Konfigurierbar mit bis zu 4 Sendern und 4 Empfängern für Audio in Broadcast-Qualität bei Gruppeninterviews, Aufnahmen mit mehreren Personen und Mehrkamera-Dreharbeiten.
Medien-Highlights
SHENZHEN, China, 22. September 2026 /PRNewswire/ -- Hollyland, ein führender Anbieter von drahtlosen Produkten für die professionelle Film- und Videoproduktion sowie die Erstellung von Inhalten, hat heute das LARK M3 vorgestellt, ein flexibles und skalierbares drahtloses Audiosystem, das für Mehrkamera- und Mehrpersonen-Produktionen entwickelt wurde. Anstatt als einzelnes drahtloses Mikrofon zu fungieren, kann das LARK M3 als „Eins-an-Viele"- oder „Viele-an-Eins"-Audiosystem eingesetzt werden, das Gruppeninterviews, Podcasts, Inhalte mit mehreren Personen und Mehrkamera-Dreharbeiten aufzeichnet – mit einer Konfiguration, die sich problemlos an die Anzahl der beteiligten Personen und Geräte anpassen lässt.
Skalierbare und flexible Multi-Audio-Konfigurationen
Das Herzstück des LARK M3 ist seine Architektur mit mehreren Sendern und Empfängern. Bis zu vier Sender können mit einem einzigen Empfänger verbunden werden, sodass jede Person ihr eigenes Mikrofon tragen und unabhängig aufgenommen werden kann, ohne dass ein einziges Mikrofon herumgereicht werden muss. Umgekehrt kann ein Sender gleichzeitig mit bis zu vier Empfängern verbunden werden, sodass die Stimme eines einzelnen Sprechers von mehreren Kameras oder Smartphones gleichzeitig aufgenommen werden kann.
Diese Flexibilität erstreckt sich durch die unabhängige Vier-Spur-Aufnahme auch auf die Postproduktion. In Kombination mit dem Blitzschuhadapter oder durch den Anschluss eines USB-C- oder Kamera-Empfängers an einen Computer liefert das LARK M3 vier isolierte Audiospuren, wodurch Cutter die volle Kontrolle haben, um die Lautstärke und den Klang jedes Sprechers separat anzupassen.
Ultraportables Audio in Profiqualität
Mit Aufnahmen bei 48 kHz/32 Bit, einem Signal-Rausch-Verhältnis von 70 dB und einem maximalen Schalldruckpegel von 125 dB vereint das LARK M3 Spezifikationen auf Studio-Niveau mit einem benutzerfreundlichen Design. Es nutzt die von Hollyland entwickelte HDT-Funktechnologie, um Audiodaten 50 % schneller zu übertragen und so einen satteren, klareren Klang über Entfernungen von bis zu 300 m zu erzielen.
Die KI-basierte Rauschunterdrückung, die auf Deep Learning und computergestützter Analyse der akustischen Umgebung basiert, unterdrückt Wind, Verkehr, fließendes Wasser und andere Hintergrundgeräusche in drei einstellbaren Stufen. Die individuelle Stimmoptimierung ermöglicht eine Stimmverbesserung per Fingertippen für alle Sender sowie acht Stimmvoreinstellungen, die jedem Sender individuell zugewiesen werden können. Jede Voreinstellung lässt sich in der App anpassen, um den Klang der Stimme präziser zu steuern. Der automatische Clip-Schutz („Auto-Limit") hält die Lautstärke über den gesamten Dynamikbereich hinweg stabil, während eine Konfiguration mit primärem und sekundärem Empfänger dafür sorgt, dass Aufnahmemittelungen vermieden werden; fällt der primäre Empfänger aus, übernimmt der sekundäre Empfänger sofort.
Das Kit selbst ist auf Mobilität ausgelegt: Jeder 9-g-Sender verfügt über eine flexible Magnetbefestigung, und ein All-in-One-Ladeetui bietet Platz für Sender, Empfänger, Kabel und Windschutz sowie eine Gesamtakkulaufzeit von bis zu 48 Stunden.
„Wir haben beobachtet, wie sich die Videoproduktion von einer Person mit einer Kamera oder einem Smartphone hin zu kollaborativen Arbeitsabläufen mit mehreren Personen und verschiedenen Aufnahmekonfigurationen entwickelt hat. Da immer mehr Aufnahmekonfigurationen zum Einsatz kommen, muss der Ton aller Beteiligten gleichzeitig über verschiedene Kameras und Smartphones aufgezeichnet werden. Bei herkömmlichen Lösungen sind möglicherweise mehrere drahtlose Mikrofonsysteme erforderlich, um den Ton mehrerer Personen und über mehrere Kameras oder Smartphones hinweg aufzunehmen. Wir wollten, dass das LARK M3 Aufnahmen mit mehreren Personen und mehreren Kameras vereinfacht – mit einem einzigen System, das je nach Bedarf flexibel mehrere Sender und Empfänger verbinden kann."
— Yena Li, GTM-Spezialistin bei Hollyland
Preise und Verfügbarkeit
Das Hollyland LARK M3 ist in sieben Varianten erhältlich, darunter vier Sets mit Ladekoffer sowie einzelne Sender und Empfänger. Weitere Informationen finden Sie auf: https://www.hollyland.com/product/lark-m3
Informationen zu Hollyland
Hollyland ist ein führender Anbieter drahtloser Produkte mit Schwerpunkt auf drahtlosen Intercom‑Systemen, Videoübertragungssystemen, Monitoren, drahtlosen Mikrofonen und Kameras für Live‑Streaming. Seit 2013 bedient Hollyland Millionen Nutzer weltweit in verschiedenen Bereichen, darunter Filmproduktion, Rundfunk, Videoproduktion, Live‑Events, Ausstellungen, Theater, Gotteshäuser und individuelle Content-Creator. Das Unternehmen hat ein Vertriebsnetz aufgebaut, das rund 160 Länder und Regionen abdeckt und von regionalen Teams sowie Niederlassungen weltweit unterstützt wird. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte https://www.hollyland.com/, Hollyland Facebook und Hollyland Instagram.
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Vorarlbergs Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) hat die innenpolitische Debatte über den Umgang mit Jugendkriminalität und die Ausgestaltung des Sozialsystems neu angeheizt. In der ORF-„Pressestunde“ brachte der Vorsitzende der Landeshauptleutekonferenz die seit Jahren umstrittene Forderung seiner Partei erneut auf den Tisch, die Strafmündigkeit in Österreich von derzeit 14 auf zwölf Jahre zu senken. „Wer früh Grenzen übertritt, der muss auch damit rechnen, dass früh Grenzen aufgezeigt werden“, sagte Wallner. Allein mit Strafrecht sei es aus seiner Sicht jedoch nicht getan; parallel brauche es ein „Netz an verpflichtenden Unterstützungen“ für betroffene Kinder und Familien.
Zur Begründung verwies Wallner auf Entwicklungen in Schweden. Dort werde über Gefängnisstrafen für 13-Jährige diskutiert, nachdem Berichte über Jugendliche kursierten, die von erwachsenen Tätern für Straftaten instrumentalisiert werden sollen. Eine „Situation wie in den Vororten Stockholms“ wolle er in Österreich verhindern, so der Landeshauptmann, der betonte, er wolle „nicht den Teufel an die Wand malen“, aber vor Fehlentwicklungen warnen. Die ÖVP hatte bereits 2024, unter anderem nach Fällen von Jugendkriminalität, eine Absenkung der Strafmündigkeit gefordert; damals war Innenminister Gerhard Karner treibende Kraft der Debatte.
In der früheren schwarz-grünen Koalition konnte sich die Volkspartei mit dieser Linie nicht durchsetzen. „Mit den Grünen war das aber praktisch unmöglich“, sagte Wallner rückblickend. Aus den Reihen der Grünen kam auch diesmal umgehend Widerspruch. Die grüne Sicherheitssprecherin Agnes Sirkka Prammer bezeichnete es als „Scheinlösung“, Zwölfjährigen mit dem Strafrecht zu begegnen, und plädierte für einen Schwerpunkt auf Prävention: Kinder- und Jugendhilfe, Familienarbeit, Schulsozialarbeit und psychologische Unterstützung müssten ausgebaut werden. Die Länder seien gefordert, dafür ausreichend Ressourcen bereitzustellen.
Parallel zu der Sicherheitsdebatte positionierte sich Wallner bei der anstehenden Neuordnung der Sozialhilfe, einem der zentralen Themen, über die sich die Bundesregierung im Herbst verständigen will. Die Verhandlungen laufen bereits, in der kommenden Woche sollen sie fortgesetzt werden. Wallner betonte, es brauche „eine Sozialhilfe, die Armut verhindert“, warnte aber zugleich vor einer möglichen „Zuwanderung ins System“ und forderte klare Wartefristen für Asylberechtigte. Die Reform müsse auf eine möglichst kurze Bezugsdauer abzielen; Vorarlberg sei hier, was die Dauer des Sozialhilfebezugs betreffe, Vorreiter.
Bei den Leistungen spricht sich Wallner für eine Obergrenze aus. „Ohne Obergrenze wird es nicht gehen“, sagte er mit Blick auf die Gesamtsumme, die ein Haushalt aus der Sozialhilfe beziehen kann. Auch gestaffelte Kinderregelsätze seien aus seiner Sicht notwendig. Jedes Kind sei „gleich viel wert“, aber die Kosten verdreifachten sich nicht automatisch bei drei Kindern, argumentierte der Landeshauptmann. Die neue Sozialhilfe soll nach aktueller Planung mit 1. Jänner 2027 in Kraft treten. Ob der enge Zeitplan hält, ließ Wallner offen, fügte aber hinzu: „Wenn man will, schon“ – und appellierte daran, die Bundesländer „möglichst schnell an den Tisch zu holen“.