HIZENERGY präsentierte im September auf zwei europäischen Messen Full-Stack-Energiespeicherlösungen für den gewerblichen und industriellen Bereich

08.10.2026

HEFEI, China, 8. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Im September nahm HIZENERGY an zwei einflussreichen Energie-Messen in West- und Südosteuropa teil und präsentierte dort sein selbst entwickeltes Portfolio an Batterie-Energiespeichersystemen für den gewerblichen und industriellen Bereich (C&I) vor lokalen EPC-Auftragnehmern, Vertriebspartnern und Endkunden.

Energy Storage: ES125kW-261/313kWh-LE

Auf der Messe „Sustainable Solutions Kortrijk" stellte HIZENERGY seine Kernprodukte vor, darunter die Stromversorgungsgeräte PCS-125K und PCS-460K sowie das flüssigkeitsgekühlte Speichersystem ES125kW-261/313kWh-LE. Die Hardware entspricht den europäischen Netzanschlussvorschriften der IEC und des VDE und unterstützt den Betrieb in einem breiten Temperaturbereich von -30 °C bis 60 °C sowie VSG-Netzbildungsfähigkeit und Black-Start-Funktionen. Die Produkte erfüllen zudem die europäischen Datenschutzanforderungen der DSGVO und der NIS2. Der flüssigkeitsgekühlte EnerBox-Schrank nimmt nur 1,7 m² Stellfläche ein und verfügt über langlebige LFP-Zellen mit über 8.000 Lade- und Entladezyklen sowie mehrstufige Brandschutzmechanismen. HIZENERGY ging auf zwei unterschiedliche Marktanforderungen ein: kompakte, schnell einsetzbare Anlagen für kleine und mittelgroße Gewerbegebiete sowie leistungsstarke, clusterfähig erweiterbare Systeme für große Industrieparks. Die Teams vor Ort analysierten praxisnahe Rentabilitätsmodelle auf der Grundlage laufender Projekte im Ausland und konnten mehrere Absichtserklärungen zur Zusammenarbeit einholen.

Vom 24. bis 26. September nahm HIZENERGY an der Romania ENERGY EXPO teil. Dr. Wang Fei gab im Rahmen eines Branchen-Rundtischgesprächs Einblicke und erklärte, dass C&I-BESS als flexibles strategisches Instrument diene, um die Energiesicherheit zu stärken, wirtschaftliche Vorteile zu erschließen und die lokale Dekarbonisierung von Fabriken, landwirtschaftlichen Standorten und Industriegebieten zu beschleunigen. Angetrieben durch verbindliche lokale Vorschriften zur Energiespeicherung in Rumänien und den angrenzenden Regionen bietet HIZENERGY maßgeschneiderte, praxiserprobte Lösungen anstelle von generischen Standardpaketen. Die Systeme ermöglichen eine flexible Kapazitätserweiterung durch parallel geschaltete PCS-Einheiten sowie eine schnelle Inbetriebnahme vor Ort und eignen sich sowohl für die Nachrüstung bestehender Anlagen als auch für die Errichtung neuer Industrieparks.

In ganz Europa sind bereits mehrere HIZENERGY-Speichersysteme im Einsatz, die die Integration von PV-Anlagen, Speichern und Ladeinfrastruktur in Baustoffwerken, landwirtschaftlichen Mikronetzen sowie Anwendungsfälle der Stromarbitrage abdecken. Im Rahmen seiner Strategie „technologiegetriebene Produkte plus regional angepasster Service" bietet das Unternehmen einen rund um die Uhr verfügbaren technischen Online-Support, vor Ort tätige regionale Ingenieure, lokale Ersatzteilvorräte sowie maßgeschneiderte Garantiepakete, um seinen europäischen Partnern eine umfassende Betreuung über den gesamten Lebenszyklus hinweg zu gewährleisten.

Weitere Informationen finden Sie auf: https://en.hizenergy-ess.com/

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Externe Prüfer sehen Wiener MAK nach Raubüberfall ohne Fehlverhalten

08.10.2026

Der bewaffnete Juwelenraub im Wiener Museum für angewandte Kunst (MAK) vom 27. August ist nach Einschätzung externer Fachleute nicht auf Versäumnisse der Institution zurückzuführen. Ein 34 Seiten umfassendes Gutachten des Sicherheitsconsulting-Unternehmens LifeLine's kommt zu dem Schluss, dass das Haus sowohl bei den technischen Sicherheitsvorkehrungen als auch beim operativen Vorgehen während des Überfalls und im anschließenden Krisenmanagement korrekt gehandelt hat. Die zentrale Frage, ob das Ereignis sicherheitstechnisch und organisatorisch adäquat bewältigt wurde, beantworten die Gutachter mit einem „klaren Ja“.

Im Fokus der Untersuchung stand die Ausstellung „Glanzstücke. Van Cleef & Arpels High Jewelry x Masterpieces from the MAK Collection“, in deren Juwelenraum zwei bewaffnete Täter mitten am Nachmittag eine Vitrine einschlugen und mit einem historischen Diamantcollier flüchteten. Laut Bericht waren alle mit den Vertragspartnern vereinbarten Sicherheitsstandards und Normen erfüllt. Dazu zählten unter anderem der Einsatz von 185 Videokameras, einer dreistelligen Zahl von Alarmsensoren, speziellem Sicherheitsglas sowie geschultem Sicherheitspersonal. Der nach der Tat eingeführte Einsatz von Metalldetektoren war laut Gutachten zuvor weder verlangt noch durch bestehende Standards vorgesehen.

Besonders hervor hebt der Bericht die bewusste Entscheidung für den Vorrang des Personenschutzes vor dem Objektschutz. Aus diesem Grund verzichtete das Museum auf laute Alarmsignale während der Öffnungszeiten und auf bewaffnete Sicherheitskräfte im Ausstellungsbereich. Die direkte Alarmierung von Polizei und hauseigener Sicherheitszentrale wurde den Angaben zufolge um 14:01:22 Uhr ausgelöst und habe „optimal und effizient“ funktioniert. Auch das Verhalten der anwesenden Securitas-Mitarbeitenden wird positiv bewertet: Sie hätten eine unmittelbare Konfrontation mit den bewaffneten Tätern und damit das Risiko einer Eskalation, etwa durch Panik oder mögliche Geiselnahmen, vermieden.

Die Gutachter kommen insgesamt zu dem Befund, dass ein von professionellen Tätern geplanter und durchgeführter Raub unter regulären Öffnungsbedingungen mit „vernünftigen Mitteln“ nicht vollständig zu verhindern gewesen sei – selbst bei Einsatz moderner Überwachungstechnik und etablierter Sicherheitsprotokolle. Aus ihrer Sicht bestätigt der Fall eine bekannte Grenze musealer Schutzkonzepte: Absolute Sicherheit wäre nur um den Preis massiver Einschränkungen der Bewegungsfreiheit von Besucherinnen und Besuchern zu erreichen, formuliert das Gutachten sinngemäß. Das MAK wird damit für den konkreten Vorfall entlastet, auch wenn der spektakuläre Coup die Debatte über Sicherheitsstandards in Ausstellungshäusern neu anheizen dürfte.