Mit LEGO gebaute Vorführungen, die die Hafenmaschinen in den Blickpunkt rückten und das Interesse von lokalen Beamten, Kunden und Besuchern der Gemeinde weckten
SHANGHAI, 20. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Shanghai Zhenhua Heavy Industries (ZPMC) nahm kürzlich an einem öffentlichen Tag der offenen Tür teil, der vom chinesischen Generalkonsulat in Hamburg, Deutschland, veranstaltet wurde. Unter dem Motto "Offener Austausch, gemeinsame Zukunft" zielte die Veranstaltung darauf ab, den Dialog zwischen chinesischen Unternehmen und der lokalen Gemeinschaft zu fördern und gleichzeitig das öffentliche Verständnis für chinesische Unternehmen in Deutschland zu stärken.
Während der Veranstaltung besuchten der chinesische Generalkonsul in Hamburg Lin Dong und der Hamburger Bürgermeister Peter Tschentscher den Stand des ZPMC. Sie diskutierten mit Unternehmensvertretern über die Aussichten der deutsch-chinesischen Zusammenarbeit in den Bereichen Hafenausrüstung, intelligente Fertigung und Entwicklung grüner Häfen und äußerten sich zuversichtlich über die künftige Zusammenarbeit.
Die Veranstaltung umfasste auch einen interaktiven Demonstrationsbereich, in dem ZPMC-Mitarbeiter mit Hilfe von Bauklötzen maßstabsgetreue Modelle der Hafenausrüstung und Arbeitsszenarien des Unternehmens zusammenbauen und bedienen konnten. Die Modelle veranschaulichten anschaulich die technischen Möglichkeiten und Anwendungen des ZPMC im Bereich der Hafenmaschinen. Die Ausstellung stieß sowohl bei Firmenkunden als auch bei Besuchern aus der Region auf reges Interesse und führte zu lebhaften Gesprächen am gesamten Veranstaltungsort.
View original content:https://www.prnewswire.com/de/pressemitteilungen/zpmc-prasentiert-hafenausrustungsmodelle-beim-tag-der-offenen-tur-im-chinesischen-konsulat-in-hamburg-302777682.html
Der Halbleiter- und Lichtkonzern ams-Osram stellt sein Geschäftsportfolio neu auf und setzt dabei verstärkt auf Wachstumsmärkte wie Komponenten für Augmented-Reality-Brillen und intelligente Lichttechnologien. Vorstandschef Aldo Kamper bezeichnete den Verkauf der nicht optischen Sensorsparte an Infineon als wichtigen Schritt, um das Unternehmen „für die Zukunft aufzustellen“. Die Transaktion soll dem Konzern 570 Millionen Euro einbringen und nach aktueller Planung zum 1. Juli abgeschlossen werden.
Mit dem Verkauf trennt sich ams-Osram von einem Geschäftsbereich, der rund sieben Prozent zum Konzernumsatz beigesteuert hat, reduziert im Gegenzug aber die eigene Verschuldung deutlich. Laut Kamper kann die Schuldenlast um etwa ein Drittel gedrückt werden, die jährlichen Zinszahlungen sollen in den kommenden Jahren von rund 300 Millionen Euro auf etwa die Hälfte sinken. Der so gewonnene finanzielle Spielraum soll in den Ausbau bestehender Geschäftsfelder und in neue Produkte fließen.
Im Zentrum der Wachstumsstrategie stehen Komponenten für Augmented-Reality-Brillen. Bereits heute liefert ams-Osram Sensorelemente an Hersteller solcher Systeme, wenn auch in nach Kamps Worten noch „überschaubarem“ Ausmaß. Mittelfristig rechnet der CEO mit einem stark wachsenden Markt: Anfang der 2030er-Jahre hält er weltweit jährlich 50 bis 100 Millionen verkaufte AR-Brillen für denkbar, ab der Mitte des Jahrzehnts möglicherweise mehr. AR-Brillen sollen reale Umgebungen erweitern, Navigationsinformationen einblenden, Gesichtserkennung ermöglichen oder Vitalparameter überwachen; Nutzungsszenarien sieht Kamper in großer Bandbreite.
Parallel dazu baut ams-Osram digitale Photonik- und LED-Lösungen aus, etwa hochauflösende und „intelligente“ Scheinwerfer, die bereits im Automotive-Bereich im Einsatz sind. Dieses Geschäft bringt derzeit Erlöse im zweistelligen Millionenbereich ein, bis 2028 peilt das Management einen Umsatz von mehr als 100 Millionen Euro an. Weitere Zukunftschancen sieht der Konzern in Lasersystemen für den Rüstungssektor, wo ebenfalls mit zusätzlichem Wachstum gerechnet wird.
Für den Hauptstandort Premstätten in der Steiermark erwartet das Unternehmen trotz der Portfoliobereinigung keine einschneidenden Einschnitte. Nach Abschluss der Infineon-Transaktion sollen 70 Beschäftigte aus der Entwicklung an den Grazer Infineon-Standort wechseln, während Infineon vorerst weiterhin aus dem Werk in Premstätten beliefert wird. ams-Osram bleibt damit auf absehbare Zeit als Auftragsfertiger aktiv. Die Mitarbeiterzahl am Standort soll von derzeit etwa 1.450 bis 2030 auf 1.550 steigen, gestützt von Förderzusagen der Republik Österreich von bis zu 227 Millionen Euro, unter anderem aus dem EU Chips Act.