Spiros neueste EMIR-Studie zeigt, was Markenerlebnisse effektiver macht

25.09.2026

Die zweite Welle von Spiros „Experiential Marketing Impact Report" („Bericht über die Auswirkungen von Erlebnismarketing", EMIR) geht über die Frage hinaus, ob Erlebnisse funktionieren, und untersucht, welche Gestaltungsentscheidungen am stärksten mit Vertrauen, Verbundenheit und Kaufabsicht zusammenhängen.

LAS VEGAS, 25. September 2026 /PRNewswire/ -- Spiro®, eine weltweit tätige Erlebnisagentur, hat heute EMIR: The Deeper Dive („Die vertiefte Analyse") veröffentlicht, die zweite Welle seines „Experiential Marketing Impact Report" (EMIR), in der untersucht wird, wie Live-Erlebnisse Menschen und Geschäftsergebnisse beeinflussen.

New Experiential Marketing Impact Report (EMIR) findings suggest the choices marketers make before an event begins may have the greatest influence on what happens after it ends. 

Der erste Bericht aus dem Jahr 2025 lieferte die wirtschaftliche Begründung für Erlebnismarketing und stellte relevante Zusammenhänge zwischen Live-Erlebnissen und Ergebnissen wie Vertrauen, Weiterempfehlungsbereitschaft, Kaufabsicht sowie Handeln fest.

Nun stellt „The Deeper Dive" die nächste Frage: Was macht manche Erlebnisse wirkungsvoller als andere?

Auf der Grundlage einer Umfrage unter weiteren 2000 Teilnehmern von B2B- und B2C-Live-Veranstaltungen befasst sich der Bericht eingehender mit den gestalterischen Entscheidungen, die hinter einem Erlebnis stehen, und damit, inwiefern diese Entscheidungen mit den Gedanken, Gefühlen sowie Handlungen der Menschen im Anschluss daran zusammenhängen.

„Marketingfachleute wissen bereits, dass ein großartiges Erlebnis eine starke Wirkung entfalten kann. Die schwierigeren Fragen sind, warum es funktioniert hat, worauf es tatsächlich ankam und ob man es wiederholen kann", sagte Carley Faircloth-Kilmurray, globale Leiterin für Marketing, Strategie und Markenerlebnisse bei Spiro.

Spiro bezeichnet dies als das „Zeitalter der Effektivität": Damit verlagert sich die Diskussion in der Branche vom Nachweis, dass Erlebnismarketing funktioniert, hin zum Verständnis, warum es funktioniert und wie es noch effektiver gestaltet werden kann.

„Wenn wir besser verstehen, was Erlebnisse wirkungsvoll macht, können wir diese Erkenntnisse von Anfang an in den Strategie- und Gestaltungsprozess einfließen lassen sowie fundiertere Entscheidungen über die von uns geschaffenen Erlebnisse treffen", sagte Faircloth-Kilmurray.

Zu den Ergebnissen gehören:

  • Menschen vertrauen Menschen. Bei 43 % der Teilnehmer steigerte kompetentes Personal das Vertrauen in die Marke, während 54 % durch das Gespräch mit einer echten Person in Kontakt kamen.



  • Klarheit sorgt für Aufmerksamkeit. 40 % gaben an, dass ein klarer, leicht verständlicher Nutzen dafür sorgte, dass sich ein Erlebnis für sie lohnte.



  • Teilnahme stärkt die Kaufabsicht. Die aktive Teilnahme ging mit einer deutlich höheren Kaufabsicht einher: 85 % der stark engagierten Teilnehmer gaben an, dass sie eher zum Kauf bereit seien.

„Diese Untersuchung bietet Teams eine solidere Grundlage für die Entscheidung, welche Aspekte Priorität haben sollten, was gemessen werden muss und was beim nächsten Mal geändert werden sollte", sagte Beki Winchel, Bereichsleiterin Marketing bei Spiro. „Je mehr wir darüber lernen, was funktioniert, desto besser können wir unsere Entwürfe darauf abstimmen."

Von der Forschung bis zur praktischen Anwendung

Das ständig wachsende EMIR-Toolkit unterstützt Marketingfachleute im Erlebnismarketing dabei, die Forschungsergebnisse in die Praxis umzusetzen und bietet dazu ein Arbeitsbuch zur Reifegradbewertung, mit dem sie Verbesserungspotenziale identifizieren können, sowie einen Leitfaden für Gespräche mit der Finanzabteilung, um fundiertere interne Gespräche über Investitionen zu führen.

Um EMIR: The Deeper Dive herunterzuladen und das strategische EMIR-Toolkit zu entdecken, besuchen Sie Spiro.com.

Informationen zu Spiro

Spiro ist eine weltweit tätige Erlebnisagentur, die auf einer einfachen Überzeugung basiert: Großartige Erlebnisse stärken die Bindung zwischen Marken und Kunden. Das nennen wir „Brand Gravity™" („Anziehungskraft der Marke"). Mit Strategie, Kreativität, Umsetzung und Wirkungsmessung schafft Spiro Erlebnisse, die diese Beziehungen stärken und sie in aussagekräftige Kunden- und Geschäftsergebnisse umsetzen. Weitere Informationen finden Sie auf spiro.com.

Medienkontakt:

Melissa Burns

leitende Marketingdirektorin

mburns@thisisspiro.com

Spiro is a strategically-led, creatively-driven, leading global experiential agency.

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Andrea Pier: Kulturhauptstadtmanagerin wird Chefin der großen Wiener Musicalbühnen

08.10.2026

Bei den Vereinigten Bühnen Wien (VBW) steht ein markanter Wechsel an der Spitze an: Mit 1. Dezember übernimmt die deutsch-österreichische Kulturmanagerin Andrea Pier die Geschäftsführung des städtischen Theaterkonzerns von Franz Patay. Der 65-Jährige hatte die VBW seit 2016 geleitet und war insgesamt zehn Jahre in geschäftsführender Verantwortung. Unter seinem Kommando mussten die Häuser – Raimund Theater, Ronacher und das Musiktheater an der Wien – heuer Einsparungen von fünf Millionen Euro verkraften, womit das Jahresbudget auf 51 Millionen Euro sank. Der Führungswechsel erfolgt damit in einer Phase, die von Budgetdruck und Konsolidierungszwängen geprägt ist.

Mit Pier steht erstmals offiziell eine Frau dauerhaft an der Spitze der Vereinigten Bühnen Wien; ein nur kurzes Interregnum von Lia Metchev-Herbst im Jahr 2016 ausgenommen. Die 1969 in Bielefeld geborene Managerin setzte sich in einem von der externen Personalberatung Christoph la Garde organisierten Auswahlverfahren gegen 18 Mitbewerberinnen und Mitbewerber durch. Die Hearing-Kommission – unter anderem mit der VBW-Aufsichtsratsvorsitzenden Elisabeth Freismuth, der Direktorin des Jüdischen Museums Wien, Barbara Staudinger, sowie Wien-Holding-Geschäftsführerin Karin Ramser – entschied sich einstimmig für Pier und hob insbesondere ihre Doppelkompetenz im öffentlichen Kultursektor und in der Privatwirtschaft hervor.

Pier war in den vergangenen fünf Jahren als Managing Director maßgeblich für das Projekt Kulturhauptstadt Chemnitz 2025 verantwortlich und zuvor zwei Jahrzehnte in unterschiedlichen leitenden Funktionen beim Musical- und Theaterkonzern Stage Entertainment tätig. Dort leitete sie unter anderem das traditionsreiche Theater des Westens in Berlin und verantwortete das Tourgeschäft. Mit Blick auf die Sparvorgaben in Wien verweist sie auf ihre Erfahrung im privatwirtschaftlichen Umfeld: Entscheidend sei, „die richtigen Weichen zu stellen, um weiterhin die künstlerische Exzellenz hochzuhalten“. An der internen Budgetverteilung zwischen Oper und Musical sieht sie derzeit keinen Änderungsbedarf und kündigt an, vorerst auf Kontinuität zu setzen.

Trotz zusätzlicher Konkurrenz durch das im Bau befindliche private „Theater im Prater“ zeigt sich Pier gelassen. Wichtiger als strukturelle Eingriffe sei für sie ein klarer künstlerischer Kurs, den sie mit „großem Tatendrang“ ab Dezember in Wien verfolgen will. Für die Stadt markiert ihre Bestellung auch eine personelle Weichenstellung: Vizebürgermeisterin Barbara Novak und Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler, die Pier im Ronacher gemeinsam mit Wien-Holding-Chefin Ramser präsentierten, betonten die Bedeutung ihrer langjährigen Musical- und Managementerfahrung für die künftige Positionierung der Vereinigten Bühnen Wien im internationalen Wettbewerb.