SHENZHEN, China, 13. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Der Hersteller von Smart Wearables, Mibro, hat mit der AeroPace seine neue Lauf-Smartwatch für Laufanfänger auf den Markt gebracht und damit Mibro Coach* eingeführt, ein vom Mibro Sports Science Lab entwickeltes intelligentes Trainingssystem. Durch die Kombination von sportphysiologischen Modellen mit KI-Agenten macht Mibro Coach wissenschaftlich fundiertes Lauftraining zugänglicher und begleitet Läufer durch den gesamten Trainingsprozess – von der Bewertung und Planung über die Durchführung bis hin zur Erholung und Auswertung.

Mehr als nur einfache Datenerfassung
Anstatt lediglich Trainingsdaten zu erfassen, hilft Mibro Coach Läufern dabei, ihre aktuelle Leistungsfähigkeit zu verstehen und zu erkennen, wie sie sich verbessern können. Es bewertet die Leistung anhand des VDOT-Laufleistungsindex, des geschätzten VO₂max-Werts als Referenz für die allgemeine Fitness, der prognostizierten Wettkampfzeiten von 5 km bis zum Marathon sowie des individuellen Trainingsschwerpunkts.
Auf der Grundlage des Trainingsverlaufs, der täglichen Routinen und der Nutzerpräferenzen entwickelt das System im Laufe der Zeit zunehmend personalisierte Empfehlungen.
Intelligente Coaching-Begleiter
Mibro Coach bietet mehr als 20 zielorientierte Trainingspläne mit einer Dauer von vier bis 20 Wochen. Die täglichen Trainingseinheiten passen sich an Schlaf, Ermüdung und Trainingsstatus an, wobei bei Bedarf eine reduzierte Intensität oder zusätzliche Erholung empfohlen wird. Läufer können zudem aus fünf KI-Coaches wählen, von denen jeder einen eigenen Coaching-Stil hat.
Während des Laufs erfasst Mibro Coach Kadenz, Schrittlänge, Bodenkontaktzeit, vertikale Schwingung und andere Laufdynamikdaten. Nach jeder Trainingseinheit liefert Mibro Coach eine strukturierte Analyse, die diese Messwerte mit Trainingsbelastung, Herzfrequenzvariabilität, Schlafqualität und anderen Daten kombiniert, um Stärken und Verbesserungsmöglichkeiten aufzuzeigen, mögliche trainingsbezogene Faktoren zu benennen und allgemeine nächste Schritte vorzuschlagen.
Über „Just Talk" können Läufer natürliche, mehrstufige Gespräche mit ihrem KI-Coach führen, während proaktive Benachrichtigungen ihnen helfen, auf Veränderungen im Trainingsstatus zu reagieren.
Mit Mibro Coach möchte Mibro die Hürden für wissenschaftlich fundiertes Lauftraining senken, indem es Anfängern hilft, Leistungsdaten in ein personalisiertes, datengestütztes Training umzusetzen.
Verfügbarkeit und Preisgestaltung
Die mit Mibro Coach ausgestattete Mibro AeroPace wird ab dem 13. Oktober 2026 über die offiziellen Kanäle von Mibro erhältlich sein. Der Preis beginnt bei 149,99 EUR.
Informationen zu Mibro
Getreu der Philosophie „Live Smart, Go Active" entwickelt Mibro zuverlässige und benutzerfreundliche Wearables, die Nutzer auf ihrem gesamten Fitnessweg unterstützen. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.mibrofit.com/ oder folgen Sie Mibro auf Facebook und Instagram.
Geschäftsanfragen: business@mibrofit.com
Medienkontakt: pr@mibrofit.com
*Die Funktionen von Mibro Coach sind für allgemeine Fitness-Trainingszwecke gedacht und dienen nicht der Diagnose, Behandlung, Heilung oder Vorbeugung von Krankheiten.
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Vorarlbergs Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) hat die innenpolitische Debatte über den Umgang mit Jugendkriminalität und die Ausgestaltung des Sozialsystems neu angeheizt. In der ORF-„Pressestunde“ brachte der Vorsitzende der Landeshauptleutekonferenz die seit Jahren umstrittene Forderung seiner Partei erneut auf den Tisch, die Strafmündigkeit in Österreich von derzeit 14 auf zwölf Jahre zu senken. „Wer früh Grenzen übertritt, der muss auch damit rechnen, dass früh Grenzen aufgezeigt werden“, sagte Wallner. Allein mit Strafrecht sei es aus seiner Sicht jedoch nicht getan; parallel brauche es ein „Netz an verpflichtenden Unterstützungen“ für betroffene Kinder und Familien.
Zur Begründung verwies Wallner auf Entwicklungen in Schweden. Dort werde über Gefängnisstrafen für 13-Jährige diskutiert, nachdem Berichte über Jugendliche kursierten, die von erwachsenen Tätern für Straftaten instrumentalisiert werden sollen. Eine „Situation wie in den Vororten Stockholms“ wolle er in Österreich verhindern, so der Landeshauptmann, der betonte, er wolle „nicht den Teufel an die Wand malen“, aber vor Fehlentwicklungen warnen. Die ÖVP hatte bereits 2024, unter anderem nach Fällen von Jugendkriminalität, eine Absenkung der Strafmündigkeit gefordert; damals war Innenminister Gerhard Karner treibende Kraft der Debatte.
In der früheren schwarz-grünen Koalition konnte sich die Volkspartei mit dieser Linie nicht durchsetzen. „Mit den Grünen war das aber praktisch unmöglich“, sagte Wallner rückblickend. Aus den Reihen der Grünen kam auch diesmal umgehend Widerspruch. Die grüne Sicherheitssprecherin Agnes Sirkka Prammer bezeichnete es als „Scheinlösung“, Zwölfjährigen mit dem Strafrecht zu begegnen, und plädierte für einen Schwerpunkt auf Prävention: Kinder- und Jugendhilfe, Familienarbeit, Schulsozialarbeit und psychologische Unterstützung müssten ausgebaut werden. Die Länder seien gefordert, dafür ausreichend Ressourcen bereitzustellen.
Parallel zu der Sicherheitsdebatte positionierte sich Wallner bei der anstehenden Neuordnung der Sozialhilfe, einem der zentralen Themen, über die sich die Bundesregierung im Herbst verständigen will. Die Verhandlungen laufen bereits, in der kommenden Woche sollen sie fortgesetzt werden. Wallner betonte, es brauche „eine Sozialhilfe, die Armut verhindert“, warnte aber zugleich vor einer möglichen „Zuwanderung ins System“ und forderte klare Wartefristen für Asylberechtigte. Die Reform müsse auf eine möglichst kurze Bezugsdauer abzielen; Vorarlberg sei hier, was die Dauer des Sozialhilfebezugs betreffe, Vorreiter.
Bei den Leistungen spricht sich Wallner für eine Obergrenze aus. „Ohne Obergrenze wird es nicht gehen“, sagte er mit Blick auf die Gesamtsumme, die ein Haushalt aus der Sozialhilfe beziehen kann. Auch gestaffelte Kinderregelsätze seien aus seiner Sicht notwendig. Jedes Kind sei „gleich viel wert“, aber die Kosten verdreifachten sich nicht automatisch bei drei Kindern, argumentierte der Landeshauptmann. Die neue Sozialhilfe soll nach aktueller Planung mit 1. Jänner 2027 in Kraft treten. Ob der enge Zeitplan hält, ließ Wallner offen, fügte aber hinzu: „Wenn man will, schon“ – und appellierte daran, die Bundesländer „möglichst schnell an den Tisch zu holen“.