IRVINE, Kalifornien, 29. Mai 2026 /PRNewswire/ -- PeproMene Bio, Inc. gab heute bekannt, dass aktualisierte klinische Daten aus der laufenden Phase-1-Studie zur Bewertung von PMB-CT01, einer in Prüfung befindlichen CAR-T-Zelltherapie, die gegen den Rezeptor für den B-Zell-aktivierenden Faktor (BAFF-R) gerichtet ist, für einen Vortrag auf dem Kongress 2026 der European Hematology Association (EHA) ausgewählt wurden.

Der Vortrag wird Ergebnisse aus dem abgeschlossenen Dosissteigerungsteil der Studie bei rezidiviertem/refraktärem B-Zell-Non-Hodgkin-Lymphom (B-NHL) hervorheben, darunter Patienten, bei denen die Krebserkrankung nach einer standardmäßigen CD19-gerichteten CAR-T-Zelltherapie fortgeschritten war (NCT05370430).
Bei den neun Patienten, die in dieser Phase behandelt wurden, zeigte PMB-CT01 ein vielversprechendes Sicherheitsprofil ohne dosisbegrenzende Toxizitäten, ohne Zytokinfreisetzungssyndrom (CRS) von Grad > 1 sowie ohne Immuneffektorzell-assoziiertes Neurotoxizitätssyndrom (ICANS) von Grad > 1. Sieben von neun Patienten (78 %) erreichten ein vollständiges Ansprechen (CR). Zum letzten Datenschnitt waren keine Rückfälle aufgetreten und alle erzielten Ansprechen hielten weiter an, wobei das längste Ansprechen mehr als 3 Jahre andauerte. Patienten, die auf die Behandlung ansprachen, erreichten zudem einen MRD-negativen Status (minimale Resterkrankung). Dies weist auf tiefe Remissionen ohne nachweisbare verbleibende Krebszellen hin.
Aufbauend auf diesen Ergebnissen nimmt die Studie aktiv Patienten in Erweiterungskohorten für Mantelzelllymphom, großzelliges B-Zell-Lymphom sowie follikuläres Lymphom (FL) auf. Wichtig ist, dass der erste in dieser Erweiterungsphase behandelte Patient – ein Patient mit transformiertem FL (tFL), dessen Erkrankung nach einer CD19-CAR-T-Therapie fortgeschritten war – bei der ersten Beurteilung der Erkrankung ein vollständiges Ansprechen erreichte. tFL ist eine aggressive Form des Lymphoms mit begrenzten etablierten Behandlungsoptionen.
„Wenn eine Krebserkrankung nach einer CD19-CAR-T-Therapie fortschreitet, besteht für Patienten ein erheblicher ungedeckter medizinischer Bedarf, da nur noch sehr begrenzte Behandlungsoptionen verbleiben", sagte Larry W. Kwak, M.D., Ph.D., wissenschaftlicher Gründer von PeproMene Bio. „Diese dauerhaften vollständigen Ansprechen bestätigen BAFF-R klinisch als neuartige Zielstruktur, während das bisher beobachtete günstige Sicherheitsprofil eine künftige Anwendung in der wohnortnahen ambulanten Onkologie und eine weitere Untersuchung bei refraktären Autoimmunerkrankungen unterstützen könnte."
Einzelheiten des Vortrags
Abstract-Titel: Dauerhaftes Ansprechen und günstiges Sicherheitsprofil von BAFF-R-CAR-T-Zellen (PMB-CT01) bei Patienten mit rezidivierten/refraktären B-Zell-Lymphomen nach vorherigem Versagen einer CD19-gerichteten Therapie oder mit CD19-negativer Erkrankung
Abstract: EHA-1611 S287
Datum/Uhrzeit: 14. Juni, 11:00 bis 12:15 Uhr MESZ
Referent: Larry W. Kwak, M.D., Ph.D.
Informationen zu PMB-CT01
PMB-CT01 ist eine gegen BAFF-R gerichtete autologe First-in-Class-CAR-T-Zelltherapie, die in laufenden Phase-1-Studien bei rezidiviertem/refraktärem B-NHL sowie rezidivierter/refraktärer B-ALL untersucht wird. BAFF-R wird fast ausschließlich auf B-Zellen exprimiert und ist für das Überleben der B-Zellen unerlässlich, wodurch die Wahrscheinlichkeit eines Entkommens durch Antigenverlust verringert wird.
Informationen zu PeproMene Bio
PeproMene Bio, Inc. ist ein Biotech-Unternehmen in der klinischen Phase mit Sitz in Irvine, Kalifornien, das neuartige Therapien zur Behandlung von Krebserkrankungen und Immunerkrankungen entwickelt. Weitere Informationen erhalten Sie von Hazel Cheng, Ph.D., Betriebsleiterin von PeproMene Bio, Inc., per E-Mail an Hazel.Cheng@pepromenebio.com oder auf https://pepromenebio.com/.
Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Pressemitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die Risiken und Unsicherheiten unterliegen, darunter Risiken im Zusammenhang mit der klinischen Entwicklung, behördlichen Entscheidungen, dem therapeutischen Potenzial sowie der Vermarktung. PeproMene Bio, Inc. übernimmt keine Verpflichtung, zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren, sofern dies nicht gesetzlich vorgeschrieben ist.
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Die Semperit AG Holding hat ihre mit Spannung erwartete Stellungnahme zum freiwilligen Übernahmeangebot der B&C Holding Österreich GmbH vorgelegt – ohne eine klare Empfehlung für oder gegen die Annahme auszusprechen. In der am 4. Mai 2026 veröffentlichten Äußerung arbeitet der Vorstand die aus seiner Sicht wesentlichen Argumente beider Seiten heraus und beschreibt das Papier ausdrücklich als Orientierungshilfe für die Aktionärinnen und Aktionäre. Der Aufsichtsrat schließt sich der Analyse an und verzichtet ebenfalls auf eine eigene Annahme- oder Ablehnungsempfehlung.
Kern der Offerte ist ein Angebotspreis von 15,00 Euro je Aktie. Damit verbindet sich laut Semperit eine Prämie von 25,2% auf den unbeeinflussten Schlusskurs vom 17. März 2026, also den Kurs vor Bekanntgabe des Angebots. Der Vorstand verweist zudem darauf, dass der angebotene Preis über den historischen Durchschnittskursen der Semperit-Aktie liegt und Investoren einen Ausstieg ermöglicht, der nicht von der jeweils gegebenen Marktliquidität abhängt – ein Argument vor allem für Anteilseigner mit kurzfristigem Liquiditätsbedarf oder begrenztem Anlagehorizont.
Dem stellt das Management deutliche Vorbehalte gegenüber. So liegt der Angebotspreis nach der veröffentlichten Stellungnahme unter dem Buchwert von 20,20 Euro je Aktie. Außerdem verweisen Vorstand und Aufsichtsrat auf aktuelle Analystenschätzungen von bis zu 22,00 Euro je Aktie. Aus ihrer Sicht bildet die Offerte damit nicht das volle mittel- bis langfristige Wertsteigerungspotenzial des Unternehmens ab. Wer das Angebot annimmt, verzichtet zugleich auf mögliche zukünftige Ertragschancen, falls sich Geschäft und Marktumfeld günstiger entwickeln sollten.
Ob die Annahme wirtschaftlich sinnvoll ist, hänge daher maßgeblich von der individuellen Situation der Anleger ab, betont Semperit. Eine Rolle spielten insbesondere der persönliche Anschaffungspreis, der geplante Anlagehorizont, der eigene Liquiditätsbedarf und steuerliche Überlegungen, ebenso wie Erwartungen an die weitere Entwicklung des Unternehmens und der Märkte. Vorstand und Aufsichtsrat empfehlen den Aktionärinnen und Aktionären, ihre persönlichen Verhältnisse sorgfältig zu prüfen und bei Bedarf fachkundigen Rat einzuholen. Die vollständigen Äußerungen zum Angebot sind auf der Semperit-Website im Investor-Relations-Bereich abrufbar; der nächste wichtige Termin im Finanzkalender ist die Quartalsmitteilung am 13. Mai 2026.