Der neue MCP-Server integriert die firmeneigenen Analysen, Daten und Prognosen von Green Street in die KI-Tools, die von Unternehmen bereits genutzt werden.
NEWPORT BEACH, Kalifornien, 11. August 2026 /PRNewswire/ -- Green Street, der führende Anbieter von Informationen, Daten, Nachrichten und prädiktiven Analysen im Bereich Real Assets, gab heute die allgemeine Verfügbarkeit seines MCP-Servers (Model Context Protocol) bekannt. Diese neue Funktion verbindet die firmeneigenen Marktinformationen von Green Street aus dem privaten und öffentlichen Sektor direkt mit den KI-Plattformen, auf die sich Real-Assets-Experten bereits verlassen, darunter Unternehmensinstanzen von Claude, ChatGPT und Gemini. Die Unterstützung weiterer Plattformen wird in Kürze folgen.
Der MCP-Server ist die neueste Komponente der GreenStreetAI-Funktionalität und ergänzt damit AI Summaries, das für jeden Green-Street-Research-Bericht KI-generierte Zusammenfassungen bereitstellt, sowie den in Kürze erscheinenden AI Assistant, ein Q&A-Tool in natürlicher Sprache, das mehr als 14.000 Berichte und jahrzehntelange Nachrichtenarchive abdeckt. Zusammen stellen diese drei Funktionen Green Streets bislang bedeutendste Investition dar, um seine Research-Ergebnisse und Daten für Kunden zugänglich zu machen – ganz gleich, wie und wo diese arbeiten.
Basierend auf jahrzehntelangen firmeneigenen Erkenntnissen
Der Green Street MCP-Server basiert auf dem Model Context Protocol (MCP), einem offenen Standard zur Anbindung von KI-Assistenten an externe Datenquellen, und bietet Nutzern den Zugriff in natürlicher Sprache auf dieselben firmeneigenen Datensätze, auf die institutionelle Immobilienunternehmen seit mehr als 40 Jahren vertrauen – ohne die KI-Plattform verlassen zu müssen, in der sie bereits arbeiten, und ohne manuelles Suchen, Exportieren oder Abgleichen von Daten zwischen verschiedenen Tools.
Zum Start ist der MCP-Server mit den Green-Street-Tools für Research, Unternehmensdaten, Unternehmenssektordaten, Marktdaten, Marktprognosen, Verkaufsvergleiche und automatisierte Bewertungsmodelle (AVM) für einzelne Immobilien verbunden, die je nach Datensatz die USA, Kanada, Europa und ausgewählte Regionen in Australien abdecken. Die vorgefertigten Eingabeaufforderungen von Green Street, darunter „Get Research Summary" und „Get Market Overview", liefern auf Abruf fertige Forschungszusammenfassungen und Markt-Dashboards, wobei regelmäßig eine umfassendere Bibliothek vorgefertigter KI-Fähigkeiten veröffentlicht wird.
Von der Erkenntnis zum Handeln – in Sekundenschnelle
Green Street hat den MCP-Server entwickelt, um Arbeitsabläufe, die traditionell Tage und Wochen in Anspruch nahmen – wie die Marktbewertung, das Benchmarking eines REITs oder die Erstellung eines Investitionskonzepts –, in ein einziges Gespräch in natürlicher Sprache zu komprimieren. Nutzer können Fragen stellen, die mehrere Datensätze umfassen, beispielsweise den Vergleich von REIT-Bewertungen mit Transaktionsaktivitäten oder die Rangfolge von Märkten nach risikobereinigter Rendite, und erhalten Antworten, die auf den vertrauenswürdigen Daten von Green Street basieren und nicht auf allgemeinen Web-Ergebnissen.
„Es geht darum, unsere Kunden dort abzuholen, wo sie sich bereits täglich aufhalten", sagte Travis Valentine, Chief Technology Officer bei Green Street. „Keine neue Plattform, kein neuer Login, sondern einfach die Informationen von Green Street – verfügbar, sobald eine Frage auftaucht."
„Green Street ist seit über 40 Jahren die vertrauenswürdige Quelle für einzigartige Einblicke in der gesamten Real-Asset-Branche. Mit der Einführung des MCP-Servers, der auf GreenStreetAI basiert, werden wir den sich wandelnden Gewohnheiten unserer Kunden gerecht, wie sie unsere Inhalte nutzen, um wichtige Entscheidungen zu treffen. Der MCP-Server bietet Kunden die leistungsstarke Möglichkeit, KI-Funktionen wie nie zuvor mit den bewährten Informationen von Green Street zu kombinieren", sagte Jeff Stuek, Chief Executive Officer von Green Street.
Besuchen Sie die Website von Green Street, um eine Demo zu buchen und den MCP-Server von GreenStreetAI selbst zu erleben.
Von KI generierte Ergebnisse dienen ausschließlich zu Informationszwecken und stellen keine Anlageberatung dar. KI-Tools agieren nicht als Treuhänder.
Informationen zu Green Street
Green Street ist der führende Anbieter von umsetzbaren Analysen, Nachrichten, Daten, Auswertungen und Beratungsdienstleistungen im Bereich Real Assets in Nordamerika, Europa, Australien und Asien. Seit mehr als 40 Jahren vertrauen die weltweit größten institutionellen Anleger auf die unabhängigen, unvoreingenommenen Erkenntnisse von Green Street, um fundiertere Anlageentscheidungen zu treffen. Green Street mit Hauptsitz in Newport Beach, Kalifornien, vereint wegweisende Forschung, proprietäre Daten und fortschrittliche Analysen, die über eine moderne Plattform bereitgestellt werden. Weitere Informationen finden Sie unter greenstreet.com.
Medienkontakt:
Green Street Media Team:
media@greenstreet.com
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Im Insolvenzkomplex rund um den einstigen Signa-Konzern steht Firmengründer René Benko vor einem weiteren Strafverfahren. Die österreichische Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) hat beim Landesgericht Innsbruck erneut Anklage wegen schweren Betrugs und Schädigung von Gläubigerinteressen (betrügerischer Krida) eingebracht. Der 49‑jährige Investor befindet sich seit Januar 2025 in Untersuchungshaft. Die neue Anklage ist nicht rechtskräftig, es gilt die Unschuldsvermutung, Benko bestreitet sämtliche Vorwürfe.
Kern des aktuellen Verfahrens ist eine Garantieerklärung gegenüber einem Investor beziehungsweise den Vertretern einer Privatstiftung, hinter der nach Medienangaben der frühere Strabag‑Chef Hans-Peter Haselsteiner stehen dürfte. Nach Darstellung der WKStA soll Benko eine „wahrheitswidrige Garantie“ abgegeben und die Stiftung dadurch um rund fünf Millionen Euro geschädigt haben. Konkret sollen die vertretungsbefugten Organe der Stiftung durch die Erklärung dazu veranlasst worden sein, etwa 3,3 Millionen Euro an die Signa Holding zu überweisen und auf die Rückforderung weiterer rund 1,7 Millionen Euro zu verzichten.
Der Garantie zufolge sei der Privatstiftung eine Zahlung von in Summe rund fünf Millionen Euro bis spätestens 30. Juni 2024 zugesichert worden. Diese Rückzahlung sei jedoch ausgeblieben, so die Anklagebehörde. Dadurch soll die Stiftung in Millionenhöhe geschädigt und im Gegenzug die Signa Holding sowie eine weitere Gesellschaft unrechtmäßig bereichert worden sein. Neben dieser angeblichen Falschgarantie wirft die WKStA Benko vor, im Zuge der Signa-Insolvenz sowie seiner persönlichen Insolvenz ein Jagdgewehr im Wert von rund 80.000 Euro vor den Gläubigern verborgen zu haben und damit deren Befriedigung vereitelt zu haben.
Benko war über zwei Jahrzehnte eine der prominentesten Unternehmerfiguren im deutschsprachigen Raum. Mit einem dicht verschachtelten Geflecht aus Immobilien- und Handelsbeteiligungen baute er das Signa-Imperium auf, zu dem zeitweise auch die deutschen Warenhausketten Karstadt und Kaufhof gehörten. Steigende Zinsen, höhere Baukosten und aggressive Zukäufe trugen letztlich zur Insolvenz des Konzerns bei. Im weitläufigen Signa-Komplex wird der ehemalige Milliardär von der WKStA unter anderem wegen Betrugs, Untreue und Bankrotts verdächtigt; weitere Anklagen hält die Behörde für möglich.
Der Investor ist bereits in zwei ähnlichen Verfahren verurteilt worden, beide Urteile sind jedoch noch nicht rechtskräftig. Im Oktober 2025 verhängte ein Gericht eine zweijährige Haftstrafe, im Dezember desselben Jahres folgte wegen Schädigung von Gläubigern eine weitere Verurteilung zu 15 Monaten auf Bewährung sowie eine Geldstrafe. Parallel dazu laufen mehrere Ermittlungsstränge, die auch andere frühere Führungskräfte aus dem Signa-Umfeld betreffen. Die jetzige Anklage erhöht den juristischen Druck auf Benko weiter und dürfte die Aufarbeitung einer der spektakulärsten Unternehmenspleiten im deutschsprachigen Raum zusätzlich in die Länge ziehen.