AMSTERDAM, 14. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- YeePay hat offiziell eine Lizenz als elektronisches Geldinstitut (EMI) von der De Nederlandsche Bank (DNB), der niederländischen Zentralbank, erhalten.

Da die Niederlande ein bedeutendes Finanzzentrum innerhalb der Europäischen Union sind, stellt die EMI-Lizenz einen wichtigen Schritt für YeePays europäische Expansion dar. Die Genehmigung stärkt die regulatorische Präsenz des Unternehmens und unterstützt seine Fähigkeit, Unternehmen, die auf internationalen Märkten tätig sind, konforme, lokalisierte Zahlungsdienste anzubieten, vorbehaltlich der geltenden regulatorischen Anforderungen.
Terry, Senior Vice President von YeePay, sagte:
„Der Erhalt einer E-Geld-Lizenz von der Niederländischen Zentralbank ist ein wichtiger Meilenstein in der europäischen Strategie von YeePay." Mit den Niederlanden als wichtigem strategischen Drehkreuz und unserer britischen EMI-Lizenz werden wir unsere lokale Präsenz und unsere regulierten Dienstleistungskapazitäten in Europa – vorbehaltlich der geltenden regulatorischen Anforderungen – weiter stärken. Durch die Kombination lokaler regulatorischer Kapazitäten und Finanzinfrastruktur mit dem globalen Zahlungsnetzwerk von YeePay werden wir unsere globalen Inkasso- und Auszahlungskapazitäten, unsere lokalen Kontoführungs- und Währungstransaktionskapazitäten weiter stärken. Unser Ziel ist es, internationalen Kunden eine Komplettlösung für Zahlungen im globalen grenzüberschreitenden Handel anzubieten, um so den grenzüberschreitenden Geldfluss zu verbessern, die Transaktionskosten zu optimieren und Unternehmen bei der Expansion in europäische und andere internationale Märkte zu unterstützen."
YeePay hat ein stetig wachsendes Portfolio an Finanz- und Zahlungslizenzen und -registrierungen in wichtigen internationalen Märkten aufgebaut. Dazu gehören eine Money Service Operator (MSO)-Lizenz in Hongkong, China, eine US Money Services Business (MSB)-Registrierung, eine Registrierung als Money Transmitter (Transmisor de Dinero) in Mexiko, SFC-Lizenzen in Hongkong für regulierte Tätigkeiten der Typen 1, 4 und 9 sowie EMI-Lizenzen im Vereinigten Königreich und in den Niederlanden.
Unterstützt durch sein globales Geschäftsnetzwerk und seine Fintech-Kompetenzen decken die Dienstleistungen von YeePay mehr als 200 Länder und Regionen ab und bieten Echtzeit-Devisenhandel für mehr als 100 Währungen. Diese globale Infrastruktur ermöglicht es YeePay, Unternehmen Zahlungsdienste anzubieten, die auf die Unterstützung zunehmend komplexer grenzüberschreitender Transaktionen ausgelegt sind.
Mit Blick auf die Zukunft wird YeePay seine Partnerschaften mit Finanzinstituten weltweit weiter vertiefen und sein umfassendes Angebot für grenzüberschreitende Zahlungen stärken, das globale Inkasso, globale Auszahlungen, Devisendienstleistungen und globale Konten umfasst, über relevante Einrichtungen und Partner und vorbehaltlich der geltenden regulatorischen Anforderungen.
Durch kontinuierliche Investitionen in Finanztechnologie und regulierte Infrastruktur will YeePay grenzüberschreitende Zahlungen einfacher, effizienter und zugänglicher für international expandierende Unternehmen machen.
Weitere Informationen finden Sie auf: global.yeepay.com
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Mercedes-Benz verzeichnet ein zunehmend zweigeteiltes Bild seiner weltweiten Fahrzeugverkäufe. Während die Konzernzahlen im dritten Quartal 2026 global rückläufig waren, meldet die Indien-Tochter ein Rekordquartal. In Indien setzte Mercedes-Benz im Zeitraum Juli bis September 5.422 Fahrzeuge ab, ein Plus von 6 Prozent gegenüber dem Vorjahr und zugleich der beste Quartalswert in der Geschichte des Unternehmens im Land. Von Januar bis September summierten sich die Verkäufe dort auf 15.190 Einheiten, rund 8 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.
Auf Konzernebene dagegen schrumpften die Auslieferungen im gleichen Quartal. Weltweit setzte Mercedes-Benz 491.700 Pkw und leichte Nutzfahrzeuge ab, ein Minus von 6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im Pkw-Geschäft allein sanken die globalen Verkäufe um 8 Prozent auf 407.200 Einheiten. Besonders belastend wirkte die Entwicklung in Asien und hier vor allem in China: In der Volksrepublik gingen die Pkw-Verkäufe um knapp ein Drittel auf 86.800 Fahrzeuge zurück, konzernweit meldete der Hersteller für Asien ein Minus von 25 Prozent auf 132.300 Autos. Ein Zuwachs in Europa und Nordamerika reichte nicht aus, um die Schwäche in China zu kompensieren.
Kontrastreich präsentiert sich auch das Bild in den oberen Preissegmenten. In Indien trugen Top-End-Luxusmodelle – darunter S‑Klasse, Mercedes‑Maybach, EQS Maybach SUV, G‑Klasse, V‑Klasse und AMG‑Modelle – maßgeblich zum Wachstum bei: Diese Klasse legte dort im Jahresvergleich um mehr als 13 Prozent zu und kam auf über ein Viertel des Gesamtabsatzes. Innerhalb dieses Segments nutzten laut Unternehmen fast drei Viertel der Kunden das MANUFAKTUR‑Personalisierungsprogramm. Die Performance-Marke AMG steigerte ihre Auslieferungen in Indien um mehr als 18 Prozent, das AMG G 63 erzielte den höchsten monatlichen Absatz seit Markteinführung. Global hingegen verzeichnete Mercedes-Benz im teuersten Segment aus S‑Klasse, Maybach und AMG ein deutliches Minus von gut 20 Prozent im dritten Quartal.
Stärker als die Verbrenner legten weltweit die batterieelektrischen Modelle zu. Vertriebs- und Marketingvorstand Mathias Geisen sprach von dem höchsten Quartalsabsatz vollelektrischer Pkw in der Unternehmensgeschichte; in Europa war nahezu jedes dritte verkaufte Auto rein elektrisch. Der elektrische GLC trug dabei überproportional zum Wachstum bei und vervielfachte seine Verkäufe gegenüber dem zweiten Quartal. In Indien setzt der Konzern seinen Fokus ebenfalls auf Elektrifizierung: Dort stehen die Markteinführung einer elektrifizierten S‑Klasse mit Auslieferungsstart Mitte Oktober sowie die Premiere des GLC BEV Anfang November an, die das Portfolio am Subkontinent weiter ausbauen sollen.
Die Transportersparte Vans erwies sich zuletzt als Stabilitätsanker. Mit einem Plus von 1 Prozent auf 84.400 Fahrzeuge hielt sich das Segment im dritten Quartal nahezu auf Vorjahresniveau. Insgesamt aber bleibt der Druck auf das Kerngeschäft hoch, da der Wettbewerb im wichtigen Markt China nach Konzernangaben intensiv und das Umfeld weiterhin schwierig ist. In dem Land gehören der GLC und die E‑Klasse zu den meistverkauften Baureihen des Herstellers und machen dort fast zwei Drittel der Pkw-Verkäufe aus. Die anhaltende Schwäche in China, die bereits im zweiten Quartal mit einem Absatzminus von rund 30 Prozent sichtbar war, unterstreicht für Mercedes-Benz die Bedeutung eines breiter diversifizierten Wachstums – mit Märkten wie Indien, in denen das Premium- und Luxusgeschäft derzeit gegensätzlich zum Trend zulegt.