Peng Liyuan besucht Historisches Museum in Bischkek

31.08.2026

BISCHKEK, Kyrgyzstan , 31. August 2026 /PRNewswire/ -- Ein Bericht von CMG

Die Ehefrau des chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping, Peng Liyuan, hat in Bischkek gemeinsam mit Aigul Dschaparowa, der Ehefrau des kirgisischen Präsidenten Sadyr Dschaparow, das Nationale Historische Museum der Kirgisischen Republik besucht.

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Peng Liyuan erklärte, die im Museum ausgestellten Kleidungsstücke, Teppiche und Webereien spiegelten mit ihrer kunstvollen Verarbeitung und farbenfrohen Gestaltung die lange Handwerkstradition und die besonderen Lebensgewohnheiten des kirgisischen Volkes wider.

Sowohl China als auch Kirgisistan legten großen Wert auf den Schutz und die Weitergabe ihrer traditionellen Kultur. Sie hoffe, dass beide Länder den kulturellen Austausch und die Verständigung zwischen ihren Völkern weiter vertiefen würden.

Die beiden First Ladys besichtigten zudem die gemeinsam von China und Kirgisistan veranstaltete Ausstellung „Kunst der alten chinesischen Zivilisation" und verfolgten eine Vorführung traditioneller kirgisischer Trachten.

Beide bekundeten ihre Bereitschaft, den kulturellen Austausch und das gegenseitige Lernen zwischen China und Kirgisistan aktiv zu fördern.

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Taufliegen als Indikatoren: Urbanisierung spiegelt sich in Wiens Insektenwelt wider

15.06.2026

Die Artenvielfalt von Taufliegen (Drosophila) im Raum Wien ist in den vergangenen drei Jahrzehnten massiv eingebrochen. Forschende des Naturhistorischen Museums (NHM) Wien berichten, dass die Zahl der in der Stadt nachgewiesenen Arten im Vergleich zu einer Erhebung aus dem Jahr 1994 um rund 50 Prozent gesunken ist. Die Ergebnisse, die nun im Fachjournal „Ecology and Evolution“ veröffentlicht wurden, deuten darauf hin, dass vormals häufige Arten durch zugewanderte Taufliegen verdrängt worden sein könnten.

Grundlage der aktuellen Analyse ist das Citizen-Science-Projekt „Vienna City Fly“, das 2024 einfache Fliegenfallen an freiwillige Laienforscher in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland verteilte. Die zurückgesandten Proben wurden für die nun publizierte Studie gezielt auf Fänge in unmittelbarer Nähe menschlicher Siedlungen beschränkt – also auf Innenräume, Balkone und Gärten. Damit liegt ein detailliertes Bild jener Drosophila-Gemeinschaft vor, die besonders eng an vom Menschen geprägte Lebensräume gebunden ist.

Insgesamt wurden mehr als 18.000 Taufliegen gesammelt und taxonomisch bestimmt; dabei identifizierte das Team um NHM-Forscher Martin Kapun 13 Drosophila-Arten. Bemerkenswert ist der Nachweis zweier Arten, die bislang in Österreich nicht registriert waren: Drosophila (D.) mercatorum und D. virilis. D. mercatorum ist ursprünglich in den USA, Mexiko und Südamerika verbreitet und wurde im vergangenen Jahrhundert nach Europa eingeschleppt, D. virilis stammt aus Asien und hat sich erst seit relativ kurzer Zeit über die nördliche Hemisphäre ausgebreitet.

Die Zusammensetzung der Populationen zeigt eine deutliche Verschiebung hin zu wenigen dominanten Generalisten. D. mercatorum mit rund 8.800 Nachweisen und die Modellorganismus-Art D. melanogaster mit etwa 6.700 Funden waren die mit Abstand häufigsten Spezies in den Proben. „Dominiert wird die Drosophila-Population im Wiener Stadtgebiet von Generalisten mit starker Affinität zum Menschen“, erklärte Kapun der Austria Presse Agentur zufolge. Die Ergebnisse unterstreichen, dass zunehmende Verbauung und die starke Prägung durch menschliche Siedlungen mit einem Rückgang der Biodiversität einhergehen können – auch bei unscheinbaren Insekten, die als wichtige Indikatoren für den Zustand urbaner Ökosysteme gelten.