MIDEA SCHLIESST DIE ÜBERNAHME VON ESAOTE AB

09.10.2026

Die Midea Group unterstreicht ihr Engagement für das Gesundheitswesen und für Innovation durch den Abschluss der Übernahme von Esaote

GENUA, Italien, 9. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Esaote S.p.A., ein führendes Unternehmen im Bereich der medizinischen Bildgebung, gibt den Abschluss der Übernahme einer Mehrheitsbeteiligung an seinem Aktienkapital durch Midea bekannt – den chinesischen globalen Technologiekonzern mit Hauptsitz im Bezirk Shunde, Foshan.

Franco Fontana, Esaote CEO

Die Transaktion zielt darauf ab, Synergien zwischen Esaote und Midea Healthcare Division zu fördern, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Esaote wird Teil von Midea Healthcare und wird weiterhin als unabhängiges, weltweit tätiges Unternehmen für medizinische Geräte mit Hauptsitz in Genua, Italien, sowie Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionsstätten in Italien und den Niederlanden agieren.

Für Esaote stellt dies eine große Chance dar: Midea, ein hoch angesehener und etablierter globaler Akteur mit bewährter Branchenexpertise und einem gut ausgebauten internationalen Netzwerk, wird das Wachstum von Esaote durch gezielte Investitionen in Forschung und Entwicklung, den operativen Betrieb sowie die Fertigungskapazitäten beschleunigen.

Die neue Partnerschaft verschafft Esaote einen verbesserten Zugang zu einem breiteren Technologie-Ökosystem, ergänzenden Bildgebungskompetenzen und einer größeren Innovationsplattform. Esaote wäre damit ideal positioniert, um die Produktentwicklung voranzutreiben, Innovationszyklen zu verkürzen und neue Anwendungen sowie Marktsegmente zu erschließen.

Gleichzeitig wird die Transaktion die Position von Midea im Bereich der medizinischen Bildgebung weltweit stärken. Das umfassende Produktportfolio von Midea – das DR, Hochfeld-MRT, CT und DSA umfasst – ergänzt perfekt die weltweit anerkannte Premiummarke von Esaote und dessen bewährte Stärken in den Bereichen Ultraschall, offene und dedizierte MRT-Systeme sowie medizinische IT-Lösungen, wodurch starke Synergien zwischen beiden Parteien entstehen.

Das Unternehmen wird weiterhin von Franco Fontana geführt, der von den neuen Anteilseignern in seiner Rolle als CEO bestätigt wurde.

ERKLÄRUNG von FRANCO FONTANA, CEO von Esaote: „Diese Transaktion läutet eine spannende neue Ära für Esaote ein. In den letzten Jahren hat das Unternehmen seine internationalen Aktivitäten ausgebaut und weltweit zunehmend Anerkennung in klinischen und wissenschaftlichen Kreisen erlangt. Gestärkt durch Midea, einen der erfolgreichsten Technologiekonzerne, wird Esaote stolz seine Vision und Innovationskraft einbringen, um das Gesundheitswesen weiter voranzubringen."  

ERKLÄRUNG von JINLEI CHEN, Präsident der Midea Healthcare Division: „Die Übernahme von Esaote passt strategisch hervorragend zu Midea Healthcare. Esaote bringt herausragendes Fachwissen, starke Innovationskraft und einen angesehenen Ruf mit. Durch die Kombination seiner Technologie und Vision mit der Technologie und den internationalen Ressourcen von Midea Healthcare sind wir überzeugt, dass wir die globale Reichweite des Unternehmens weiter ausbauen und zum Fortschritt im Gesundheitswesen beitragen können. Wir freuen uns darauf, dieses neue Kapitel gemeinsam zu beginnen."

ERKLÄRUNG von ERIC WANG, Vorstandsvorsitzender der Midea Group: „Wir freuen uns sehr, Esaote in der Midea Group willkommen zu heißen. Diese Übernahme ist ein wichtiger Schritt in unserer Gesundheitsstrategie und spiegelt unser langfristiges Engagement wider, innovative medizinische Technologien mit globalem Potenzial zu fördern.  Der Zusammenschluss von Esaote und Midea wird zu einem umfassenden und stärker diversifizierten Angebot im Bereich der Bildgebung führen, wodurch die Auswahlmöglichkeiten für Kunden erweitert und der Zugang zu fortschrittlichen Diagnosetechnologien auf internationalen Märkten verbessert werden."

Informationen zu Esaote:Esaote ist ein führender italienischer Innovator im Bereich der medizinischen Bildgebung. Im Geschäftsjahr 2025 erzielte die Gruppe einen Umsatz von 267 Millionen Euro, davon 70 % auf internationalen Märkten. Das Unternehmen gehört weltweit zu den zehn führenden Herstellern von Ultraschallgeräten offenen und dedizierten MRT-Systemen und ist einer der Marktführer im Bereich der medizinischen IT. Das Unternehmen beschäftigt rund 1.160 Mitarbeiter, von denen 20 % im Bereich Forschung und Entwicklung tätig sind – ein Bereich, in den Esaote etwa 12 % seines Jahresumsatzes investiert. Über seine Tochtergesellschaften und ein weit verzweigtes Vertriebsnetz ist Esaote in über 100 Ländern weltweit vertreten. www.esaote.com

Informationen zu Midea: Die Midea Group Co., Ltd. mit Hauptsitz in Shunde, Foshan, in der Provinz Guangdong, ist ein global tätiger chinesischer Technologiekonzern, der 1968 gegründet wurde und in sieben Geschäftsbereichen aktiv ist: Smart Home, Industrietechnik, Gebäudetechnik, Robotik und Automatisierung, neue Energien, Gesundheitswesen und intelligente Logistik. Der weltweite Umsatz der Midea Group belief sich 2025 auf rund 64,3 Milliarden US-Dollar. Das Unternehmen ist an der Shenzhen Stock Exchange (SZSE) und am Main Board der Hong Kong Stock Exchange (SEHK) notiert. Midea belegt im Fortune-Global-500-Ranking 2026 Platz 231. In den letzten Jahren hat Midea den Geschäftsbereich Midea Healthcare gegründet, der sich auf intelligente medizinische Bildgebungsgeräte und -lösungen konzentriert.

© Copyright Esaote 2026

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ÖBB-Deal in Wien-Mitte: Bahnanlagen und Immobilie wieder in einer Hand

08.10.2026

Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) holen den Bahnhofskomplex Wien-Mitte nach rund zwei Jahrzehnten wieder vollständig in den eigenen Konzern zurück. Der Aufsichtsrat der ÖBB-Infrastruktur AG hat dem Rückkauf des Areals, das 2005 an die damalige BA/CA-Gruppe verkauft worden war, zugestimmt. Verkäufer ist nun eine Investorengruppe unter Führung von Morgan Stanley Real Estate Investing. Neben den Bahnanlagen umfasst die Transaktion auch das Einkaufszentrum "The Mall" sowie umfangreiche Büroflächen. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart; der Abschluss steht noch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Genehmigung und ist für Ende Dezember geplant.

Mit der Übernahme würden Immobilie und Bahninfrastruktur erstmals seit mehr als zwanzig Jahren wieder in einer Hand zusammengeführt. Wien-Mitte ist gemessen an den Fahrgastzahlen der viertgrößte Bahnhof Österreichs und ein zentraler Verkehrsknoten, an dem sich S-Bahn, mehrere U-Bahn-Linien sowie der Flughafenzug CAT treffen. Täglich halten nach Angaben der ÖBB fast 600 Züge an dem Standort. Bahnanlagen und Gebäude seien baulich und technisch eng miteinander verbunden, heißt es. Künftige Änderungen an Zugängen, Stiegen, Belüftung oder Leitungen müssen damit nicht mehr mit einem externen Immobilieneigentümer abgestimmt werden.

Die ÖBB sehen in dem Rückkauf einen strategischen Schritt, um die Entwicklung des Standorts aus einer Hand zu steuern. Das soll zusätzlichen Handlungsspielraum für die kommenden Jahrzehnte schaffen, in denen die derzeit modernisierte S-Bahn-Stammstrecke mehr Züge aufnehmen soll. Die Funktion des Standorts als Bahnhof soll nach Angaben des Unternehmens wieder stärker im Namen, an den Zugängen und in der architektonischen Gestaltung zum Ausdruck kommen. Für die bestehenden Mietverhältnisse im Einkaufszentrum und in den Büros kündigte die ÖBB an, dass diese unverändert weitergelten.

Wien-Mitte blickt auf eine lange und wechselvolle Geschichte zurück. Der Standort wurde 1848 als Bahnhof Hauptzollamt eröffnet und ging 1934 in das Eigentum der Bahn über. Ab den späten 1950er-Jahren entstanden über den Gleisen unter anderem ein Bürotrakt und eine Markthalle, bevor die Liegenschaft 2005 veräußert wurde. Die spätere Entwicklung des Areals war von intensiven öffentlichen Debatten begleitet, unter anderem wegen geplanter Hochhäuser mit bis zu 97 Metern Höhe und der Diskussion um mögliche Auswirkungen auf den UNESCO-Welterbestatus. Mit der nun geplanten Re-Integration in den ÖBB-Konzern verknüpft das Unternehmen die Aussicht, die verkehrliche Rolle des Standorts und die bauliche Entwicklung langfristig aufeinander abzustimmen.