MUMBAI, Indien, 1. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Piramal Pharma Solutions („PPS"), ein weltweit führendes Auftragsentwicklungs- und Produktionsunternehmen (CDMO) und Teil von Piramal Pharma Ltd. („PPL") (NSE: PPLPHARMA) (BSE: 543635), und sein Partner NP2, ein gemeinnütziger Generikahersteller, gaben heute ihre Pläne bekannt, die Arzneimittelentwicklungsphase des Krebsgenerikums Cyclophosphamid im Oktober abzuschließen.

Cyclophosphamid, ein weit verbreitetes, steriles, injizierbares Onkologie-Generikum, wird zur Behandlung verschiedener Krebsarten eingesetzt, darunter Brustkrebs und Retinoblastom, eine bei Kleinkindern auftretende Form von Augenkrebs.
„Der Übergang in die Produktionsphase ist ein spannender nächster Schritt im Rahmen der Mission von NP2, hier in den Vereinigten Staaten eine stetige Versorgung mit dem lebensrettenden Krebsmedikament Cyclophosphamid sicherzustellen", sagte Telly Athanasopoulos, Leiter der Produktion bei NP2. „Die heutige Ankündigung ist eine gute Nachricht für Krebspatienten und ihre Ärzte, die auf eine sichere, zuverlässige Versorgung mit Cyclophosphamid zu stabilen Preisen angewiesen sind."
Laut einer Ende August vom National Comprehensive Cancer Network (NCCN) durchgeführten Umfrage unter NCCN-Mitgliedsinstitutionen sind 100 % der Befragten von einem Mangel an mindestens einem Krebsmedikament betroffen, und mehr als 20 % der Zentren verzeichnen derzeit einen Mangel an fünf oder mehr Krebsmedikamenten. Eines dieser Medikamente ist Cyclophosphamid, das derzeit in der EU und in Kanada knapp ist. Die beiden führenden Cyclophosphamid-Hersteller, die beide im Ausland ansässig sind, machen 92 % des US-Umsatzes aus, und einer von ihnen bedient laut IQVIA-Umsatzdaten für das zweite Quartal derzeit fast 70 % des US-Marktes für gebrauchsfertige 200-mg-Lösungen.
Um diesem Problem entgegenzuwirken, treibt NP2 die Entwicklung von Cyclophosphamid am PPS-Standort in Lexington voran, wo das Unternehmen das Medikament auch herstellen wird. Dadurch wird die Lieferkette zwischen der Produktionsstätte und den Krebspatienten in den USA verkürzt und vereinfacht. Der Standort in Lexington wird derzeit für 85 Millionen US-Dollar erweitert, um die Produktionskapazität für Medikamente wie Cyclophosphamid zu erhöhen.
„Wir sind stolz darauf, gemeinsam mit NP2 an dieser wichtigen Initiative zu arbeiten, um die Versorgung mit lebenswichtigen Onkologie-Medikamenten für Patienten in den Vereinigten Staaten zu stärken", sagte Peter DeYoung, CEO von Piramal Global Pharma. „Mit dem laufenden Ausbau unserer Anlage in Lexington schaffen wir eine widerstandsfähigere inländische Lieferkette und tragen dazu bei, einen zuverlässigen Zugang zu dieser unverzichtbaren Krebstherapie zu gewährleisten."
„Die derzeitigen Engpässe bei Cyclophosphamid in der EU und in Kanada sind eindeutig alarmierend", sagte Terri Miller, Geschäftsführerin von NP2. „NP2 hat es sich zur Aufgabe gemacht, in den Vereinigten Staaten eine stetige Versorgung mit Cyclophosphamid – einem lebensrettenden Krebsmedikament – sicherzustellen, damit es für Patienten, die es zur Bekämpfung von Krankheiten wie Lymphomen und Leukämie in einer der schwierigsten Phasen ihres Lebens benötigen, jederzeit verfügbar ist", sagte Terri Miller, Geschäftsführerin von NP2.
„Das Problem, das NP2 für die Patienten lösen will, ist nicht wissenschaftlicher Natur, sondern betrifft das System", fügte Miller hinzu. „Die Verlagerung der Produktionskapazitäten für Krebsmedikamente ins Ausland raubt Krebspatienten und ihren Ärzten den Schlaf. Eine zuverlässige Versorgung mit in den USA hergestelltem Cyclophosphamid – einem wichtigen Krebsmedikament – gibt es heute nicht. NP2 baut sie auf. Wir sind der Überzeugung, dass sich Patienten auf den Kampf gegen ihre Krebserkrankung konzentrieren können sollten, anstatt sich Sorgen um die Verfügbarkeit eines lebensrettenden Medikaments zu machen, das sie dringend benötigen. „Das treibt uns an weiterzumachen", schloss Miller.
Dieser Meilenstein in der Partnerschaft zwischen PPS und NP2 bringt uns einer Zukunft näher, in der Patienten in den USA einen sicheren und zuverlässigen Zugang zu unverzichtbaren Krebsmedikamenten haben – unabhängig von geopolitischen Herausforderungen oder Störungen der globalen Lieferkette.
Informationen zu Piramal Pharma Solutions
Piramal Pharma Solutions (PPS) ist ein Auftragsentwicklungs- und -herstellungsunternehmen (Contract Development and Manufacturing Organization, CDMO), welches End-to-End-Entwicklungs- und Herstellungslösungen für den gesamten Lebenszyklus von Arzneimitteln anbietet. Wir bedienen unsere Kunden über ein weltweit integriertes Netzwerk von Standorten in Nordamerika, Europa und Asien. Dies ermöglicht uns, ein umfassendes Dienstleistungsspektrum anzubieten, darunter Lösungen für die Arzneimittelforschung, Prozess- und pharmazeutische Entwicklungsdienstleistungen, die Versorgung klinischer Studien, die kommerzielle Lieferung von APIs sowie fertige Darreichungsformen. Zudem bieten wir spezialisierte Dienstleistungen wie die Entwicklung und Herstellung hochwirksamer APIs, Antikörper-Wirkstoff-Konjugate, sterile Abfüllung und Endfertigung, Peptidprodukte und -dienstleistungen sowie hochwirksame feste orale Arzneimittel an. PPS bietet über die Tochtergesellschaft von Piramal Pharma Limited, Yapan Bio Private Limited, zudem Entwicklungs- und Fertigungsdienstleistungen für Biologika an, darunter Impfstoffe sowie Gentherapien.
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Informationen zu Piramal Pharma Limited
Piramal Pharma Limited (PPL) (NSE: PPLPHARMA) (BSE: 543635) bietet ein Portfolio differenzierter Produkte und Dienstleistungen über seine 17 globalen Entwicklungs- und Produktionsstätten sowie ein globales Vertriebsnetz in über 100 Ländern an. Zu PPL gehören Piramal Pharma Solutions (PPS), ein integriertes Auftragsentwicklungs- und -herstellungsunternehmen, Piramal Critical Care (PCC), ein Geschäftsbereich für komplexe Krankenhausgenerika, sowie Piramal Consumer Healthcare, das rezeptfreie Verbraucher- und Wellnessprodukte vertreibt. Zusätzlich hat sich Abbvie Therapeutics India Private Limited, eines der assoziierten Unternehmen von PPL und ein Gemeinschaftsunternehmen von Abbvie und PPL, als einer der Marktführer im Bereich der Augenheilkunde auf dem indischen Pharmamarkt etabliert.
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Informationen zu NP2
NP2 ist ein gemeinnütziger Hersteller von Generika, der eine zuverlässigere, erschwinglichere und widerstandsfähigere Versorgung mit lebensrettenden Medikamenten aufbaut – beginnend mit wichtigen Krebsmedikamenten. Das erste Medikament des Unternehmens – eine gebrauchsfertige, sterile Injektionslösung von Cyclophosphamid – wird für die Herstellung in Lexington, Kentucky, entwickelt und soll voraussichtlich Mitte 2028 auf den Markt kommen. www.np2.org



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Vorarlbergs Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) hat die innenpolitische Debatte über den Umgang mit Jugendkriminalität und die Ausgestaltung des Sozialsystems neu angeheizt. In der ORF-„Pressestunde“ brachte der Vorsitzende der Landeshauptleutekonferenz die seit Jahren umstrittene Forderung seiner Partei erneut auf den Tisch, die Strafmündigkeit in Österreich von derzeit 14 auf zwölf Jahre zu senken. „Wer früh Grenzen übertritt, der muss auch damit rechnen, dass früh Grenzen aufgezeigt werden“, sagte Wallner. Allein mit Strafrecht sei es aus seiner Sicht jedoch nicht getan; parallel brauche es ein „Netz an verpflichtenden Unterstützungen“ für betroffene Kinder und Familien.
Zur Begründung verwies Wallner auf Entwicklungen in Schweden. Dort werde über Gefängnisstrafen für 13-Jährige diskutiert, nachdem Berichte über Jugendliche kursierten, die von erwachsenen Tätern für Straftaten instrumentalisiert werden sollen. Eine „Situation wie in den Vororten Stockholms“ wolle er in Österreich verhindern, so der Landeshauptmann, der betonte, er wolle „nicht den Teufel an die Wand malen“, aber vor Fehlentwicklungen warnen. Die ÖVP hatte bereits 2024, unter anderem nach Fällen von Jugendkriminalität, eine Absenkung der Strafmündigkeit gefordert; damals war Innenminister Gerhard Karner treibende Kraft der Debatte.
In der früheren schwarz-grünen Koalition konnte sich die Volkspartei mit dieser Linie nicht durchsetzen. „Mit den Grünen war das aber praktisch unmöglich“, sagte Wallner rückblickend. Aus den Reihen der Grünen kam auch diesmal umgehend Widerspruch. Die grüne Sicherheitssprecherin Agnes Sirkka Prammer bezeichnete es als „Scheinlösung“, Zwölfjährigen mit dem Strafrecht zu begegnen, und plädierte für einen Schwerpunkt auf Prävention: Kinder- und Jugendhilfe, Familienarbeit, Schulsozialarbeit und psychologische Unterstützung müssten ausgebaut werden. Die Länder seien gefordert, dafür ausreichend Ressourcen bereitzustellen.
Parallel zu der Sicherheitsdebatte positionierte sich Wallner bei der anstehenden Neuordnung der Sozialhilfe, einem der zentralen Themen, über die sich die Bundesregierung im Herbst verständigen will. Die Verhandlungen laufen bereits, in der kommenden Woche sollen sie fortgesetzt werden. Wallner betonte, es brauche „eine Sozialhilfe, die Armut verhindert“, warnte aber zugleich vor einer möglichen „Zuwanderung ins System“ und forderte klare Wartefristen für Asylberechtigte. Die Reform müsse auf eine möglichst kurze Bezugsdauer abzielen; Vorarlberg sei hier, was die Dauer des Sozialhilfebezugs betreffe, Vorreiter.
Bei den Leistungen spricht sich Wallner für eine Obergrenze aus. „Ohne Obergrenze wird es nicht gehen“, sagte er mit Blick auf die Gesamtsumme, die ein Haushalt aus der Sozialhilfe beziehen kann. Auch gestaffelte Kinderregelsätze seien aus seiner Sicht notwendig. Jedes Kind sei „gleich viel wert“, aber die Kosten verdreifachten sich nicht automatisch bei drei Kindern, argumentierte der Landeshauptmann. Die neue Sozialhilfe soll nach aktueller Planung mit 1. Jänner 2027 in Kraft treten. Ob der enge Zeitplan hält, ließ Wallner offen, fügte aber hinzu: „Wenn man will, schon“ – und appellierte daran, die Bundesländer „möglichst schnell an den Tisch zu holen“.