Zoomlion stärkt seine lokale Präsenz in Europa durch eine Ausweitung der Zusammenarbeit in den Bereichen Service, Fertigung und Technologie

01.09.2026

CHANGSHA, China, 1. September 2026 /PRNewswire/ -- Zoomlion Heavy Industry Science & Technology Co., Ltd. („Zoomlion" oder „das Unternehmen") baut seine lokalen Aktivitäten in Europa aus, nachdem am 19. August im Zoomlion-Werk in Deutschland ein Partnertreffen stattfand und ein Besuch bei der deutschen Tochtergesellschaft m-tec stattfand. Das Unternehmen stellte Pläne vor, die lokalen Aktivitäten in den Bereichen Vertrieb, Fertigung, Service, Personalentwicklung und Digitalisierung weiter auszubauen und gleichzeitig die Verfügbarkeit von Ersatzteilen sowie die Reaktionsfähigkeit des Kundendienstes zu verbessern.

Zoomlion Strengthens European Localization through Expanded Service, Manufacturing, and Technology Collaboration

Auf dem Partnertreffen diskutierten Kunden und Partner aus verschiedenen europäischen Ländern über Marktentwicklungen, Produkte, Dienstleistungen und die Lokalisierung der Geschäftstätigkeiten. Die Teilnehmer würdigten die Verbesserungen bei der Produktqualität und den technologischen Fähigkeiten von Zoomlion und hoben gleichzeitig Prioritäten wie langfristige Serviceleistungen, Ersatzteilversorgung und ein breiteres Produktportfolio hervor. Der Chairman und CEO von Zoomlion, Zhan Chunxin, ging auf diese Prioritäten ein und betonte dabei die strategische Bedeutung Europas für das Unternehmen sowie dessen Engagement für eine langfristige Lokalisierung.

Das Unternehmen plant, sein europäisches Ersatzteil- und Servicenetz weiter auszubauen und dabei sowohl die Reaktionszeiten als auch die Ersatzteilverfügbarkeit zu verbessern. Zudem wird eine kundenorientierte digitale Serviceplattform weiterentwickelt, die darauf ausgelegt ist, Serviceaufträge automatisch zuzuweisen und diese während des gesamten Prozesses zu verfolgen, wodurch Kunden einen leichteren Zugang zu Informationen über Geräte, Ersatzteile und Dienstleistungen erhalten. Zoomlion wird auch weiterhin neue Produkte und Technologien einführen und sein Portfolio erweitern, um den Anforderungen der lokalen Märkte besser gerecht zu werden.

Herr Zhan besuchte am 25. August die Produktions- und F&E-Einrichtungen von m-tec in Deutschland, wo er sich einen Überblick über den Betrieb und die technologische Entwicklung der Tochtergesellschaft verschaffte, einschließlich der Forschung und Entwicklung sowie der Anwendungsbereiche im Bereich des 3D-Drucks. Herr Zhan erklärte, Zoomlion werde m-tec weiterhin unterstützen, indem es die globale Marktpräsenz, die F&E-Kompetenzen und die finanziellen Ressourcen des Konzerns nutze, und gleichzeitig eine engere Zusammenarbeit in den Bereichen Technologie, Produkte und Marktentwicklung fördern. Seit dem Beitritt zu Zoomlion im Jahr 2014 hat m-tec sein Fachwissen im Bereich Trockenmörtelmaschinen und Baustoffe ausgebaut und gleichzeitig mit Zoomlion in den Bereichen Technologie, Produkte und Märkte zusammengearbeitet, wodurch das Unternehmen zu einem wichtigen Bestandteil der europäischen Lokalisierungsstrategie des Konzerns geworden ist.

Zoomlion hat europaweit Vertriebs-, Service-, Finanzierungs- und Fertigungskapazitäten aufgebaut, unterstützt durch lokale Produktionsstätten wie CIFA in Italien, m-tec, WILBERT und RABE in Deutschland sowie das Werk für Hubarbeitsbühnen in Ungarn. Diese lokale Präsenz ermöglicht es dem Unternehmen, Fertigung, technisches Know-how, Fachkräfte und Kundensupport näher an die europäischen Märkte heranzubringen.

Auch in Zukunft wird Zoomlion globale Ressourcen mit lokalen Kompetenzen kombinieren, um den Kundensupport zu stärken und das langfristige Wachstum in Europa voranzutreiben.

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Autobahn als Gefahrenzone: Wie KI das Arbeiten unter Verkehr sicherer machen soll

15.06.2026

Asfinag und ÖAMTC kombinieren emotionale Bewusstseinsbildung mit neuer Technologie, um den „Arbeitsplatz Straße“ sicherer zu machen. Unter dem Slogan „Danke, dass du auf meine Mama/meinen Papa aufpasst“ starten die Organisationen eine gemeinsame Kampagne, bei der die Kinder der Mitarbeitenden als Botschafter auftreten. Hintergrund sind mehrere schwere Unglücke mit Autobahn-Personal: Im Jahr 2025 war Asfinag-Personal in sechs Unfälle auf Autobahnen involviert, einer davon endete tödlich. Parallel zu der Kampagne wird in Österreich ein KI-basiertes Warnsystem im Live-Betrieb getestet.

Die Dimension des Problems ist erheblich. Laut Daten von Statistik Austria und ÖAMTC kam es 2025 zu insgesamt 2.137 Unfällen mit Personenschaden auf Autobahnen und Schnellstraßen, 45 davon verliefen tödlich. Als häufigste Ursachen gelten Unachtsamkeit und Ablenkung. Eine IFES-Umfrage zeigt, wie verbreitet riskantes Verhalten ist: Ein Drittel der Befragten gibt an, während der Fahrt Handy-Nachrichten zu lesen oder zu schreiben, die Hälfte bedient Navi oder Radio. Unter den unter 30-Jährigen räumen 60 Prozent ein, schon einmal während der Fahrt ein Video aufgenommen zu haben.

Das neue KI-System zielt darauf ab, die Arbeit von Straßenkolonnen unter fließendem Verkehr besser abzusichern. Auf Sicherungsfahrzeugen oder Warnleitanhängern montierte Kameras erfassen Fahrzeuge in rund 300 Metern Entfernung. Die Künstliche Intelligenz analysiert daraufhin den Fahrweg der herannahenden Fahrzeuge und löst bei Kollisionsgefahr Warnungen aus: Die Person am Steuer wird mit einem Hupsignal aufmerksam gemacht, während Straßenarbeiter ein kleines Gerät am Körper tragen, das im Gefahrenfall vibriert. Diese wenigen zusätzlichen Sekunden sollen reichen, um sich aus der Gefahrenzone zurückzuziehen.

Derzeit sind fünf Kameras im Einsatz, weitere 21 Kollisionswarner werden angeschafft. Der Testbetrieb läuft bis Jahresende, anschließend soll über eine flächendeckende Einführung entschieden werden. Auch der ÖAMTC erprobt die Technologie im praktischen Alltag: Elf Fahrzeuge des Clubs wurden mit dem System ausgerüstet, sie werden in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland getestet. Die Kombination aus KI-gestützter Früherkennung und einer breit angelegten Kampagne gegen Ablenkung am Steuer soll das Risiko für Verkehrspersonal senken – und zugleich Fahrerinnen und Fahrer stärker für die Konsequenzen ihres Verhaltens sensibilisieren.