Zoomlion treibt den weltweiten Einsatz von Landmaschinen durch Fortschritte bei Hybrid- und intelligenten Produkten voran

31.05.2026

CHANGSHA, China, 31. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Zoomlion treibt die weltweite Markteinführung von Maschinen für neue Energien und intelligente Landwirtschaft voran und nutzt große Messen in der Türkei, Südafrika, Thailand, Brasilien und China, um Hybridtraktoren, intelligente Erntemaschinen und kulturspezifische Mechanisierungslösungen zu präsentieren, die dem Wandel in der Landwirtschaft hin zu umweltfreundlicheren, intelligenteren und stärker mechanisierten Betriebsabläufen entsprechen.

A customer experiences Zoomlion’s DV3504 hybrid tractor at NAMPO Harvest Day 2026 in South Africa on May 12.

Hybridtraktoren entwickelten sich in zahlreichen Märkten zu den wichtigsten Vorzeigeprodukten des Unternehmens. Die Modelle DV3504 und DQ2604 standen in der Türkei und in Südafrika im Mittelpunkt, was Zoomlions Bestreben unterstrich, Hybridmaschinen als praktische Lösung für die großflächige Landwirtschaft und zur Senkung des Kraftstoffverbrauchs zu positionieren. In der Türkei feierten die Traktoren ihr Debüt auf der Landwirtschaftsmesse in Konya, wo Zoomlion ihre Leistungsfähigkeit bei Anwendungen mit hoher Belastung wie der Tiefenbearbeitung hervorhob, unterstützt durch das selbst entwickelte verteilte intelligente elektrische Antriebssystem MiDD und die dynamische Energiesteuerungstechnologie. In Südafrika stand der DV3504 im Mittelpunkt der Präsentation des Unternehmens auf der Nampo-Messe und weckte Interesse durch seine Kombination aus Leistung, intelligentem Betrieb und energiesparender Performance.

Brasilien markierte einen weiteren Meilenstein: Zoomlion trat erstmals auf der Agrishow auf und führte den DV3504 offiziell für den lokalen Markt ein. Das Unternehmen positionierte den Traktor im Kontext des Trends zur grünen Landwirtschaft in Brasilien und der betrieblichen Anforderungen des großflächigen Soja- und Maisanbaus und signalisierte gleichzeitig weitere regionale Investitionen über seine lokale Tochtergesellschaft und Produktionsstätte.

Über Traktoren hinaus nutzt Zoomlion lokalisierte Lösungen, um auf kulturspezifische Mechanisierungsanforderungen einzugehen. Auf der AGRITECHNICA ASIA 2026 in Bangkok stellte das Unternehmen den Zuckerrohr-Mähdrescher C600 als Teil einer umfassenden Lösung für den Zuckerrohrsektor in Südostasien vor. Der C600 wurde für die Anbaudichte und das Gelände in Thailand entwickelt und vereint Ernte, Transport, Entlaubung und Reinigung, während sein intelligentes Managementsystem Z-Pilot autonome Fahr- und intelligente Planungstechnologien umfasst. Zoomlion präsentierte zudem passende Traktoren und Anbaugeräte, um eine Komplettlösung für die Mechanisierung des Zuckerrohranbaus zu bilden.

Auf der Xinjiang International Agricultural Machinery Expo unterstrich Zoomlion zudem die Rolle intelligenter Technologien für neue Energien in seiner Modernisierungsstrategie. Das Unternehmen stellte neun Hybridprodukte vor, darunter den DH7-6000, den es als den weltweit ersten Tandem-Hybrid-Getreide-Mähdrescher bezeichnete. Laut Zoomlion bietet die Maschine einen geringeren Energieverbrauch und eine höhere Betriebseffizienz als herkömmliche Geräte.

Insgesamt zeigen die Messen, wie Zoomlion Hybrid- und intelligente Technologien mit stärker lokalisierten landwirtschaftlichen Lösungen verbindet und gleichzeitig seine Strategie „High-End, international, neue Energie" auf den globalen Märkten weiter vorantreibt.

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Von Sensorverkauf zu Smart-Glass-Offensive: ams-Osram ordnet Portfolio neu

04.05.2026

Der Halbleiter- und Lichtkonzern ams-Osram stellt sein Geschäftsportfolio neu auf und setzt dabei verstärkt auf Wachstumsmärkte wie Komponenten für Augmented-Reality-Brillen und intelligente Lichttechnologien. Vorstandschef Aldo Kamper bezeichnete den Verkauf der nicht optischen Sensorsparte an Infineon als wichtigen Schritt, um das Unternehmen „für die Zukunft aufzustellen“. Die Transaktion soll dem Konzern 570 Millionen Euro einbringen und nach aktueller Planung zum 1. Juli abgeschlossen werden.

Mit dem Verkauf trennt sich ams-Osram von einem Geschäftsbereich, der rund sieben Prozent zum Konzernumsatz beigesteuert hat, reduziert im Gegenzug aber die eigene Verschuldung deutlich. Laut Kamper kann die Schuldenlast um etwa ein Drittel gedrückt werden, die jährlichen Zinszahlungen sollen in den kommenden Jahren von rund 300 Millionen Euro auf etwa die Hälfte sinken. Der so gewonnene finanzielle Spielraum soll in den Ausbau bestehender Geschäftsfelder und in neue Produkte fließen.

Im Zentrum der Wachstumsstrategie stehen Komponenten für Augmented-Reality-Brillen. Bereits heute liefert ams-Osram Sensorelemente an Hersteller solcher Systeme, wenn auch in nach Kamps Worten noch „überschaubarem“ Ausmaß. Mittelfristig rechnet der CEO mit einem stark wachsenden Markt: Anfang der 2030er-Jahre hält er weltweit jährlich 50 bis 100 Millionen verkaufte AR-Brillen für denkbar, ab der Mitte des Jahrzehnts möglicherweise mehr. AR-Brillen sollen reale Umgebungen erweitern, Navigationsinformationen einblenden, Gesichtserkennung ermöglichen oder Vitalparameter überwachen; Nutzungsszenarien sieht Kamper in großer Bandbreite.

Parallel dazu baut ams-Osram digitale Photonik- und LED-Lösungen aus, etwa hochauflösende und „intelligente“ Scheinwerfer, die bereits im Automotive-Bereich im Einsatz sind. Dieses Geschäft bringt derzeit Erlöse im zweistelligen Millionenbereich ein, bis 2028 peilt das Management einen Umsatz von mehr als 100 Millionen Euro an. Weitere Zukunftschancen sieht der Konzern in Lasersystemen für den Rüstungssektor, wo ebenfalls mit zusätzlichem Wachstum gerechnet wird.

Für den Hauptstandort Premstätten in der Steiermark erwartet das Unternehmen trotz der Portfoliobereinigung keine einschneidenden Einschnitte. Nach Abschluss der Infineon-Transaktion sollen 70 Beschäftigte aus der Entwicklung an den Grazer Infineon-Standort wechseln, während Infineon vorerst weiterhin aus dem Werk in Premstätten beliefert wird. ams-Osram bleibt damit auf absehbare Zeit als Auftragsfertiger aktiv. Die Mitarbeiterzahl am Standort soll von derzeit etwa 1.450 bis 2030 auf 1.550 steigen, gestützt von Förderzusagen der Republik Österreich von bis zu 227 Millionen Euro, unter anderem aus dem EU Chips Act.