Ontario stellt 1,7 Millionen Dollar bereit, um Innovationen im Bereich Biowissenschaften am Piramal-Pharma-Standort in Aurora voranzutreiben

30.09.2026
  • Piramal Pharma Solutions investiert über 5,3 Millionen US-Dollar in seine Wirkstoffproduktionsstätte in Aurora, um die Infrastruktur des Standorts zu modernisieren.
  • Mit ihrer Investition über den „Life Sciences Scale-Up Fund" fördert die Regierung von Ontario Innovationen im Gesundheitswesen und stärkt Ontarios Führungsposition im Bereich der Biowissenschaften.
  • Dieses Projekt wird 12 neue Arbeitsplätze schaffen und 183 bestehende Arbeitsplätze sichern, wodurch neue Marktchancen erschlossen und die Wettbewerbsfähigkeit der Branche gestärkt werden.

MUMBAI, Indien, 30. September 2026 /PRNewswire/ -- Piramal Pharma Solutions („PPS"), ein weltweit führendes Auftragsentwicklungs- und -herstellungsunternehmen (CDMO) und Teil der Piramal Pharma Ltd. („PPL") (NSE: PPLPHARMA) (BSE: 543635) gab heute bekannt, dass sein Standort für Wirkstoffproduktion in Aurora, Kanada, von der Regierung von Ontario im Rahmen des Life Sciences Scale-Up Fund (LSSUF) eine Investition in Höhe von 1.753.620 US-Dollar erhalten hat, wodurch PPS die Infrastruktur des Standorts modernisieren und in Ontario hergestellte Gesundheitstechnologien für neue Märkte vermarkten kann.

 

(PRNewsfoto/Piramal Pharma Solutions)

 

Mit Unterstützung der Regierung von Ontario investiert Piramal Pharma 5.314.000 US-Dollar in die Modernisierung der Infrastruktur seines Standorts in Aurora, um die pharmazeutische Produktion in Ontario zu stärken und die inländische Produktion von Wirkstoffen zu fördern. Dieses Projekt wird die Forschung und Entwicklung sowie die Herstellung von Wirkstoffen für klinische Zwecke vorantreiben, die kommerzielle Verfügbarkeit wichtiger Wirkstoffe sicherstellen und eine widerstandsfähige sowie weltweit wettbewerbsfähige Branche der Biowissenschaften in Ontario fördern. Durch die Investition werden 12 neue Arbeitsplätze geschaffen und 183 bestehende Arbeitsplätze gesichert.

„Wir danken der Regierung von Ontario und der Abgeordneten Dawn Gallagher Murphy für ihre Unterstützung dieser wichtigen Investition in unseren Standort in Aurora", sagte Peter DeYoung, Geschäftsführer von Piramal Global Pharma. „Diese Finanzierung wird Piramal Pharma Solutions dabei helfen, die Infrastruktur unseres Standorts zu modernisieren, unsere Produktionskapazitäten auszubauen und unsere Fähigkeit zu verbessern, Patienten und Kunden weltweit zu versorgen. Diese Investition wird nicht nur das Unternehmenswachstum fördern, sondern auch dazu beitragen, Projekte voranzutreiben, die auf Nachhaltigkeit, betriebliche Effizienz und die Modernisierung unseres Standorts ausgerichtet sind, und damit unser Engagement für eine verantwortungsvolle Produktion und den Umweltschutz untermauern."

 

Peter DeYoung, CEO, Piramal Global Pharma

 

„Mit dem Life Sciences Scale-Up Fund sorgt unsere Regierung dafür, dass Unternehmen in Ontario in der Lage sind, neue Technologien zu entwickeln, zu vermarkten und im gesamten Gesundheitswesen einzusetzen", sagte Dawn Gallagher Murphy, Abgeordnete des Provinzparlaments für Newmarket–Aurora. „Mit dieser Investition kann Piramal seine neuesten Ideen in marktreife Lösungen umsetzen und gleichzeitig gut bezahlte Arbeitsplätze schaffen sowie Ontarios Stellung als globales Zentrum für Bioproduktion und Biowissenschaften stärken."

 

Dawn Gallagher Murphy, Member of Provincial Parliament for Newmarket Aurora.

 

Der im Jahr 2024 ins Leben gerufene LSSUF mit einem Volumen von 24 Millionen Dollar arbeitet eng mit dem „Health Innovation Pathway" der Regierung zusammen, um die Ziele der Phase 2 der Life-Sciences-Strategie Ontarios voranzutreiben und Ontarios Position als weltweit führender Standort für Innovationen im Gesundheitswesen zu stärken. Aufbauend auf dem anfänglichen Erfolg des Fonds wurden im Rahmen des Haushaltsplans von Ontario für 2026 zusätzliche 24 Millionen Dollar bereitgestellt, um Unternehmen in Ontario zu unterstützen, deren Arbeit die Einführung innovativer Technologien im Gesundheitswesen beschleunigen und die übergeordnete Vision der Provinz fördern wird, eine vernetzte und bequeme Versorgung näher am Wohnort anzubieten.

„Der Life-Sciences-Sektor in Ontario spielt eine entscheidende Rolle bei der Förderung der Erforschung und Entwicklung innovativer Medikamente und Technologien, weshalb unsere Regierung stolz darauf ist, lokale Unternehmen dabei zu unterstützen, ihre in Ontario hergestellten Produkte auf die nächste Stufe zu heben", sagte Vic Fedeli, Minister für Wirtschaftsförderung, Arbeitsplatzschaffung und Handel. „Durch die Investition in Piramal über den Life Sciences Scale-Up Fund bauen wir die inländischen Kapazitäten unserer Provinz aus und stärken gleichzeitig Ontarios Position als führender Standort für Investitionen im Bereich der Biowissenschaften für kommende Generationen."

 

Vic Fedeli, Minister of Economic Development, Job Creation and Trade

 

Durch die Investition in den Standort Aurora stärkt die Regierung von Ontario die Führungsrolle der Provinz im Bereich der Biowissenschaften und unterstützt PPS dabei, Technologien der nächsten Generation Patienten weltweit zugänglich zu machen.

Informationen zu Piramal Pharma Solutions

Piramal Pharma Solutions (PPS) ist ein Auftragsentwicklungs- und -herstellungsunternehmen (Contract Development and Manufacturing Organization, CDMO), welches End-to-End-Entwicklungs- und Herstellungslösungen für den gesamten Lebenszyklus von Arzneimitteln anbietet. Wir versorgen unsere Kunden über ein weltweit integriertes Netzwerk an Standorten in Nordamerika, Europa und Asien. Dies ermöglicht uns, ein umfassendes Dienstleistungsspektrum anzubieten, darunter Lösungen für die Arzneimittelforschung, Prozess- und pharmazeutische Entwicklungsdienstleistungen, die Versorgung klinischer Studien, die kommerzielle Lieferung von APIs sowie fertige Darreichungsformen. Zudem bieten wir spezialisierte Dienstleistungen wie die Entwicklung und Herstellung hochwirksamer APIs, Antikörper-Wirkstoff-Konjugate, sterile Abfüllung und Endfertigung, Peptidprodukte und -dienstleistungen sowie hochwirksame feste orale Arzneimittel an. PPS bietet über die Tochtergesellschaft von Piramal Pharma Limited, Yapan Bio Private Limited, zudem Entwicklungs- und Fertigungsdienstleistungen für Biologika an, darunter Impfstoffe sowie Gentherapien.

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Informationen zu Piramal Pharma Limited

 

Piramal Pharma Limited (PPL, NSE: PPLPHARMA I BSE: 543635) bietet ein Portfolio differenzierter Produkte und Dienstleistungen über seine 17 globalen Entwicklungs- und Produktionsstätten sowie ein globales Vertriebsnetz in über 100 Ländern an. Zu PPL gehören Piramal Pharma Solutions (PPS), ein integriertes Auftragsentwicklungs- und -herstellungsunternehmen, Piramal Critical Care (PCC), ein Geschäftsbereich für komplexe Krankenhausgenerika, sowie Piramal Consumer Healthcare, das rezeptfreie Verbraucher- und Wellnessprodukte vertreibt. Zusätzlich hat sich Abbvie Therapeutics India Private Limited, eines der assoziierten Unternehmen von PPL und ein Gemeinschaftsunternehmen von Abbvie und PPL, als einer der Marktführer im Bereich der Augenheilkunde auf dem indischen Pharmamarkt etabliert.

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Jugendkriminalität und Sozialstaat im Fokus: Wallner skizziert Kurs für Herbstverhandlungen

08.10.2026

Vorarlbergs Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) hat die innenpolitische Debatte über den Umgang mit Jugendkriminalität und die Ausgestaltung des Sozialsystems neu angeheizt. In der ORF-„Pressestunde“ brachte der Vorsitzende der Landeshauptleutekonferenz die seit Jahren umstrittene Forderung seiner Partei erneut auf den Tisch, die Strafmündigkeit in Österreich von derzeit 14 auf zwölf Jahre zu senken. „Wer früh Grenzen übertritt, der muss auch damit rechnen, dass früh Grenzen aufgezeigt werden“, sagte Wallner. Allein mit Strafrecht sei es aus seiner Sicht jedoch nicht getan; parallel brauche es ein „Netz an verpflichtenden Unterstützungen“ für betroffene Kinder und Familien.

Zur Begründung verwies Wallner auf Entwicklungen in Schweden. Dort werde über Gefängnisstrafen für 13-Jährige diskutiert, nachdem Berichte über Jugendliche kursierten, die von erwachsenen Tätern für Straftaten instrumentalisiert werden sollen. Eine „Situation wie in den Vororten Stockholms“ wolle er in Österreich verhindern, so der Landeshauptmann, der betonte, er wolle „nicht den Teufel an die Wand malen“, aber vor Fehlentwicklungen warnen. Die ÖVP hatte bereits 2024, unter anderem nach Fällen von Jugendkriminalität, eine Absenkung der Strafmündigkeit gefordert; damals war Innenminister Gerhard Karner treibende Kraft der Debatte.

In der früheren schwarz-grünen Koalition konnte sich die Volkspartei mit dieser Linie nicht durchsetzen. „Mit den Grünen war das aber praktisch unmöglich“, sagte Wallner rückblickend. Aus den Reihen der Grünen kam auch diesmal umgehend Widerspruch. Die grüne Sicherheitssprecherin Agnes Sirkka Prammer bezeichnete es als „Scheinlösung“, Zwölfjährigen mit dem Strafrecht zu begegnen, und plädierte für einen Schwerpunkt auf Prävention: Kinder- und Jugendhilfe, Familienarbeit, Schulsozialarbeit und psychologische Unterstützung müssten ausgebaut werden. Die Länder seien gefordert, dafür ausreichend Ressourcen bereitzustellen.

Parallel zu der Sicherheitsdebatte positionierte sich Wallner bei der anstehenden Neuordnung der Sozialhilfe, einem der zentralen Themen, über die sich die Bundesregierung im Herbst verständigen will. Die Verhandlungen laufen bereits, in der kommenden Woche sollen sie fortgesetzt werden. Wallner betonte, es brauche „eine Sozialhilfe, die Armut verhindert“, warnte aber zugleich vor einer möglichen „Zuwanderung ins System“ und forderte klare Wartefristen für Asylberechtigte. Die Reform müsse auf eine möglichst kurze Bezugsdauer abzielen; Vorarlberg sei hier, was die Dauer des Sozialhilfebezugs betreffe, Vorreiter.

Bei den Leistungen spricht sich Wallner für eine Obergrenze aus. „Ohne Obergrenze wird es nicht gehen“, sagte er mit Blick auf die Gesamtsumme, die ein Haushalt aus der Sozialhilfe beziehen kann. Auch gestaffelte Kinderregelsätze seien aus seiner Sicht notwendig. Jedes Kind sei „gleich viel wert“, aber die Kosten verdreifachten sich nicht automatisch bei drei Kindern, argumentierte der Landeshauptmann. Die neue Sozialhilfe soll nach aktueller Planung mit 1. Jänner 2027 in Kraft treten. Ob der enge Zeitplan hält, ließ Wallner offen, fügte aber hinzu: „Wenn man will, schon“ – und appellierte daran, die Bundesländer „möglichst schnell an den Tisch zu holen“.