Evolveum präsentiert auf dem Gartner IAM Summit Lösungen für die Einbindung von IGA-Anwendungen und veranstaltet das 2. jährliche MidPoint Community Meetup

02.04.2026

BRATISLAVA, Slowakei, 2. April 2026 /PRNewswire/ -- Nach einer Präsentation auf dem Gartner Identity & Access Management Summit 2026 in London reflektiert Evolveum, das Unternehmen hinter midPoint, der führenden Open-Source-Plattform für Identity Governance and Administration (IGA), über den Wandel hin zur Open-Source-Identitätssicherheit.

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Auf dem Gipfel stellte Chief Product Officer Pavol Mederly das Thema „Die versteckten Kosten einer langsamen Anwendungsintegration in IGA" vor und ging dabei auf eine zentrale Herausforderung ein, mit der Unternehmen konfrontiert sind – den Zeitaufwand und die Komplexität bei der Anbindung von Geschäftsanwendungen an IGA-Plattformen. Mederly stellte midPilot vor, den in midPoint integrierten, KI-gestützten Onboarding-Assistenten von Evolveum, der die Konfiguration und Zuordnung automatisiert, wodurch die Bereitstellungszeiten verkürzt und die Gesamtbetriebskosten gesenkt werden.

„Das große Interesse an der Veranstaltung bestätigt, dass der Markt von der Komplexität des Anwendungs-Onboardings in IGA erschöpft ist", sagte Mederly. „MidPilot zeigt, dass Identitätssicherheit sowohl skalierbar als auch schnell sein kann, wenn man die Flexibilität von Open Source nutzt."

Der Gipfel verdeutlichte zudem einen breiteren Marktwandel: Unternehmen wenden sich aufgrund von Bedenken hinsichtlich der digitalen Souveränität – darunter Anbieterabhängigkeit, Datenhoheit und die Notwendigkeit von Transparenz über kritische Identitätsinfrastrukturen – zunehmend von proprietären IGA-Lösungen ab.  

„Wir beobachten einen grundlegenden Wandel darin, wie Unternehmen Investitionen in Identitätssicherheit bewerten", fügte Mederly hinzu. „Die Souveränität über die eigene Identitätsinfrastruktur ist nicht länger ein Nice-to-have, sondern eine strategische Notwendigkeit."

Merken Sie sich den Termin vor: 2. jährliches MidPoint Community Meetup

Auf dieser Dynamik aufbauend lädt Evolveum die Community zum 2. jährlichen MidPoint Community Meetup ein, das vom 12. bis 15. Mai 2026 in Prag stattfindet. Die Veranstaltung bringt Identitätsspezialisten, die MidPoint-Community und das Evolveum-Team zusammen, um praxisnah zu lernen und Wissen auszutauschen.

Die Veranstaltung richtet sich an Teilnehmer aller Erfahrungsstufen und bietet praktische Sessions zu Strategien der Identitäts-Governance, realen midPoint-Implementierungen und den neuesten Plattformentwicklungen, einschließlich midPilot.

„Während wir auf dem Gartner Summit das ‚Warum' moderner IGA erläutern konnten, zeigen wir bei unserem Community-Meetup das ‚Wie'", sagte Mederly.  

Die Anmeldung ist möglich unter: evolveum.com/events/mcm2026

Informationen zu Evolveum

Evolveum ist ein Unternehmen im Besitz der EU, das hinter midPoint steht, einer führenden Open-Source-IGA-Suite, die von Gartner und KuppingerCole anerkannt ist. MidPoint bietet Unternehmen Kontrolle, Transparenz und Effizienz, um Identitätsrisiken zu verringern, die Einhaltung von Vorschriften zu vereinfachen und den Identitätsbetrieb zu modernisieren.

MidPilot, sein KI-Assistent für die schnelle Einbindung von Anwendungen, wird durch das Programm „Next Generation EU" der Europäischen Union und die slowakische Behörde für Forschung und Innovation (VAIA) unterstützt.

Weitere Informationen finden Sie unter www.evolveum.com

Kontakt:

Anna Ogurekova, Leiterin von BD

Evolveum

info@evolveum.com 

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Nahostkonflikt verschärft strukturelle Schwächen der Weltwirtschaft, warnen Analysten

03.04.2026

Der Krieg im Nahen Osten zwingt Ökonomen, ihre Erwartungen für die globale Konjunktur spürbar nach unten zu revidieren. Nach neuen Berechnungen der ACREDIA Group in Zusammenarbeit mit Allianz Research dürfte das weltweite Wachstum 2026 nur noch bei 2,6 Prozent liegen – ein Rückgang um 0,5 Prozentpunkte gegenüber den Prognosen vor der jüngsten Eskalation. Der Konflikt verstärkt damit bestehende strukturelle Schwächen wie hohe Staatsdefizite und anfällige Lieferketten und erhöht zugleich die Unsicherheit an den Märkten.

Die Abschwächung zeigt sich quer über die großen Wirtschaftsblöcke. Für die USA rechnen die Analysten 2026 mit einem Plus von 2,1 Prozent. In der Eurozone soll die Wirtschaftsleistung nur noch um 0,8 Prozent zulegen. Parallel dazu steigt der Preisdruck: Die Inflation dürfte sich in den USA bei etwa 3,2 Prozent einpendeln, in der Eurozone bei rund 3,0 Prozent. Damit wird der Zielkorridor vieler Notenbanken weiter verfehlt, während Unternehmen und Haushalte mit erhöhten Kosten konfrontiert bleiben.

Im Zentrum der Risiken steht der Energiemarkt. Die Straße von Hormus, über die rund 25 Prozent der weltweiten Öl- und Gasströme verlaufen, bleibt ein neuralgischer Punkt für den globalen Handel. Im Basisszenario gehen ACREDIA und Allianz Research davon aus, dass sich der Ölpreis bis Ende 2026 bei etwa 80 US‑Dollar je Barrel stabilisiert. Eine weitere militärische Eskalation mit längerfristigen Unterbrechungen der Transportwege könnte jedoch laut Studie zu massiven Verwerfungen führen und Ölpreise von bis zu 180 US‑Dollar pro Barrel nach sich ziehen – mit entsprechend deutlichem Aufwärtsdruck auch auf die Gaspreise.

Besonders exponiert sind energieabhängige Regionen und exportorientierte Volkswirtschaften. Für Länder wie Österreich, deren Geschäftsmodell stark auf offenen Märkten, stabilen Lieferketten und berechenbaren Handelsströmen beruht, droht ein doppelter Druck: Ein klassischer Kostenschock durch steigende Energie-, Rohstoff- und Vorproduktpreise trifft auf bereits angespannte Margen in vielen Unternehmen. ACREDIA-Vorstand Michael Kolb warnt, die geopolitische Eskalation treffe auf eine ohnehin fragile Weltwirtschaft und verschärfe die bestehenden Ungleichgewichte – mit Folgen, die über 2026 und 2027 hinausreichen könnten.