HONG KONG, Oct. 15, 2026 /PRNewswire/ -- Rokid, a global pioneer in AI-powered smart eyewear and human-computer interaction, today announced the opening of a new flagship store at Harbour City in Tsim Sha Tsui, Hong Kong. As the world's first unmanned AI glasses experience store, it combines self-directed product demos with automated checkout to let visitors freely experience and purchase Rokid's AI glasses at their leisure.

"Through our experience store at Harbour City, Rokid aims to reach both Hong Kong shoppers and visitors from around the world," said Zoro Shao, Vice President and Global General Manager of Rokid, "Hong Kong's identity as an international business hub also provides a new launch point for the company's expansion across Asia-Pacific and other global markets. Along with expanding online product availability, we are seeking new ways to offer hands-on experiences to consumers."
An immersive and relaxing way to experience Rokid Glasses for global shoppers
The store features eight experience zones to provide tactile hands-on product demos. Visitors can wear the Rokid Glasses and see how its real-time translation, AI answers, navigation, media capture, visual search, and other AI-powered features appear on the waveguide display in the lens. The entire experience, from testing to purchasing, is entirely self-service, which offers a leisurely and fast shopping experience.
Celebration events and prizes
To celebrate the opening, the first 500 customers who purchase Rokid Glasses at the store will receive a complimentary Rokid Joy Pack entertainment bundle (valued at HK$4,688) along with a limited-edition Rokid souvenir. The Rokid Joy Pack combines Rokid Max AR glasses with Rokid Station, a portable entertainment device with built-in Android TV for streaming content and games.
Through Oct. 31, 2026, customers who purchase Rokid Glasses through participating Hong Kong sales channels can also receive a complimentary Rokid Joy Pack and a limited-edition souvenir, while supplies last. Other event prizes include tote bag, Rokid Glasses carrying pouch, and Bluetooth keycap accessory.
Participating channels include Rokid's official Hong Kong website, Broadway, csl, Fortress, Mobo+, Nobletime, Optical 88, SOGO, and Wilson Communications.
Another chapter in Rokid's global success
The new store opening in a central international hub inks another chapter in the company's milestones list. In September, Counterpoint Research ranked Rokid No. 1 worldwide in the AR and AI Glasses segment by shipment share in H1 2026. In the same month, Rokid strengthened its offerings globally by launching its AIUI Studio Development Environment worldwide, greatly accelerating the variety and speed at which spatial smart glasses experiences can be made.
Store location
Shop 323A, Level 3, Ocean Centre, Harbour City, 3–27 Canton Road, Tsim Sha Tsui, Hong Kong
About Rokid
Founded in 2014, Rokid is a global pioneer in augmented reality (AR) and AI, creating human-centered smart glasses that integrate intelligence seamlessly into everyday life. The company has introduced a range of innovations across AI and AR hardware, including the first open AI ecosystem for wearables, dual-chip architecture, multilingual voice interaction, intuitive AI shortcuts, and mass-produced smart glasses with display capabilities.
Learn more at global.rokid.com
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Ein umfangreicher Auswertungsbericht der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) zu digitalen Daten des verstorbenen Justiz-Spitzenbeamten Christian Pilnacek sorgt für neuen politischen und justizinternen Sprengstoff. Chatprotokolle, E-Mails und weitere Unterlagen zeichnen ein Bild tiefgreifender Konflikte innerhalb der Justiz – insbesondere zwischen der WKStA und Teilen der vorgesetzten Behörden. Parallel dazu bereitet ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss die Befragung von Schlüsselpersonen vor, um mögliche politische Einflussnahmen auf Ermittlungen rund um Pilnacek und dessen Tod zu beleuchten.
Aus der von der WKStA erstellten Expertise zu Pilnaceks Kommunikationsdaten geht hervor, wie der langjährige Leiter der für Strafrecht zuständigen Sektion im Justizministerium über Jahre hinweg gegenüber der WKStA Stellung bezog. Der Bericht zeigt, dass der damalige Wiener Oberstaatsanwaltschef Johann Fuchs im Juni 2019 in einer internen Nachricht erklärte, er sehe es als Aufgabe seiner Amtszeit, eine von der WKStA angeblich offengelegte „Verkommenheit“ im Berufsstand „mit allen Mitteln zu bekämpfen“. Er bezeichnete Pilnacek darin ausdrücklich als Mitstreiter. In dem Gutachten findet sich zudem Material, aus dem hervorgehen soll, wie die Korruptionsstaatsanwaltschaft aufgelöst und neu aufgesetzt werden könnte.
Die Auswertung des Laptops und mehrerer Speichermedien Pilnaceks, die in einem rund 440 Seiten starken Bericht zusammengefasst wurde, behandelt auch seine Kontakte in das Umfeld der ÖVP. Der frühere Sektionschef war von 2010 bis 2020 über alle wesentlichen Strafsachen der Republik informiert und konnte als weisungsbefugter Beamter Ermittlungsschritte mitsteuern oder Berichte anfordern. Laut dem Bericht kooperierte er in dieser Zeit eng mit ÖVP-nahen Personen und wirkte an der Verteidigung von Beschuldigten mit. Nach Bekanntwerden einer Audioaufnahme aus dem Sommer 2023, in der Pilnacek Interventionen von ÖVP-Seite beklagte, leitete die WKStA ein Ermittlungsverfahren gegen unbekannte Täter ein; dieser Interventionsakt ist nun ebenfalls Gegenstand des U-Ausschusses.
Der Untersuchungsausschuss, der sich mit den Umständen von Pilnaceks Tod und dem Umgang der Behörden befasst, bekommt das WKStA-Dokument zeitlich passend zur nächsten Befragungsrunde vorgelegt. Zunächst soll ein IT-Experte der WKStA, der für das Auslesen von Datenträgern zuständig ist, Auskunft geben. In den darauffolgenden Tagen werden Exekutivbeamte befragt, darunter der Leiter des Bundeskriminalamts sowie zwei Polizeibeamte aus Niederösterreich, die unter anderem mit Pilnaceks Geisterfahrt Stunden vor dem Fund seiner Leiche in einem Donau-Seitenarm befasst waren. Politisch besonders im Fokus steht der Auftritt von Innenminister Gerhard Karner und dessen Kabinettschefin, nachdem eine vom Ressort in Auftrag gegebene Schulungsunterlage für geladene Auskunftspersonen parteiübergreifend – mit Ausnahme der ÖVP – auf Kritik gestoßen war.
Die Kombination aus internen Justizchats, detaillierter Datenauswertung und politischer Aufarbeitung im Parlament verschärft die Debatte über das Verhältnis zwischen Ministerien, Staatsanwaltschaften und Parteien. Während die WKStA ihre Auswertungsergebnisse in den U-Ausschuss einbringt, suchen Abgeordnete nach Antworten auf die Frage, ob und in welchem Ausmaß versucht wurde, auf Ermittlungen Einfluss zu nehmen – sowohl in prominenten Wirtschafts- und Korruptionsfällen als auch im Zusammenhang mit den Untersuchungen nach dem Tod eines der einflussreichsten Justizbeamten der vergangenen Jahre.