Platform gives investment professionals ticker-level advertising data, KPI forecasts and market intelligence ahead of quarterly earnings; generally available October 1
NEW YORK, Sept. 21, 2026 /PRNewswire/ -- Guideline, a global provider of advertising intelligence and media plan management technology, today introduced Guideline Signal, a platform that gives investment professionals ticker-level advertising data, KPI forecasts and market intelligence in a single interactive environment. Signal will be generally available October 1, 2026.
Signal is built on the dataset that more than 50 of the world's largest hedge funds already subscribe to, and that investors in technology and media stocks have relied on for the past decade. The global dataset reflects about $200 billion in annual transactional advertising spend, sourced directly from every major holding group and many large independent media agencies. Because the data is captured at multiple points in time before a company reports quarterly results, investors can see how advertising demand for a given ticker is moving before earnings, rather than after.
With the launch, Guideline will publish KPI forecasts for nearly 40 of the tickers most in demand among investors. The forecasts cover the most important reported KPI's for each company including total revenue and advertising revenue. The results are significant, with error rates for many of the KPI forecasts well below 3%.
Signal replaces the spreadsheets and file deliveries investors have traditionally received with an interactive interface. Users can explore charts and tables, pin the views relevant to their coverage to a personal dashboard, set alerts for movements in tracked metrics and connect the data directly to their own analytical environments. The platform also includes proprietary datapoints such as ticker-level forward bookings, CPM pricing, product category drivers and competitive share.
"We built Signal alongside the investors who use our data every day," said Joseph Berger, Managing Director of Capital Markets at Guideline. "The dataset was always strong. What Signal adds is the accurate forecasts, the intelligence behind each ticker and a read on the whole market that investors can't get anywhere else."
Signal is organized around three areas:
Investment teams can request a demonstration at guideline.ai/contact or through their Guideline representative.
About Guideline
Guideline is a global provider of advertising intelligence and media plan management technology used by the world's leading advertisers, agencies, publishers, investors and consulting firms to plan, buy and manage advertising. Its media plan management software administers more than $300 billion in media budgets across 60,000 media plans and 10,000 active users. Its proprietary spend and pricing data covers approximately $200 billion in annual media investment across 65 countries, the most complete and transparent view of the global advertising market available.
For more information, visit www.guideline.ai.
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Die steirische FPÖ hat ihren traditionellen Frühschoppen beim Hartberger Oktoberfest erneut für eine machtbewusste politische Inszenierung genutzt. Vor rund 3.500 Besucherinnen und Besuchern im vollen Festzelt trat zuerst die Landesführung um Landeshauptmann Mario Kunasek auf, ehe Bundesparteichef Herbert Kickl als Hauptredner die Bühne übernahm. Begleitet von österreichischen Fahnen, „Herbert“-Sprechchören und Schlagern wie Tina Turners „The Best“ präsentierten sich die Freiheitlichen als geschlossene Kraft mit bundespolitischem Anspruch.
Kunasek, der sich nach zuletzt guten Umfragewerten demonstrativ gelöst gab, lobte die Zusammenarbeit mit dem Koalitionspartner ÖVP in der Steiermark. Man streite nicht, sondern es gebe „Arbeit, Arbeit, Arbeit und es funktioniert“, sagte der Landeshauptmann und verwies darauf, dass die „heilige Ordnung“ nach der Landtagswahl 2024 nicht mehr gegolten habe. Zugleich zeichnete er ein scharfes Bild in der Migrations- und Integrationspolitik, warnte vor einer Gefahr durch den „politischen Islam“ und erklärte, für Menschen, die mit „unseren Werten“ ein Problem hätten, müsse es heißen: „Ab, gute Reise.“ Sein Ziel formulierte er klar: Man könne nicht nur den Landeshauptmann stellen, sondern „Österreich auf Vordermann bringen“.
Kickl knüpfte an diese Steilvorlage an und nutzte den Auftritt, um sowohl die eigene Anhängerschaft zu mobilisieren als auch die Konkurrenz frontal anzugreifen. Die „wirkliche Volkspartei“ sei im Zelt versammelt, erklärte er und spielte sich gleichzeitig als von Gegnern unterschätzter, aber entschlossener Politiker in Szene. Er verwies darauf, dass er vielfach als „gefährlichster Politiker“ bezeichnet werde, stellte jedoch klar, gefährlich sei er aus seiner Sicht nicht für „meine Landsleute“, sondern für jene, „die unseren Wohlstand verludern und unsere Heimat stehlen“. Inhaltlich bekräftigte er dabei einmal mehr den Begriff „Remigration“ als eine seiner Visionen für ein künftiges Österreich.
Breiten Raum nahm in Kickls Rede die aktuelle Krise der SPÖ ein, die er als Chance für seine Partei deutete. Die Sozialdemokratie bezeichnete er polemisch als „Selbsthilfegruppe namens Soziademokratie“ und kommentierte die Diskussion um die Nachfolge von Bundesparteichef Andreas Babler mit der Ansage „game over, das Spiel ist vorbei“. Innerhalb der SPÖ würden „Kommunisten mit Kapitalisten streiten, wer die besseren Sozialisten sind“, sagte Kickl mit Blick auf innerparteiliche Flügelkonflikte und Ambitionen potenzieller Kandidaten. Für die kommende Nationalratswahl, die er als „Schicksalswahl“ charakterisierte, gab er sich siegessicher: Wenn sich die Freiheitlichen nicht „auseinanderdividieren lassen“, werde am Ende ein „Volkskanzler“ stehen. Neuwahlen könnten seiner Einschätzung nach „jederzeit daherkommen“, die steirische FPÖ um Kunasek präsentierte er als Vorbild für die Partei in anderen Bundesländern.