SHANGHAI, 19. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- ZPMC hat auf der 26. China International Industry Fair (CIIF) in Shanghai den CIIF Smart Energy Award für sein 3.000 Meter tiefes Wasser mit Doppelrohrverlegungskran erhalten. Das Schiff wurde für die Installation von Öl- und Gaspipelines in extremen Tiefseegebieten konzipiert und kombiniert Schwerlastkapazität mit fortschrittlichen Positionierungs- und Rohrverlegungssystemen, um Operationen in anspruchsvollen Offshore-Umgebungen zu unterstützen.
Ausgestattet mit einem 5.000 Tonnen schweren, voll drehbaren Kran, J-Lay- und S-Lay-Rohrverlegungssystemen, einem Acht-Punkt-Verankerungssystem und DP3-Dynamikpositionierung ist das Schiff für den Einsatz in den wichtigsten Offshore-Regionen weltweit konzipiert. Seine Fähigkeiten in den Bereichen Rohrverlegung, Rohrtransport, Heben, dynamische Positionierung und Automatisierung zählen international zu den fortschrittlichsten.
Die Auszeichnung wurde im Rahmen der CIIF 2026 verliehen, die 3.200 Aussteller aus 24 Ländern und Regionen unter dem Motto „Intelligente Wirtschaft, grenzenlose Fertigung" zusammenbrachte. ZPMC präsentierte außerdem maßstabsgetreue Modelle einiger seiner Produkte und ermöglichte den Besuchern so einen genaueren Einblick in die Ingenieurskompetenz und die technologischen Entwicklungen des Unternehmens.
Dieses Jahr ist der 25. Auftritt von ZPMC in Folge bei der CIIF. Das Unternehmen hat im Laufe der Jahre zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter CIIF Gold- und Silberauszeichnungen, den CIIF Grand Award und den Ten-Year Partnership Award.
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Die Festnahme des freien Journalisten Michael Bonvalot bei einer Versammlung in Steyr entwickelt sich in Österreich zu einem politischen Streitfall über das Verhältnis von Polizei, Demonstrationsrecht und Pressefreiheit. Bonvalot wollte nach eigenen Angaben am vergangenen Sonntag über einen „Aufmarsch der rechten Verschwörungsszene“ berichten, als er trotz gültigem Presseausweis von Einsatzkräften abgeführt wurde. Inzwischen ist ein Video des Vorfalls online, das die Debatte zusätzlich anheizt.
Steyrs Bürgermeister Markus Vogl (SPÖ) machte den Einsatz beim Sicherheitsgipfel mit der Polizei zum Thema und sprach von einem Vorgang, der „schwer zu verdauen“ sei. Nicht nur die Versammlungsfreiheit sei ein „hohes Gut“, betonte er, sondern ebenso die Pressefreiheit. Journalisten müssten bei solchen Einsätzen genauso geschützt werden wie Demonstrationsteilnehmer. Laut Vogl hatte Bonvalot aus rund 50 Metern Abstand berichten sollen und sich mit einem gültigen Presseausweis ausgewiesen.
Der Bürgermeister knüpfte seine Kritik an eine breitere Auseinandersetzung über die seit Jahren stattfindenden sonntäglichen Aufmärsche in Steyr. Diese sogenannten Spaziergänge, deren jüngste Ausgabe die 300. gewesen sein soll, hätten sich nach seinen Worten „bedauerlicherweise zu einer Anlaufstelle für demokratiefeindliche Gruppen“ entwickelt – mit prominenter Beteiligung von Szenefiguren wie Gottfried Küssel und Ken Jebsen. Während die Polizei bislang keine Gründe für ein Verbot dieser Versammlungen gesehen habe, entstehe nun der Eindruck, dass gegenüber einem Berichterstatter mit „zweierlei Maß“ gemessen werde. Vogl fordert von der Exekutive daher „vertrauensbildende Maßnahmen“; der Eindruck, polizeijuristische Einschätzungen gälten nicht für alle gleich, sei „untragbar“.
Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) stellte sich demonstrativ hinter die Einsatzkräfte. Er verteidigte das Vorgehen der Polizei am Donnerstag als „verhältnismäßig und korrekt“ und widersprach damit der Darstellung, es handle sich um einen unverhältnismäßigen Eingriff in die Arbeit der Medien. Details zu der Einsatzbewertung blieben zunächst knapp, doch die veröffentlichten Videoaufnahmen dürften sowohl von Kritikern als auch von Befürwortern der Polizei genau analysiert werden. Während Vogl betont, er wolle trotz der guten bisherigen Zusammenarbeit mit der Polizei „nicht einfach zur Tagesordnung übergehen“, signalisiert das Innenministerium Rückendeckung für die Einsatzlinie vor Ort – ein Spannungsfeld, das die Diskussion über die Grenzen und den Schutz journalistischer Arbeit bei Demonstrationen weiter befeuern dürfte.