CLARK, N.J., Oct. 12, 2026 /PRNewswire/ -- GEP Global Supply Chain Volatility Index — a leading indicator tracking demand conditions, shortages, transportation costs, inventories and backlogs, based on a monthly survey of 27,000 businesses — showed global manufacturers ramping up purchases of raw materials and components in September as underlying demand strengthened.

Global input demand growth rose to its strongest since May and was close to its 2026 high, signaling firmer manufacturing activity heading into the fourth quarter. Purchasing strengthened across North America, Asia and Europe, with particularly strong increases in the United States, Germany, Taiwan and South Korea.
At the same time, supply pressures intensified. Shortages increased for the first time since May, while global transportation costs also rose. Shortages of oil and oil-based products were particularly acute, creating renewed cost and availability pressures for manufacturers.
"Manufacturers are buying more because demand is strengthening, but they're doing so at a time when shortages and transportation costs are starting to rise again," said John Piatek, vice president, GEP Consulting. "For companies, that means the priority shifts from simply protecting inventory to securing supply and controlling costs. If demand continues to build through the fourth quarter, businesses that wait will face tighter availability and higher input costs."
Interpreting the data:
Index > 0, supply chain capacity is being stretched. The further above 0, the more stretched supply chains are.
Index < 0, supply chain capacity is being underutilized. The further below 0, the more underutilized supply chains are.
SEPTEMBER 2026 REGIONAL KEY FINDINGS
SEPTEMBER 2026 KEY FINDINGS
For more information, visit www.gep.com/volatility.
Note: Full historical data dating back to January 2005 is available for subscription. Please contact economics@spglobal.com.
The next release of the GEP Global Supply Chain Volatility Index will be 8 a.m. ET, Nov. 11, 2026.
About the GEP Global Supply Chain Volatility Index
The GEP Global Supply Chain Volatility Index is produced by S&P Global and GEP. It is derived from S&P Global's PMI® surveys, sent to companies in over 40 countries, totaling around 27,000 companies. The headline figure is a weighted sum of six sub-indices derived from PMI data, PMI Comments Trackers and PMI Commodity Price & Supply Indicators compiled by S&P Global.
A Supply Chain Volatility Index is also published at a regional level for Europe, Asia, North America and the U.K. For more information about the methodology, click here.
Media Contacts
Derek Creevey
Director, Public Relations
GEP
Phone: +1 646-276-4579
Email: derek.creevey@gep.com
Joe Hayes
Senior Principal Economist
S&P Global Market Intelligence
Phone: +44-1344-328-099
Email: joe.hayes@spglobal.com

View original content to download multimedia:https://www.prnewswire.co.uk/news-releases/manufacturers-ramp-up-purchasing-in-september-as-global-demand-strengthens-gep-global-supply-chain-volatility-index-302905220.html
Ein umfangreicher Auswertungsbericht der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) zu digitalen Daten des verstorbenen Justiz-Spitzenbeamten Christian Pilnacek sorgt für neuen politischen und justizinternen Sprengstoff. Chatprotokolle, E-Mails und weitere Unterlagen zeichnen ein Bild tiefgreifender Konflikte innerhalb der Justiz – insbesondere zwischen der WKStA und Teilen der vorgesetzten Behörden. Parallel dazu bereitet ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss die Befragung von Schlüsselpersonen vor, um mögliche politische Einflussnahmen auf Ermittlungen rund um Pilnacek und dessen Tod zu beleuchten.
Aus der von der WKStA erstellten Expertise zu Pilnaceks Kommunikationsdaten geht hervor, wie der langjährige Leiter der für Strafrecht zuständigen Sektion im Justizministerium über Jahre hinweg gegenüber der WKStA Stellung bezog. Der Bericht zeigt, dass der damalige Wiener Oberstaatsanwaltschef Johann Fuchs im Juni 2019 in einer internen Nachricht erklärte, er sehe es als Aufgabe seiner Amtszeit, eine von der WKStA angeblich offengelegte „Verkommenheit“ im Berufsstand „mit allen Mitteln zu bekämpfen“. Er bezeichnete Pilnacek darin ausdrücklich als Mitstreiter. In dem Gutachten findet sich zudem Material, aus dem hervorgehen soll, wie die Korruptionsstaatsanwaltschaft aufgelöst und neu aufgesetzt werden könnte.
Die Auswertung des Laptops und mehrerer Speichermedien Pilnaceks, die in einem rund 440 Seiten starken Bericht zusammengefasst wurde, behandelt auch seine Kontakte in das Umfeld der ÖVP. Der frühere Sektionschef war von 2010 bis 2020 über alle wesentlichen Strafsachen der Republik informiert und konnte als weisungsbefugter Beamter Ermittlungsschritte mitsteuern oder Berichte anfordern. Laut dem Bericht kooperierte er in dieser Zeit eng mit ÖVP-nahen Personen und wirkte an der Verteidigung von Beschuldigten mit. Nach Bekanntwerden einer Audioaufnahme aus dem Sommer 2023, in der Pilnacek Interventionen von ÖVP-Seite beklagte, leitete die WKStA ein Ermittlungsverfahren gegen unbekannte Täter ein; dieser Interventionsakt ist nun ebenfalls Gegenstand des U-Ausschusses.
Der Untersuchungsausschuss, der sich mit den Umständen von Pilnaceks Tod und dem Umgang der Behörden befasst, bekommt das WKStA-Dokument zeitlich passend zur nächsten Befragungsrunde vorgelegt. Zunächst soll ein IT-Experte der WKStA, der für das Auslesen von Datenträgern zuständig ist, Auskunft geben. In den darauffolgenden Tagen werden Exekutivbeamte befragt, darunter der Leiter des Bundeskriminalamts sowie zwei Polizeibeamte aus Niederösterreich, die unter anderem mit Pilnaceks Geisterfahrt Stunden vor dem Fund seiner Leiche in einem Donau-Seitenarm befasst waren. Politisch besonders im Fokus steht der Auftritt von Innenminister Gerhard Karner und dessen Kabinettschefin, nachdem eine vom Ressort in Auftrag gegebene Schulungsunterlage für geladene Auskunftspersonen parteiübergreifend – mit Ausnahme der ÖVP – auf Kritik gestoßen war.
Die Kombination aus internen Justizchats, detaillierter Datenauswertung und politischer Aufarbeitung im Parlament verschärft die Debatte über das Verhältnis zwischen Ministerien, Staatsanwaltschaften und Parteien. Während die WKStA ihre Auswertungsergebnisse in den U-Ausschuss einbringt, suchen Abgeordnete nach Antworten auf die Frage, ob und in welchem Ausmaß versucht wurde, auf Ermittlungen Einfluss zu nehmen – sowohl in prominenten Wirtschafts- und Korruptionsfällen als auch im Zusammenhang mit den Untersuchungen nach dem Tod eines der einflussreichsten Justizbeamten der vergangenen Jahre.