Tennis players who compete in, have competed in, or will compete in any ATP-sanctioned or WTA-sanctioned tennis tournaments or any of the four Grand Slams may be members of a class action settlement.

14.10.2026

NEW YORK, Oct. 14, 2026 /PRNewswire/ -- Weil, Gotshal & Manges LLP and JW Quinn ADL LLC announce:

Are you a tennis player who competes in, has competed in, or will compete in any ATP-sanctioned or WTA-sanctioned tennis tournament or any of the four Grand Slams between March 18, 2021 until the court enters a final judgment in this case? There is a class action Settlement with Defendant Tennis Australia Limited to resolve claims for monetary damages and/or monetary relief of any kind. Your rights may be affected by this settlement. 

Important Things to Know:

  • The purpose of this notice is to alert you about a proposed Settlement reached in the Class Action Lawsuit (the "Lawsuit") brought by current and former mens and womens professional tennis players and the Professional Tennis Players Association ("PTPA") (together, "Plaintiffs") against Defendants ATP Tour, Inc., WTA Tour, Inc., Tennis Australia Limited ("Tennis Australia"), Federation Francaise de Tennis, All England Lawn Tennis Club (Championships) Ltd., and United States Tennis Association Inc. ("Defendants"). The Lawsuit alleges that Defendants violated antitrust laws relating to the oversight, governance, and operation of professional tennis. Defendants have denied any wrongdoing.



  • This Settlement is with Defendant Tennis Australia only. The lawsuit is continuing against the non-settling Defendants, including ATP Tour, Inc., WTA Tour, Inc., Federation Francaise de Tennis, All England Lawn Tennis Club (Championships) Ltd., and United States Tennis Association Inc.



  • Settlement Class Members' rights will be affected by this Settlement, which provides non-monetary benefits in the Lawsuit, including Tennis Australia's cooperation and production of information relevant to Plaintiffs' claims.



  • If you do nothing, you will remain in the Class. Keep in mind that if you do nothing now, regardless of whether Plaintiffs win or lose, you will be legally bound by all Court orders and judgments made in this class action and you will not be able to bring a separate lawsuit against Tennis Australia for the same legal claims that are the subject of this Lawsuit.



  • The Player Plaintiffs and the Damages Classes are represented by Weil, Gotshal & Manges LLP and JW Quinn ADL LLC. Counsel has been overseeing and performing work to advance this case on behalf of the Plaintiffs since 2025. If you stay in the Class, you do not need to hire your own lawyer to pursue the claims against Tennis Australia. However, if you want to be represented by your own lawyer, you may hire one at your own expense.



  • To learn more about the Settlement, please visit the Settlement Website, www.TennisPlayersLitigation.com, or call 1-888-808-5799.



  • There are important deadlines that affect your legal rights. This schedule may change, so please visit the Settlement Website regularly for updates. If you wish to exclude yourself from this Settlement or file an objection, you must do so by November 30, 2026.



  • The Court will hold a Settlement Hearing to decide whether to approve the Settlement. The date and time of the hearing has not yet been set. Once the Court schedules the hearing, additional information will be available on the Settlement Website.



  • If you take no action, you will still be bound by the Settlement, and your rights will be affected.

www.TennisPlayersLitigation.com

Tel.: 1-888-808-5799

Cision View original content:https://www.prnewswire.co.uk/news-releases/tennis-players-who-compete-in-have-competed-in-or-will-compete-in-any-atp-sanctioned-or-wta-sanctioned-tennis-tournaments-or-any-of-the-four-grand-slams-may-be-members-of-a-class-action-settlement-302905949.html

Wie ein verstorbener Sektionschef zum Politikum im U-Ausschuss wurde

08.10.2026

Ein umfangreicher Auswertungsbericht der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) zu digitalen Daten des verstorbenen Justiz-Spitzenbeamten Christian Pilnacek sorgt für neuen politischen und justizinternen Sprengstoff. Chatprotokolle, E-Mails und weitere Unterlagen zeichnen ein Bild tiefgreifender Konflikte innerhalb der Justiz – insbesondere zwischen der WKStA und Teilen der vorgesetzten Behörden. Parallel dazu bereitet ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss die Befragung von Schlüsselpersonen vor, um mögliche politische Einflussnahmen auf Ermittlungen rund um Pilnacek und dessen Tod zu beleuchten.

Aus der von der WKStA erstellten Expertise zu Pilnaceks Kommunikationsdaten geht hervor, wie der langjährige Leiter der für Strafrecht zuständigen Sektion im Justizministerium über Jahre hinweg gegenüber der WKStA Stellung bezog. Der Bericht zeigt, dass der damalige Wiener Oberstaatsanwaltschef Johann Fuchs im Juni 2019 in einer internen Nachricht erklärte, er sehe es als Aufgabe seiner Amtszeit, eine von der WKStA angeblich offengelegte „Verkommenheit“ im Berufsstand „mit allen Mitteln zu bekämpfen“. Er bezeichnete Pilnacek darin ausdrücklich als Mitstreiter. In dem Gutachten findet sich zudem Material, aus dem hervorgehen soll, wie die Korruptionsstaatsanwaltschaft aufgelöst und neu aufgesetzt werden könnte.

Die Auswertung des Laptops und mehrerer Speichermedien Pilnaceks, die in einem rund 440 Seiten starken Bericht zusammengefasst wurde, behandelt auch seine Kontakte in das Umfeld der ÖVP. Der frühere Sektionschef war von 2010 bis 2020 über alle wesentlichen Strafsachen der Republik informiert und konnte als weisungsbefugter Beamter Ermittlungsschritte mitsteuern oder Berichte anfordern. Laut dem Bericht kooperierte er in dieser Zeit eng mit ÖVP-nahen Personen und wirkte an der Verteidigung von Beschuldigten mit. Nach Bekanntwerden einer Audioaufnahme aus dem Sommer 2023, in der Pilnacek Interventionen von ÖVP-Seite beklagte, leitete die WKStA ein Ermittlungsverfahren gegen unbekannte Täter ein; dieser Interventionsakt ist nun ebenfalls Gegenstand des U-Ausschusses.

Der Untersuchungsausschuss, der sich mit den Umständen von Pilnaceks Tod und dem Umgang der Behörden befasst, bekommt das WKStA-Dokument zeitlich passend zur nächsten Befragungsrunde vorgelegt. Zunächst soll ein IT-Experte der WKStA, der für das Auslesen von Datenträgern zuständig ist, Auskunft geben. In den darauffolgenden Tagen werden Exekutivbeamte befragt, darunter der Leiter des Bundeskriminalamts sowie zwei Polizeibeamte aus Niederösterreich, die unter anderem mit Pilnaceks Geisterfahrt Stunden vor dem Fund seiner Leiche in einem Donau-Seitenarm befasst waren. Politisch besonders im Fokus steht der Auftritt von Innenminister Gerhard Karner und dessen Kabinettschefin, nachdem eine vom Ressort in Auftrag gegebene Schulungsunterlage für geladene Auskunftspersonen parteiübergreifend – mit Ausnahme der ÖVP – auf Kritik gestoßen war.

Die Kombination aus internen Justizchats, detaillierter Datenauswertung und politischer Aufarbeitung im Parlament verschärft die Debatte über das Verhältnis zwischen Ministerien, Staatsanwaltschaften und Parteien. Während die WKStA ihre Auswertungsergebnisse in den U-Ausschuss einbringt, suchen Abgeordnete nach Antworten auf die Frage, ob und in welchem Ausmaß versucht wurde, auf Ermittlungen Einfluss zu nehmen – sowohl in prominenten Wirtschafts- und Korruptionsfällen als auch im Zusammenhang mit den Untersuchungen nach dem Tod eines der einflussreichsten Justizbeamten der vergangenen Jahre.