Huntington Bank startet internationales Firmenkundengeschäft

13.10.2026

Die Bank erweitert ihr Angebot, um das Wachstum globaler Kunden in den USA und deren grenzüberschreitende Geschäfte zu unterstützen

COLUMBUS, Ohio, 13. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Die Huntington National Bank baut ihren Geschäftsbereich für Firmen-, Spezial- und Behördenbankgeschäfte weiter aus und richtet dazu eine internationale Firmenkundengruppe ein, die multinationalen Unternehmen aus dem Ausland und deren US-Tochtergesellschaften, die in den US-Markt eintreten oder dort expandieren, durch die Nutzung der inländischen Plattform der Bank strategischen Mehrwert bieten wird.

Huntington Bank Logo

Die internationale Firmenkundensparte wird spezialisiertes Fachwissen in den Bereichen Kreditvergabe, globaler Handel, Devisenhandel, grenzüberschreitende Zahlungen und Treasury-Lösungen anbieten, um maßgeschneiderte finanzielle Unterstützung für das grenzüberschreitende Wachstum und die Geschäftstätigkeiten der Kunden bereitzustellen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf US-Tochtergesellschaften und deren globalen Muttergesellschaften.

Die Sparte wird von dem Branchenveteranen Suneel Gill geleitet, der kürzlich als Senior Managing Director zu Huntington kam und über mehr als 20 Jahre Erfahrung im internationalen Bankwesen verfügt. Im Laufe dieses Jahres wird Huntington eine Repräsentanz in London eröffnen, um die Geschäftsentwicklung zu unterstützen.

„Suneel bringt umfassende Erfahrung in der Zusammenarbeit mit internationalen Kunden und eine starke Erfolgsbilanz beim Aufbau von Beziehungen innerhalb globaler Organisationen mit", sagte Gordon DeKuyper, Senior Managing Director für Firmen-, Spezial- und Regierungsbankgeschäft. „Sein Fachwissen wird entscheidend dazu beitragen, dass wir unsere Kompetenzen ausbauen und einen besser koordinierten Ansatz bei der Betreuung grenzüberschreitend tätiger Unternehmen verfolgen."

Durch die Kombination globaler Marktkenntnisse mit lokaler Expertise wird die Gruppe Kunden dabei unterstützen, internationale Komplexitäten zu meistern, Risiken zu steuern und in wichtigen Regionen Zugang zu Kapital zu erhalten. Diese Bemühungen stehen im Einklang mit den steigenden ausländischen Direktinvestitionen in den USA, darunter eine wachsende Zahl ausländischer Unternehmen, die Niederlassungen in den USA gründen oder ihre dortigen Aktivitäten ausbauen.

„Die Einführung unserer internationalen Firmenkundengruppe markiert einen wichtigen Schritt für das weitere Wachstum unserer Geschäftsbankkompetenzen", sagte Scott Kleinman, Präsident der Huntington Commercial Bank. „Da immer mehr ausländische Unternehmen in den USA investieren und dort expandieren, freuen wir uns darauf, ihre Ambitionen zu unterstützen, indem wir ihnen die Einblicke, die Vernetzung und die Banklösungen bieten, die sie für ihren Erfolg benötigen."

Informationen zu Huntington

Huntington Bancshares Incorporated ist eine regionale Bankholdinggesellschaft mit einer Bilanzsumme von 284 Milliarden US-Dollar und Hauptsitz in Columbus, Ohio. Als eine der zehn führenden US-Geschäftsbanken bieten die Huntington National Bank und ihre Tochtergesellschaften Privatkunden, kleinen und mittelständischen Unternehmen, Konzernen, Kommunen und anderen Organisationen ein umfassendes Angebot an Produkten und Dienstleistungen in den Bereichen Bankgeschäft, Zahlungsverkehr, Vermögensverwaltung und Risikomanagement. Huntington wurde 1866 gegründet und betreibt über 1.400 Filialen in 21 Bundesstaaten, wobei bestimmte Geschäftsbereiche landesweit tätig sind. Weitere Informationen finden Sie auf Huntington.com. 

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Kunasek lobt ÖVP-Koalition, Kickl attackiert SPÖ beim FPÖ-Frühschoppen in Hartberg

08.10.2026

Die steirische FPÖ hat ihren traditionellen Frühschoppen beim Hartberger Oktoberfest erneut für eine machtbewusste politische Inszenierung genutzt. Vor rund 3.500 Besucherinnen und Besuchern im vollen Festzelt trat zuerst die Landesführung um Landeshauptmann Mario Kunasek auf, ehe Bundesparteichef Herbert Kickl als Hauptredner die Bühne übernahm. Begleitet von österreichischen Fahnen, „Herbert“-Sprechchören und Schlagern wie Tina Turners „The Best“ präsentierten sich die Freiheitlichen als geschlossene Kraft mit bundespolitischem Anspruch.

Kunasek, der sich nach zuletzt guten Umfragewerten demonstrativ gelöst gab, lobte die Zusammenarbeit mit dem Koalitionspartner ÖVP in der Steiermark. Man streite nicht, sondern es gebe „Arbeit, Arbeit, Arbeit und es funktioniert“, sagte der Landeshauptmann und verwies darauf, dass die „heilige Ordnung“ nach der Landtagswahl 2024 nicht mehr gegolten habe. Zugleich zeichnete er ein scharfes Bild in der Migrations- und Integrationspolitik, warnte vor einer Gefahr durch den „politischen Islam“ und erklärte, für Menschen, die mit „unseren Werten“ ein Problem hätten, müsse es heißen: „Ab, gute Reise.“ Sein Ziel formulierte er klar: Man könne nicht nur den Landeshauptmann stellen, sondern „Österreich auf Vordermann bringen“.

Kickl knüpfte an diese Steilvorlage an und nutzte den Auftritt, um sowohl die eigene Anhängerschaft zu mobilisieren als auch die Konkurrenz frontal anzugreifen. Die „wirkliche Volkspartei“ sei im Zelt versammelt, erklärte er und spielte sich gleichzeitig als von Gegnern unterschätzter, aber entschlossener Politiker in Szene. Er verwies darauf, dass er vielfach als „gefährlichster Politiker“ bezeichnet werde, stellte jedoch klar, gefährlich sei er aus seiner Sicht nicht für „meine Landsleute“, sondern für jene, „die unseren Wohlstand verludern und unsere Heimat stehlen“. Inhaltlich bekräftigte er dabei einmal mehr den Begriff „Remigration“ als eine seiner Visionen für ein künftiges Österreich.

Breiten Raum nahm in Kickls Rede die aktuelle Krise der SPÖ ein, die er als Chance für seine Partei deutete. Die Sozialdemokratie bezeichnete er polemisch als „Selbsthilfegruppe namens Soziademokratie“ und kommentierte die Diskussion um die Nachfolge von Bundesparteichef Andreas Babler mit der Ansage „game over, das Spiel ist vorbei“. Innerhalb der SPÖ würden „Kommunisten mit Kapitalisten streiten, wer die besseren Sozialisten sind“, sagte Kickl mit Blick auf innerparteiliche Flügelkonflikte und Ambitionen potenzieller Kandidaten. Für die kommende Nationalratswahl, die er als „Schicksalswahl“ charakterisierte, gab er sich siegessicher: Wenn sich die Freiheitlichen nicht „auseinanderdividieren lassen“, werde am Ende ein „Volkskanzler“ stehen. Neuwahlen könnten seiner Einschätzung nach „jederzeit daherkommen“, die steirische FPÖ um Kunasek präsentierte er als Vorbild für die Partei in anderen Bundesländern.