Completes acquisition of Transit Fare Management and Fleet Management Solutions businesses from Conduent
TORONTO, Oct. 1, 2026 /PRNewswire/ -- Modaxo Inc. ("Modaxo"), a global technology organization focused on moving the world's people, today announced the launch of Novvan and Routeward, two new Modaxo business units that comprise the Transit Fare Management and Fleet Management Solutions businesses acquired from Conduent Incorporated.

This is Modaxo's largest acquisition to date, with over 2,000 colleagues, based in 15 countries, joining the team.
Novvan is a leading global provider of fare collection solutions that help transit agencies boost revenue, reduce fare evasion, and cut operational costs, while offering user-friendly, equitable access to communities.
Routeward is a market leader in technology that enhances transit reliability and encourages public transit use for faster, safer travel.
"We're thrilled to launch Novvan and Routeward and welcome their customers, employees and innovative suite of solutions to the Modaxo family," said Bill Delaney, Chief Executive Officer, Modaxo. "Adding the two new businesses significantly expands Modaxo's scale and the solutions we can offer our customers and the communities we serve around the world."
The launch of Novvan and Routeward represents a deepening of Modaxo's commitment to the Transit Fare Management and Fleet Management Solutions markets globally.
About Modaxo
Modaxo is a global technology organization that is passionate about moving the world's people. Working both together and independently, our collective of businesses is committed to deliver software and technology solutions that help connect people with the places they need to go for work, family, and everyday life. Learn more at Modaxo.com.
About Conduent
Conduent is a global technology-enabled operating partner that helps businesses and governments simplify complexity, modernize mission-critical operations and deliver measurable outcomes through AI, automation, data and human expertise. Learn more at www.conduent.com.

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Bei den Vereinigten Bühnen Wien (VBW) steht ein markanter Wechsel an der Spitze an: Mit 1. Dezember übernimmt die deutsch-österreichische Kulturmanagerin Andrea Pier die Geschäftsführung des städtischen Theaterkonzerns von Franz Patay. Der 65-Jährige hatte die VBW seit 2016 geleitet und war insgesamt zehn Jahre in geschäftsführender Verantwortung. Unter seinem Kommando mussten die Häuser – Raimund Theater, Ronacher und das Musiktheater an der Wien – heuer Einsparungen von fünf Millionen Euro verkraften, womit das Jahresbudget auf 51 Millionen Euro sank. Der Führungswechsel erfolgt damit in einer Phase, die von Budgetdruck und Konsolidierungszwängen geprägt ist.
Mit Pier steht erstmals offiziell eine Frau dauerhaft an der Spitze der Vereinigten Bühnen Wien; ein nur kurzes Interregnum von Lia Metchev-Herbst im Jahr 2016 ausgenommen. Die 1969 in Bielefeld geborene Managerin setzte sich in einem von der externen Personalberatung Christoph la Garde organisierten Auswahlverfahren gegen 18 Mitbewerberinnen und Mitbewerber durch. Die Hearing-Kommission – unter anderem mit der VBW-Aufsichtsratsvorsitzenden Elisabeth Freismuth, der Direktorin des Jüdischen Museums Wien, Barbara Staudinger, sowie Wien-Holding-Geschäftsführerin Karin Ramser – entschied sich einstimmig für Pier und hob insbesondere ihre Doppelkompetenz im öffentlichen Kultursektor und in der Privatwirtschaft hervor.
Pier war in den vergangenen fünf Jahren als Managing Director maßgeblich für das Projekt Kulturhauptstadt Chemnitz 2025 verantwortlich und zuvor zwei Jahrzehnte in unterschiedlichen leitenden Funktionen beim Musical- und Theaterkonzern Stage Entertainment tätig. Dort leitete sie unter anderem das traditionsreiche Theater des Westens in Berlin und verantwortete das Tourgeschäft. Mit Blick auf die Sparvorgaben in Wien verweist sie auf ihre Erfahrung im privatwirtschaftlichen Umfeld: Entscheidend sei, „die richtigen Weichen zu stellen, um weiterhin die künstlerische Exzellenz hochzuhalten“. An der internen Budgetverteilung zwischen Oper und Musical sieht sie derzeit keinen Änderungsbedarf und kündigt an, vorerst auf Kontinuität zu setzen.
Trotz zusätzlicher Konkurrenz durch das im Bau befindliche private „Theater im Prater“ zeigt sich Pier gelassen. Wichtiger als strukturelle Eingriffe sei für sie ein klarer künstlerischer Kurs, den sie mit „großem Tatendrang“ ab Dezember in Wien verfolgen will. Für die Stadt markiert ihre Bestellung auch eine personelle Weichenstellung: Vizebürgermeisterin Barbara Novak und Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler, die Pier im Ronacher gemeinsam mit Wien-Holding-Chefin Ramser präsentierten, betonten die Bedeutung ihrer langjährigen Musical- und Managementerfahrung für die künftige Positionierung der Vereinigten Bühnen Wien im internationalen Wettbewerb.