Guest Messaging liefert Gästen hilfreiche Antworten und bietet Hotelteams gleichzeitig einen einzigen KI-gestützten Posteingang. Mit Automations können Hotelteams Treue durch eine noch persönlichere Ansprache fördern
AMSTERDAM, 5. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Mews, das Managementsystem für die Hotelbranche, hat Guest Messaging und Automations eingeführt – zwei native Features, die dasselbe Problem von zwei Seiten angehen: Zu viel Aufmerksamkeit eines Hotels fließt in wiederkehrende Aufgaben, sodass zu wenig Zeit für die Gäste bleibt.

Jede dritte Gästenachricht bleibt unbeantwortet, weil sie in sechs oder sieben verschiedenen Posteingängen landet, die niemand gleichzeitig im Blick haben kann. Die Antwortzeit beträgt acht Stunden. Guest Messaging fasst alle Channels in einem Verlauf zusammen, verknüpft mit dem Gastprofil und der Reservierung. Ein Gast kann vom Flughafen aus schreiben, bei der Anreise zu WhatsApp wechseln und anschließend über das Guest Portal Nachrichten senden. Das Team sieht alles in einem Chat, nicht in drei.
Mews KI, trainiert mit den Daten der Unterkunft, beantwortet 80 % aller Routinefragen sofort: Öffnungszeiten des Pools, Parkmöglichkeiten, später Check-out, Frühstück. Das gibt dem Team Zeit für Dinge, die persönliche Aufmerksamkeit benötigen: der Gast am Empfang oder komplizierte Anfragen. Und da sie das gesamte Gastprofil sieht (Zimmerstatus, Abrechnung, besondere Wünsche), fragt sie Gäste nie nach Informationen, die das PMS bereits kennt.
„Guest Messaging hat unsere Online-Check-in-Rate bereits um 5–10 % erhöht, vor allem, weil wir Booking.com-Gäste jetzt direkt über WhatsApp erreichen können", so Johannes Rott, Hotelmanager bei IMLAUER Hotels & Restaurants. „Die Zeit, die wir nicht mehr für die Registrierung und Verwaltungsaufgaben am Empfang aufwenden, investieren wir jetzt in Zusatzverkäufe und den persönlichen Kontakt zu unseren Gästen."
Automations schließen die Lücke: Sie fördern Treue auf eine Weise, die zu oft davon abhängt, dass die richtige Person gerade Schicht hat – bei wiederkehrenden Gästen, Geburtstagen, neu erreichter Treuestufe oder einem VIP, der immer das Eckzimmer bekommt. Die meisten Automatisierungen im Gastgewerbe zielen auf Umsatz ab (Zusatzverkäufe, dynamische Preisgestaltung, kostenpflichtige Upgrades), aber Mews ermöglicht es Hotels, die Momente zu automatisieren, die Gäste dazu bringen, zurückzukommen.
Eine Regel wird einmal in einer codefreien Workflow-Engine festgelegt und Mews führt sie in jeder Schicht aus – ganz ohne, dass sich jemand daran erinnern muss. In ausgewählten Strawberry-Unterkünften wurden bis zu 60 % der Upgrades für Gold- und Platinum-Gäste automatisiert. In Kombination mit Guest Messaging erhalten ankommende Gäste automatisch eine personalisierte Willkommensnachricht mit der PIN für den Türzugang, sobald sie einchecken. Mews Automations wird weiter ausgebaut und bietet Unterkünften die Flexibilität, die Betriebsabläufe nach den eigenen Anforderungen zu gestalten.
Zusammen verändern die beiden Features, wie die Arbeit an beiden Enden einer Unterkunft aussieht. Das Empfangsteam verbringt weniger Zeit mit dem Sortieren von Posteingängen und mehr Zeit mit der Art von Gastfreundschaft, bei der die zwischenmenschliche Note zählt. Geschäftsleiter/-innen und IT-Teams verbringen weniger Zeit damit, zu hoffen, dass alles richtig läuft, und erstellen stattdessen Regeln, die dafür sorgen, dass es funktioniert.
„Ich habe einen vollständig automatisierten Workflow für die Zimmerkontrolle erstellt, ohne eine einzige Stunde Entwicklungsaufwand", sagte Maurits Bots, Hotel ICT Specialist bei WestCord. „Für ein Hotel unserer Größe ist das der Unterschied zwischen Aufgaben, die in Vergessenheit geraten, und jenen, die jede Woche konsequent erledigt werden."
„Dein Empfangsteam ist nicht langsam. Es versinkt in Arbeit", so Joel Ndreu, VP Product & Engineering bei Mews. „Mehrere Posteingänge zu prüfen, wenn sie eigentlich vom Bildschirm aufblicken sollten, hat nichts mit echter Gastfreundschaft zu tun. Guest Messaging gibt ihnen diese Zeit zurück. Automations sorgt dafür, dass die Dinge, die Gästen das Gefühl geben, es hätte jemand an sie gedacht, automatisch passieren – ohne dass sich jemand darum kümmern muss. Kein verpasster Geburtstag, kein vergessenes Upgrade, keine verpasste Chance, weil die richtige Person nicht zuständig war."
Guest Messaging unterstützt SMS, WhatsApp, Booking.com, Expedia und das Mews Guest Portal. Die Automatisierungen dahinter funktionieren bereits zuverlässig: Allein während der Beta-Phase wurden 47.000 Automations über Mews ausgeführt.
Über Mews
Mews ist das Managementsystem für das Gastgewerbe, das die Arbeitsabläufe in den Bereichen Umsatz, Betriebsabläufe und Guest Journey vereinheitlicht, damit Teams die alltäglichen Dinge automatisieren und sich auf unvergessliche Gästeerlebnisse konzentrieren können. Die Mews Plattform umfasst PMS, POS, RMS, Housekeeping und Payments, um Hoteliers dabei zu helfen, vom Property Management zum Profitmanagement überzugehen. Das Unternehmen, das 15.000 Kunden in 85 Ländern betreut, wurde vom Hotel Tech Report als Bestes PMS (2024, 2025, 2026) und Bestes Kassensystem (2026) ausgezeichnet und sechs Jahre in Folge unter den besten Arbeitsplätzen in der Hoteltechnikbranche aufgeführt.
Medienkontakt:press@mews.com

View original content to download multimedia:https://www.prnewswire.com/news-releases/mews-prasentiert-guest-messaging-und-automations--die-geschaftsleitung-legt-den-workflow-fest-das-empfangsteam-hat-zeit-fur-die-gaste-302898609.html
Die Festnahme des freien Journalisten Michael Bonvalot bei einer Versammlung in Steyr entwickelt sich in Österreich zu einem politischen Streitfall über das Verhältnis von Polizei, Demonstrationsrecht und Pressefreiheit. Bonvalot wollte nach eigenen Angaben am vergangenen Sonntag über einen „Aufmarsch der rechten Verschwörungsszene“ berichten, als er trotz gültigem Presseausweis von Einsatzkräften abgeführt wurde. Inzwischen ist ein Video des Vorfalls online, das die Debatte zusätzlich anheizt.
Steyrs Bürgermeister Markus Vogl (SPÖ) machte den Einsatz beim Sicherheitsgipfel mit der Polizei zum Thema und sprach von einem Vorgang, der „schwer zu verdauen“ sei. Nicht nur die Versammlungsfreiheit sei ein „hohes Gut“, betonte er, sondern ebenso die Pressefreiheit. Journalisten müssten bei solchen Einsätzen genauso geschützt werden wie Demonstrationsteilnehmer. Laut Vogl hatte Bonvalot aus rund 50 Metern Abstand berichten sollen und sich mit einem gültigen Presseausweis ausgewiesen.
Der Bürgermeister knüpfte seine Kritik an eine breitere Auseinandersetzung über die seit Jahren stattfindenden sonntäglichen Aufmärsche in Steyr. Diese sogenannten Spaziergänge, deren jüngste Ausgabe die 300. gewesen sein soll, hätten sich nach seinen Worten „bedauerlicherweise zu einer Anlaufstelle für demokratiefeindliche Gruppen“ entwickelt – mit prominenter Beteiligung von Szenefiguren wie Gottfried Küssel und Ken Jebsen. Während die Polizei bislang keine Gründe für ein Verbot dieser Versammlungen gesehen habe, entstehe nun der Eindruck, dass gegenüber einem Berichterstatter mit „zweierlei Maß“ gemessen werde. Vogl fordert von der Exekutive daher „vertrauensbildende Maßnahmen“; der Eindruck, polizeijuristische Einschätzungen gälten nicht für alle gleich, sei „untragbar“.
Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) stellte sich demonstrativ hinter die Einsatzkräfte. Er verteidigte das Vorgehen der Polizei am Donnerstag als „verhältnismäßig und korrekt“ und widersprach damit der Darstellung, es handle sich um einen unverhältnismäßigen Eingriff in die Arbeit der Medien. Details zu der Einsatzbewertung blieben zunächst knapp, doch die veröffentlichten Videoaufnahmen dürften sowohl von Kritikern als auch von Befürwortern der Polizei genau analysiert werden. Während Vogl betont, er wolle trotz der guten bisherigen Zusammenarbeit mit der Polizei „nicht einfach zur Tagesordnung übergehen“, signalisiert das Innenministerium Rückendeckung für die Einsatzlinie vor Ort – ein Spannungsfeld, das die Diskussion über die Grenzen und den Schutz journalistischer Arbeit bei Demonstrationen weiter befeuern dürfte.