Paradigm Therapeutics, Inc. zum zweiten Mal in Folge für den renommierten Prix Galien USA 2026 in der Kategorie „Bestes Start-up" nominiert: Nominierung für SD-101 (Zorblesia™), eine topische Therapie zur Behandlung der gesamten Hautoberfläche von Patienten mit Epidermolysis Bullosa (EB)

14.10.2026

SD-101 (Zorblesia™) ist die erste topische Therapie, die zur Behandlung von Wunden und Läsionen auf der gesamten Hautoberfläche von Patienten mit allen Subtypen der Epidermolysis Bullosa (EB) entwickelt wurde.

Mit dieser zweiten Nominierung in Folge gehört unser Unternehmen mit seinem Schwerpunkt auf Epidermolysis Bullosa zu einem ausgewählten Kreis von Visionären, die das Gesundheitswesen und die medizinische Innovation der Zukunft prägen.

MOUNT PLEASANT, S.C., 14. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Paradigm Therapeutics, Inc., ein biopharmazeutisches Unternehmen in der klinischen Entwicklungsphase, das sich auf die Verbesserung der Versorgung von Menschen mit seltenen Erkrankungen konzentriert, gab heute bekannt, dass es für die Endrunde des Prix Galien USA 2026 in der Kategorie „Bestes Start-up" ausgewählt wurde. Damit wurde das Unternehmen nach seiner ersten Nominierung im Jahr 2025 zum zweiten Mal in Folge für diese renommierte Auszeichnung nominiert.

Paradigm Therapeutics Logo

Der Prix Galien USA gilt als die bedeutendste US-amerikanische Auszeichnung für Innovationen in den Biowissenschaften und wird weithin als „Nobelpreis der biopharmazeutischen Forschung" bezeichnet. Die von der Galien Foundation vergebenen Auszeichnungen würdigen herausragende wissenschaftliche Innovationen, die einen erheblichen ungedeckten medizinischen Bedarf decken, klinisch relevant sind und großes Potenzial zur Verbesserung der menschlichen Gesundheit aufweisen. Die Verleihung des Prix Galien USA 2026 findet am 29. Oktober 2026 im American Museum of Natural History in New York City statt.

„Die zweite Nominierung in Folge für den Prix Galien USA spiegelt die bedeutenden Fortschritte wider, die Paradigm bei der Behandlung von Epidermolysis Bullosa erzielt hat, und unterstreicht die Qualität unserer wissenschaftlichen Arbeit, die Leistungsfähigkeit unseres Teams sowie unser anhaltendes Engagement für die Entwicklung einer Therapie zur Behandlung der gesamten Hautoberfläche von Kindern und Erwachsenen mit allen drei Hauptsubtypen der EB", erklärte Robert Ryan, Ph.D., Geschäftsführer von Paradigm Therapeutics.

„Es besteht ein enormer Bedarf an neuartigen Therapien zur Behandlung der gesamten Hautoberfläche, um die stark belastenden Hautmanifestationen bei allen Patienten mit EB zu lindern. Wir freuen uns über die Möglichkeit, die Entwicklung von SD-101 (Zorblesia™) abzuschließen und die nächsten Schritte auf dem Weg zur Zulassung einzuleiten. Unser Team setzt sich mit großem Eifer dafür ein, Patienten eine neue Behandlungsalternative anzubieten, da die Möglichkeiten einer Ganzkörperbehandlung bislang stark begrenzt sind. Paradigm möchte diese Therapie Patienten weltweit zugänglich machen, und um dieses Ziel so schnell wie möglich zu erreichen, arbeiten wir gleichzeitig mit potenziellen Partnern zusammen."

SD-101 (Zorblesia™) stellt einen Paradigmenwechsel in der Behandlung dar, da es sich um die erste Therapie für EB handelt, die von der US-amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA den Breakthrough-Therapy-Status erhalten hat. Die Therapie erhielt außerdem von der FDA die Einstufung zur Behandlung einer seltenen pädiatrischen Erkrankung sowie den Orphan-Drug-Status. Bereits zuvor hatte ihr auch die Europäische Kommission den Orphan-Drug-Status verliehen. Nach der behördlichen Zulassung wird Paradigm die Voraussetzungen für den Erhalt eines Priority Review Voucher (PRV) erfüllen.

Informationen zu Epidermolysis Bullosa (EB)

Epidermolysis Bullosa ist eine seltene, schwerwiegende genetische Erkrankung, die eine äußerst verletzliche Haut verursacht und häufig bereits ab der Geburt zu schwerer Blasenbildung und offenen Wunden führt. Es gibt keine zugelassenen Therapien, die zur Behandlung der gesamten Hautoberfläche einschließlich Wunden und Hautläsionen bei Patienten aller EB-Subtypen entwickelt wurden, von denen Kinder und Erwachsene ihr Leben lang betroffen sein können. EB ist eine chronische Erkrankung, die zu Entstellungen führen und in manchen Fällen tödlich sein kann. Es gibt viele genetische und symptomatische Varianten von EB, doch allen Formen ist gemeinsam, dass die Haut besonders empfindlich ist und Blasen bildet sowie einreißt, manchmal schon bei geringster Reibung oder Verletzung.

Informationen zu SD-101 (Zorblesia™)

SD-101 (Zorblesia™) ist eine Creme zur äußerlichen Anwendung, die vielversprechendes Potenzial zur Verbesserung der Behandlung schwerer Hautschädigungen bei Patienten mit allen EB-Subtypen gezeigt hat. In abgeschlossenen klinischen Studien der Phase II und Phase III wurde SD-101 bei insgesamt 217 Kindern und Erwachsenen mit den drei wichtigsten Formen der Epidermolysis Bullosa untersucht: Epidermolysis Bullosa simplex, Epidermolysis Bullosa dystrophica und Epidermolysis Bullosa junctionalis. In diesen klinischen Studien wurde die Creme drei Monate lang täglich auf den gesamten Körper aufgetragen, auch bei Kindern im Alter von nur 28 Tagen. Die Daten deuten darauf hin, dass die Therapie bei der Behandlung von Läsionen und Wunden auf der gesamten Hautoberfläche von Nutzen sein könnte und zugleich ein günstiges langfristiges Sicherheitsprofil aufweist. SD-101 (Zorblesia™) ist eine Creme zur äußerlichen Anwendung, die keine besonderen Maßnahmen bei der Handhabung erfordert und bei Raumtemperatur gelagert werden kann.

Informationen zu Paradigm Therapeutics, Inc.

Paradigm Therapeutics, Inc. ist ein Pharmaunternehmen in Privatbesitz, das sich in der klinischen Entwicklungsphase befindet und auf die Entwicklung innovativer Therapien zur Deckung des dringenden medizinischen Bedarfs bei seltenen Erkrankungen spezialisiert ist. Der Schwerpunkt von Paradigm liegt auf der Behandlung von Epidermolysis Bullosa (EB). Für SD-101 (ZorblesiaTM), den führenden Therapiekandidaten des Unternehmens zur Behandlung von Hautveränderungen bei Patienten mit Epidermolysis Bullosa, wurden klinische Studien der Phase II und Phase III abgeschlossen. Derzeit wird eine zweimonatige Bestätigungsstudie mit Kindern im Alter von 28 Tagen bis 12 Jahren durchgeführt, die an unterschiedlichen EB-Subtypen erkrankt sind. 

Entdecken Sie unsere Therapie: Weitere Informationen zu unserer EB-Therapie finden Sie auf paradigmtherapeutics.com

Zukunftsgerichtete Aussagen

Mit Ausnahme der Angaben zu vergangenen Ereignissen handelt es sich bei den in dieser Pressemitteilung behandelten Sachverhalten um zukunftsgerichtete Aussagen, die mit Risiken und Unsicherheiten verbunden sind, darunter: unsere Abhängigkeit von Dritten bei der Entwicklung, behördlichen Zulassung und erfolgreichen Vermarktung unserer Produkte, das mit der Entwicklung von Produktkandidaten auf Grundlage neuer Technologien verbundene grundsätzliche Risiko eines Scheiterns, Risiken im Zusammenhang mit den Kosten der klinischen Entwicklung sowie weitere Risiken.  Die tatsächlichen Ergebnisse können erheblich von den prognostizierten abweichen.  Diese zukunftsgerichteten Aussagen geben unsere Einschätzung zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder. Paradigm beabsichtigt nicht, diese zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren, und übernimmt hierzu auch keine Verpflichtung.

Unternehmenskontakt

Dr. Robert Ryan

Geschäftsführer

rryan@paradigmtherapeutics.com

(919)-274-0703

Cision View original content to download multimedia:https://www.prnewswire.com/news-releases/paradigm-therapeutics-inc-zum-zweiten-mal-in-folge-fur-den-renommierten-prix-galien-usa-2026-in-der-kategorie-bestes-start-up-nominiert-nominierung-fur-sd-101-zorblesia-eine-topische-therapie-zur-behandlung-der-gesamten-h-302909024.html

Kunasek lobt ÖVP-Koalition, Kickl attackiert SPÖ beim FPÖ-Frühschoppen in Hartberg

08.10.2026

Die steirische FPÖ hat ihren traditionellen Frühschoppen beim Hartberger Oktoberfest erneut für eine machtbewusste politische Inszenierung genutzt. Vor rund 3.500 Besucherinnen und Besuchern im vollen Festzelt trat zuerst die Landesführung um Landeshauptmann Mario Kunasek auf, ehe Bundesparteichef Herbert Kickl als Hauptredner die Bühne übernahm. Begleitet von österreichischen Fahnen, „Herbert“-Sprechchören und Schlagern wie Tina Turners „The Best“ präsentierten sich die Freiheitlichen als geschlossene Kraft mit bundespolitischem Anspruch.

Kunasek, der sich nach zuletzt guten Umfragewerten demonstrativ gelöst gab, lobte die Zusammenarbeit mit dem Koalitionspartner ÖVP in der Steiermark. Man streite nicht, sondern es gebe „Arbeit, Arbeit, Arbeit und es funktioniert“, sagte der Landeshauptmann und verwies darauf, dass die „heilige Ordnung“ nach der Landtagswahl 2024 nicht mehr gegolten habe. Zugleich zeichnete er ein scharfes Bild in der Migrations- und Integrationspolitik, warnte vor einer Gefahr durch den „politischen Islam“ und erklärte, für Menschen, die mit „unseren Werten“ ein Problem hätten, müsse es heißen: „Ab, gute Reise.“ Sein Ziel formulierte er klar: Man könne nicht nur den Landeshauptmann stellen, sondern „Österreich auf Vordermann bringen“.

Kickl knüpfte an diese Steilvorlage an und nutzte den Auftritt, um sowohl die eigene Anhängerschaft zu mobilisieren als auch die Konkurrenz frontal anzugreifen. Die „wirkliche Volkspartei“ sei im Zelt versammelt, erklärte er und spielte sich gleichzeitig als von Gegnern unterschätzter, aber entschlossener Politiker in Szene. Er verwies darauf, dass er vielfach als „gefährlichster Politiker“ bezeichnet werde, stellte jedoch klar, gefährlich sei er aus seiner Sicht nicht für „meine Landsleute“, sondern für jene, „die unseren Wohlstand verludern und unsere Heimat stehlen“. Inhaltlich bekräftigte er dabei einmal mehr den Begriff „Remigration“ als eine seiner Visionen für ein künftiges Österreich.

Breiten Raum nahm in Kickls Rede die aktuelle Krise der SPÖ ein, die er als Chance für seine Partei deutete. Die Sozialdemokratie bezeichnete er polemisch als „Selbsthilfegruppe namens Soziademokratie“ und kommentierte die Diskussion um die Nachfolge von Bundesparteichef Andreas Babler mit der Ansage „game over, das Spiel ist vorbei“. Innerhalb der SPÖ würden „Kommunisten mit Kapitalisten streiten, wer die besseren Sozialisten sind“, sagte Kickl mit Blick auf innerparteiliche Flügelkonflikte und Ambitionen potenzieller Kandidaten. Für die kommende Nationalratswahl, die er als „Schicksalswahl“ charakterisierte, gab er sich siegessicher: Wenn sich die Freiheitlichen nicht „auseinanderdividieren lassen“, werde am Ende ein „Volkskanzler“ stehen. Neuwahlen könnten seiner Einschätzung nach „jederzeit daherkommen“, die steirische FPÖ um Kunasek präsentierte er als Vorbild für die Partei in anderen Bundesländern.