing of a major agreement with PM Green, a company active in the development and management of sustainable energy projects. The agreement covers a total collaboration of 1 GW of capacity, including a 200 MW order of high-efficiency Tiger Neo 3.0 photovoltaic modules, aimed at supporting the development of large-scale projects across several strategic markets.

Under the terms of the agreement, JinkoSolar will supply PM Green with 200 MW of Tiger Neo 3.0 modules, recognized for their high performance and reliability, within a broader partnership that includes total supplies of up to 1 GW, together with advanced technological solutions to support the company's initiatives.
"This agreement represents the outcome of a partnership with PM Green that has been built over the years and reflects the joint growth of our businesses, particularly in the European market," said Alberto Cuter. "Our collaboration continues to strengthen thanks to mutual trust and our ability to develop increasingly innovative and sustainable projects together."
"This achievement is the result of a shared journey: a partnership that, year after year, has evolved by transforming collaboration into tangible value," added Andrea Giarolo.
PM Green also expressed enthusiasm for the agreement, emphasizing how the partnership will help accelerate the development of innovative, high-efficiency energy projects in the coming years.
"This agreement with JinkoSolar represents a strategic step for PMGREEN toward increasingly structured growth focused on innovation. Being able to rely on high-efficiency technologies such as Tiger Neo 3.0 modules enables us to more effectively support the development of large-scale projects, strengthening our concrete contribution to the energy transition. It is a partnership built over time, based on a shared vision, reliability, and common sustainability goals," stated Massimo Innocenti.
The agreement reinforces the commitment of both companies to supporting global decarbonization goals, promoting the adoption of clean energy, and contributing to the construction of a more sustainable future.
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Der Halbleiter- und Lichtkonzern ams-Osram stellt sein Geschäftsportfolio neu auf und setzt dabei verstärkt auf Wachstumsmärkte wie Komponenten für Augmented-Reality-Brillen und intelligente Lichttechnologien. Vorstandschef Aldo Kamper bezeichnete den Verkauf der nicht optischen Sensorsparte an Infineon als wichtigen Schritt, um das Unternehmen „für die Zukunft aufzustellen“. Die Transaktion soll dem Konzern 570 Millionen Euro einbringen und nach aktueller Planung zum 1. Juli abgeschlossen werden.
Mit dem Verkauf trennt sich ams-Osram von einem Geschäftsbereich, der rund sieben Prozent zum Konzernumsatz beigesteuert hat, reduziert im Gegenzug aber die eigene Verschuldung deutlich. Laut Kamper kann die Schuldenlast um etwa ein Drittel gedrückt werden, die jährlichen Zinszahlungen sollen in den kommenden Jahren von rund 300 Millionen Euro auf etwa die Hälfte sinken. Der so gewonnene finanzielle Spielraum soll in den Ausbau bestehender Geschäftsfelder und in neue Produkte fließen.
Im Zentrum der Wachstumsstrategie stehen Komponenten für Augmented-Reality-Brillen. Bereits heute liefert ams-Osram Sensorelemente an Hersteller solcher Systeme, wenn auch in nach Kamps Worten noch „überschaubarem“ Ausmaß. Mittelfristig rechnet der CEO mit einem stark wachsenden Markt: Anfang der 2030er-Jahre hält er weltweit jährlich 50 bis 100 Millionen verkaufte AR-Brillen für denkbar, ab der Mitte des Jahrzehnts möglicherweise mehr. AR-Brillen sollen reale Umgebungen erweitern, Navigationsinformationen einblenden, Gesichtserkennung ermöglichen oder Vitalparameter überwachen; Nutzungsszenarien sieht Kamper in großer Bandbreite.
Parallel dazu baut ams-Osram digitale Photonik- und LED-Lösungen aus, etwa hochauflösende und „intelligente“ Scheinwerfer, die bereits im Automotive-Bereich im Einsatz sind. Dieses Geschäft bringt derzeit Erlöse im zweistelligen Millionenbereich ein, bis 2028 peilt das Management einen Umsatz von mehr als 100 Millionen Euro an. Weitere Zukunftschancen sieht der Konzern in Lasersystemen für den Rüstungssektor, wo ebenfalls mit zusätzlichem Wachstum gerechnet wird.
Für den Hauptstandort Premstätten in der Steiermark erwartet das Unternehmen trotz der Portfoliobereinigung keine einschneidenden Einschnitte. Nach Abschluss der Infineon-Transaktion sollen 70 Beschäftigte aus der Entwicklung an den Grazer Infineon-Standort wechseln, während Infineon vorerst weiterhin aus dem Werk in Premstätten beliefert wird. ams-Osram bleibt damit auf absehbare Zeit als Auftragsfertiger aktiv. Die Mitarbeiterzahl am Standort soll von derzeit etwa 1.450 bis 2030 auf 1.550 steigen, gestützt von Förderzusagen der Republik Österreich von bis zu 227 Millionen Euro, unter anderem aus dem EU Chips Act.