Neue MCP-Server verbinden KI-Agenten und Assistenten mit den Precisely-Produkten und -Funktionen, die Kunden bereits nutzen
BURLINGTON, Massachusetts, 6. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Precisely, ein führender Anbieter für ganzheitliches Datenmanagement (Unified Data Management) für KI-taugliche Daten, gab heute die Unterstützung von Model Context Protocol (MCP)-Servern für mehrere Produkte des Precisely-Portfolios bekannt. Die neuen Server verbinden MCP-kompatible KI-Agenten und Assistenten mit den Funktionen für verlässliches Datenmanagement und Kundenkommunikation, auf die Precisely-Kunden bereits setzen – ohne dass dafür individuelle Integrationen erforderlich sind.

Während Unternehmen zunehmend KI-Agenten einsetzen, erkennen viele, dass KI nur so verlässlich ist wie die Daten und Prozesse, auf denen sie basiert. Gleichzeitig erfordert die Anbindung von Agenten an hochwertige, kontrollierte und angereicherte Unternehmensdaten sowie an Kundenkommunikationsprozesse, in denen diese Daten zum Einsatz kommen, häufig spezielle Tools oder individuelle Integrationen.
Die Precisely MCP-Server senken diese Hürde, indem sie Agenten und Assistenten den Zugriff auf Funktionen wie Datenbereinigung, Adressvalidierung, Optimierung von Mainframe-Sortierprozessen, SAP®-Prozessautomatisierung und Kundenkommunikation ermöglichen. Über Daten, Regeln, Business-Definitionen und Workflows können Unternehmen bestehende Sicherheits- und Governance-Kontrollen auch innerhalb ihrer KI-gestützten Prozesse beibehalten. So lassen sich vorhandene Precisely-Investitionen mit dem übergreifenden Daten- und KI-Ökosystem eines Unternehmens verbinden.
„Seit Jahrzehnten verlassen sich Unternehmen auf Precisely, damit ihre Daten transparent, zuverlässig, nachvollziehbar und aussagekräftig bleiben", sagte Matt Waxman, Chief Product Officer bei Precisely. „KI wird zunehmend zu einer zentralen Möglichkeit, wie Menschen mit Unternehmenssystemen interagieren – häufig über natürliche Sprache – und Agenten übernehmen zunehmend Aktionen in Business- und Kommunikationsprozessen. Dadurch bleibt weniger Spielraum für Fehler, insbesondere in regulierten Branchen. KI-Agenten benötigen Zugriff auf dieselben verlässlichen Funktionen für das Datenmanagement und dieselben etablierten Kontrollen, auf die Unternehmen bereits heute setzen."
Die erste Version der MCP-Server-Unterstützung ermöglicht es MCP-kompatiblen KI-Agenten und Assistenten, mit verschiedenen Precisely-Produkten zu arbeiten:
Mit den Precisely MCP-Servern können Unternehmen nun die Daten und Kommunikationsprozesse verbessern, die ihre KI-Anwendungen mit Informationen versorgen, die Zuverlässigkeit KI-gestützter Ergebnisse erhöhen und Teams dabei unterstützen, Automatisierungen mit Verlässlichkeit umzusetzen. Die Precisely MCP-Server basieren auf dem offenen Model Context Protocol (MCP) und stellen bestehende Skripte und Workflows als von KI aufrufbare Tools bereit. Dieser standardbasierte Ansatz funktioniert mit Claude, ChatGPT, Microsoft Copilot und zukünftigen KI-Plattformen, die das Protokoll unterstützen, ohne dass Integrationen neu aufgebaut werden müssen. MCP-Server für weitere Produkte werden 2027 verfügbar sein.
Neukunden können eine Demo der MCP-Server anfragen. Bestandskunden mit bestimmten Subscription-Produkten können die Precisely MCP-Server im Abonnement nutzen. Informationen zur Verfügbarkeit und Implementierungsoptionen erhalten Kunden bei ihrem Precisely Account Executive.
Wenn Sie mehr über Preciselys neuen Weg zu verlässlichen, KI-tauglichen Daten erfahren möchten, registrieren Sie sich für die virtuelle Veranstaltung am 8. Oktober: „Precisely Now: Where Data Meets AI".
Über Precisely
Precisely ist ein führender Anbieter für ganzheitliches Datenmanagement (Unified Data Management) und liefert die KI-tauglichen Daten, die Unternehmen benötigen, um KI mit Zuversicht zu skalieren. Die Precisely Platform vereint ein breites Spektrum an Data-Management-Funktionen auf einer gemeinsamen Metadaten- und semantischen Basis: Datenintegration, Datenqualität, Data Governance, Location Intelligence, Master Data Management und Kundenkommunikation. Die Plattform bietet zudem integrierte Funktionen zur Datenanreicherung und lässt sich über die gesamte Datenlandschaft hinweg einsetzen – von klassischen Business-Systemen über moderne Cloud-Plattformen bis zu den darauf aufsetzenden KI-Systemen. Dadurch können Unternehmen ihre Daten dort verwalten, wo sie liegen, anstatt sie in ein einzelnes Daten-Ökosystem migrieren zu müssen. Mehr als 12.000 Unternehmen in über 100 Ländern vertrauen auf Precisely, darunter 92 % der Fortune 500. Weitere Informationen finden Sie unter www.precisely.com/de.
© 2026 Precisely Software Incorporated und/oder seine verbundenen Unternehmen. Die hierin enthaltenen Informationen sind Eigentum von Precisely Software Incorporated und/oder seinen Lizenzgebern, stellen keine Einladung oder ein Angebot dar und dürfen nicht für Wettbewerbsanalysen, die Entwicklung eines Konkurrenzprodukts oder anderweitig ohne schriftliche Genehmigung vervielfältigt werden. Verweise auf künstliche Intelligenz, maschinelles Lernen oder generative KI beschreiben aktuelle oder geplante Funktionen und stellen keine Zusage hinsichtlich der regionalen oder zukünftigen Verfügbarkeit, Funktionalität oder Leistung dar. KI-Funktionen sind von Natur aus probabilistisch; Ergebnisse können ungenau, unvollständig oder für einen bestimmten Zweck ungeeignet sein und sollten von einer qualifizierten Person überprüft werden, bevor sie als Grundlage für Entscheidungen oder andere Maßnahmen verwendet werden. KI-Funktionen und deren Ergebnisse werden ohne Zusicherungen oder Gewährleistungen jeglicher Art „AS IS" bereitgestellt, einschließlich hinsichtlich Genauigkeit, Vollständigkeit, Nichtverletzung von Rechten Dritter oder Eignung für einen bestimmten Zweck. Kunden sind allein für die Nutzung von KI-Funktionen und deren Ergebnissen, die von ihnen übermittelten Daten, alle Entscheidungen, die auf Grundlage eines Ergebnisses getroffen werden, sowie für die Einhaltung aller für ihre Nutzung von künstlicher Intelligenz geltenden Gesetze und Vorschriften verantwortlich, einschließlich Datenschutz- und branchenspezifischer Anforderungen sowie erforderlicher Einwilligungen, Hinweise, Offenlegungen oder Genehmigungen. Diese Pressemitteilung stellt keine Rechts-, Regulierungs-, Finanz-, Medizin- oder sonstige professionelle Beratung dar. Diese Pressemitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen zu den Funktionen von Precisely im Bereich künstliche Intelligenz, geplanten Funktionen und erwarteten Vorteilen. Zukunftsgerichtete Aussagen basieren auf aktuellen Erwartungen und Annahmen, stellen keine Garantie für zukünftige Leistungen dar und unterliegen Risiken und Unsicherheiten, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse erheblich abweichen. Precisely übernimmt keine Verpflichtung zur Aktualisierung zukunftsgerichteter Aussagen, sei es aufgrund neuer Informationen, zukünftiger Ereignisse oder aus anderen Gründen. „Precisely" ist eine eingetragene Marke. Alle anderen Marken sind Eigentum ihrer jeweiligen Inhaber.
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Ein umfangreicher Auswertungsbericht der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) zu digitalen Daten des verstorbenen Justiz-Spitzenbeamten Christian Pilnacek sorgt für neuen politischen und justizinternen Sprengstoff. Chatprotokolle, E-Mails und weitere Unterlagen zeichnen ein Bild tiefgreifender Konflikte innerhalb der Justiz – insbesondere zwischen der WKStA und Teilen der vorgesetzten Behörden. Parallel dazu bereitet ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss die Befragung von Schlüsselpersonen vor, um mögliche politische Einflussnahmen auf Ermittlungen rund um Pilnacek und dessen Tod zu beleuchten.
Aus der von der WKStA erstellten Expertise zu Pilnaceks Kommunikationsdaten geht hervor, wie der langjährige Leiter der für Strafrecht zuständigen Sektion im Justizministerium über Jahre hinweg gegenüber der WKStA Stellung bezog. Der Bericht zeigt, dass der damalige Wiener Oberstaatsanwaltschef Johann Fuchs im Juni 2019 in einer internen Nachricht erklärte, er sehe es als Aufgabe seiner Amtszeit, eine von der WKStA angeblich offengelegte „Verkommenheit“ im Berufsstand „mit allen Mitteln zu bekämpfen“. Er bezeichnete Pilnacek darin ausdrücklich als Mitstreiter. In dem Gutachten findet sich zudem Material, aus dem hervorgehen soll, wie die Korruptionsstaatsanwaltschaft aufgelöst und neu aufgesetzt werden könnte.
Die Auswertung des Laptops und mehrerer Speichermedien Pilnaceks, die in einem rund 440 Seiten starken Bericht zusammengefasst wurde, behandelt auch seine Kontakte in das Umfeld der ÖVP. Der frühere Sektionschef war von 2010 bis 2020 über alle wesentlichen Strafsachen der Republik informiert und konnte als weisungsbefugter Beamter Ermittlungsschritte mitsteuern oder Berichte anfordern. Laut dem Bericht kooperierte er in dieser Zeit eng mit ÖVP-nahen Personen und wirkte an der Verteidigung von Beschuldigten mit. Nach Bekanntwerden einer Audioaufnahme aus dem Sommer 2023, in der Pilnacek Interventionen von ÖVP-Seite beklagte, leitete die WKStA ein Ermittlungsverfahren gegen unbekannte Täter ein; dieser Interventionsakt ist nun ebenfalls Gegenstand des U-Ausschusses.
Der Untersuchungsausschuss, der sich mit den Umständen von Pilnaceks Tod und dem Umgang der Behörden befasst, bekommt das WKStA-Dokument zeitlich passend zur nächsten Befragungsrunde vorgelegt. Zunächst soll ein IT-Experte der WKStA, der für das Auslesen von Datenträgern zuständig ist, Auskunft geben. In den darauffolgenden Tagen werden Exekutivbeamte befragt, darunter der Leiter des Bundeskriminalamts sowie zwei Polizeibeamte aus Niederösterreich, die unter anderem mit Pilnaceks Geisterfahrt Stunden vor dem Fund seiner Leiche in einem Donau-Seitenarm befasst waren. Politisch besonders im Fokus steht der Auftritt von Innenminister Gerhard Karner und dessen Kabinettschefin, nachdem eine vom Ressort in Auftrag gegebene Schulungsunterlage für geladene Auskunftspersonen parteiübergreifend – mit Ausnahme der ÖVP – auf Kritik gestoßen war.
Die Kombination aus internen Justizchats, detaillierter Datenauswertung und politischer Aufarbeitung im Parlament verschärft die Debatte über das Verhältnis zwischen Ministerien, Staatsanwaltschaften und Parteien. Während die WKStA ihre Auswertungsergebnisse in den U-Ausschuss einbringt, suchen Abgeordnete nach Antworten auf die Frage, ob und in welchem Ausmaß versucht wurde, auf Ermittlungen Einfluss zu nehmen – sowohl in prominenten Wirtschafts- und Korruptionsfällen als auch im Zusammenhang mit den Untersuchungen nach dem Tod eines der einflussreichsten Justizbeamten der vergangenen Jahre.