EVIDENT schließt Übernahme von CrestOptics S.p.A. ab

05.10.2026

NEEDHAM, Massachusetts, 5. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Evident verkündete heute, dass es die Übernahme von CrestOptics S.p.A. abgeschlossen hat, einem in Rom ansässigen Entwickler und Hersteller fortschrittlicher optischer Bildgebungssysteme für die Spinning-Disk-Konfokalmikroskopie und die Superauflösungsmikroskopie. Die Übernahme erweitert das Life-Science-Bildgebungsportfolio von Evident und vertieft die Kompetenzen des Unternehmens im Bereich der schnellen, hochdurchsatzfähigen 3D-Bildgebung für Anwendungen in Forschung, Pharmazie und Biotechnologie.

Crest Optics is now part of Evident

Das 2011 gegründete Unternehmen CrestOptics entwickelt und fertigt Module für die konfokale Spinning-Disk-Mikroskopie und die strukturierte Beleuchtungsmikroskopie (SIM), die sich in Mikroskopplattformen führender Hersteller weltweit integrieren lassen. Zum Portfolio gehören die X-Light-Familie mit Spinning-Disk-Konfokalsystemen, die sich durch präzise optische Schnittbildung und gleichmäßige Ausleuchtung über ein in ihrer Klasse führendes Sichtfeld auszeichnen; die kompakte CICERO-Weitfeld- und Spinning-Disk-Lösung, die jedem Labor leistungsstarke Konfokalmikroskopie der Einstiegsklasse zugänglich macht; sowie DeepSIM, ein Lattice-SIM-Superauflösungsmodul, das subdiffraktive Bildgebung mit der Zugänglichkeit eines Weitfeldsystems bietet. Die Produkte von CrestOptics werden in Laboren auf der ganzen Welt eingesetzt und sind als universell zugängliche Werkzeuge konzipiert, die den wissenschaftlichen Fortschritt ohne Barrieren vorantreiben.

„Forscher stellen immer anspruchsvollere Fragen an zunehmend komplexe biologische Modelle, und das erfordert eine schnellere, schonendere und hochauflösendere Bildgebung", sagte Wes Pringle, CEO von Evident. „Unsere Kunden verschieben die Grenzen der Wissenschaft, und unsere Aufgabe ist es, die optischen Technologien voranzutreiben, die neue Entdeckungen schneller und einfacher denn je ermöglichen. Evident und CrestOptics verfolgen eine gemeinsame Vision. Nach dem Abschluss der Partnerschaft wurde deutlich, dass ihre Mission, ihre technischen Fähigkeiten und vor allem ihre Mitarbeiter unsere eigenen ergänzen und wir gemeinsam den Wissenschaftlern, die auf uns vertrauen, umfassendere Lösungen bieten können."

Evident und CrestOptics arbeiten bereits seit mehreren Jahren als Partner zusammen, wobei die Spinning-Disk-Technologie von CrestOptics bereits in die Mikroskopkonfigurationen von Evident integriert ist. Die Übernahme formalisiert und erweitert diese Beziehung.

„Der Beitritt zu Evident ist für CrestOptics ein logischer nächster Schritt", sagte Renato Giacobbo Scavo, Chief Executive Officer von CrestOptics. „Wir teilen das Engagement, die Möglichkeiten der Mikroskopie weiter voranzutreiben. Mit der globalen Reichweite, der Fertigungskompetenz und der Anwendungsexpertise von Evident können wir unsere Innovationsstrategie beschleunigen und unsere Technologien in viel mehr Labore weltweit bringen. Wir danken unseren bisherigen Investoren, Apposite Capital und Primo Capital, sowie unserem Vorstandsvorsitzenden David Martyr und dem Vorstand für ihre Unterstützung auf diesem Weg."

CrestOptics wird weiterhin von seinem Hauptsitz in Rom sowie seiner Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionsstätte aus operieren und seine bestehenden Partner- und Vertriebsbeziehungen pflegen, um auch künftig als Technologieanbieter für die gesamte Mikroskopiebranche tätig zu sein.

Erfahren Sie mehr über die konfokalen und Superauflösungs-Lösungen von Evident.  

Informationen zu EVIDENT

Seit über 100 Jahren setzt Olympus den Industriestandard für optische Präzision in der Mikroskopie. Heute führt Evident dieses Erbe fort und hilft Wissenschaftlern, Ärzten und Ingenieuren dabei, das Unsichtbare sichtbar zu machen – mit fortschrittlichen Bildgebungslösungen, die renommierte Optik mit digitaler Innovation verbinden.

Das Life-Science-Portfolio von Evident reicht von Hellfeld- und Dunkelfeldmikroskopie bis hin zu fortschrittlicher Fluoreszenz, 4D-Analyse und digitaler Pathologie. Im Bereich der industriellen Mikroskopie liefert das Unternehmen Laserscanning-, Digital- und Halbleitersysteme für die Inspektion, Qualitätskontrolle und Fertigungsanalyse.

Evident hat seinen Hauptsitz in Tokio und verfügt über Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionszentren in Japan, den Vereinigten Staaten, Deutschland und China sowie über weltweite Vertriebs- und Serviceeinrichtungen. Weitere Informationen finden Sie unter EvidentScientific.com.



Informationen zu CrestOptics

CrestOptics wurde 2011 in Rom, Italien, gegründet und entwickelt und fertigt fortschrittliche optische Bildgebungssysteme für die Life-Science-Forschung. Seine Spinning-Disk-Konfokalmikroskopie- und Superauflösungs-SIM-Technologien ermöglichen eine schnelle, kontrastreiche Bildgebung bei geringer Phototoxizität – und damit die Arbeit mit lebenden Zellen, 3D-Modellen und dickem Gewebe, was mit herkömmlichen Techniken nicht möglich ist.

Das Portfolio umfasst die X-Light-Familie konfokaler Spinning-Disk-Systeme, die integrierte Konfokallösung CICERO sowie das Superauflösungsmodul DeepSIM, die jeweils auf umfassende Kompatibilität mit führenden Mikroskopplattformen ausgelegt sind. CrestOptics entwickelt zudem maßgeschneiderte optische Lösungen für OEMs, die in den Bereichen Forschung, Pharma, Biotechnologie und Industrie tätig sind.

CrestOptics betreibt eine nach ISO 9001 zertifizierte Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionsstätte in Rom und arbeitet mit Forschungseinrichtungen wie dem Italienischen Institut für Technologie zusammen.

Weitere Informationen finden Sie unter CrestOptics.com.

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ÖBB-Deal in Wien-Mitte: Bahnanlagen und Immobilie wieder in einer Hand

08.10.2026

Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) holen den Bahnhofskomplex Wien-Mitte nach rund zwei Jahrzehnten wieder vollständig in den eigenen Konzern zurück. Der Aufsichtsrat der ÖBB-Infrastruktur AG hat dem Rückkauf des Areals, das 2005 an die damalige BA/CA-Gruppe verkauft worden war, zugestimmt. Verkäufer ist nun eine Investorengruppe unter Führung von Morgan Stanley Real Estate Investing. Neben den Bahnanlagen umfasst die Transaktion auch das Einkaufszentrum "The Mall" sowie umfangreiche Büroflächen. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart; der Abschluss steht noch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Genehmigung und ist für Ende Dezember geplant.

Mit der Übernahme würden Immobilie und Bahninfrastruktur erstmals seit mehr als zwanzig Jahren wieder in einer Hand zusammengeführt. Wien-Mitte ist gemessen an den Fahrgastzahlen der viertgrößte Bahnhof Österreichs und ein zentraler Verkehrsknoten, an dem sich S-Bahn, mehrere U-Bahn-Linien sowie der Flughafenzug CAT treffen. Täglich halten nach Angaben der ÖBB fast 600 Züge an dem Standort. Bahnanlagen und Gebäude seien baulich und technisch eng miteinander verbunden, heißt es. Künftige Änderungen an Zugängen, Stiegen, Belüftung oder Leitungen müssen damit nicht mehr mit einem externen Immobilieneigentümer abgestimmt werden.

Die ÖBB sehen in dem Rückkauf einen strategischen Schritt, um die Entwicklung des Standorts aus einer Hand zu steuern. Das soll zusätzlichen Handlungsspielraum für die kommenden Jahrzehnte schaffen, in denen die derzeit modernisierte S-Bahn-Stammstrecke mehr Züge aufnehmen soll. Die Funktion des Standorts als Bahnhof soll nach Angaben des Unternehmens wieder stärker im Namen, an den Zugängen und in der architektonischen Gestaltung zum Ausdruck kommen. Für die bestehenden Mietverhältnisse im Einkaufszentrum und in den Büros kündigte die ÖBB an, dass diese unverändert weitergelten.

Wien-Mitte blickt auf eine lange und wechselvolle Geschichte zurück. Der Standort wurde 1848 als Bahnhof Hauptzollamt eröffnet und ging 1934 in das Eigentum der Bahn über. Ab den späten 1950er-Jahren entstanden über den Gleisen unter anderem ein Bürotrakt und eine Markthalle, bevor die Liegenschaft 2005 veräußert wurde. Die spätere Entwicklung des Areals war von intensiven öffentlichen Debatten begleitet, unter anderem wegen geplanter Hochhäuser mit bis zu 97 Metern Höhe und der Diskussion um mögliche Auswirkungen auf den UNESCO-Welterbestatus. Mit der nun geplanten Re-Integration in den ÖBB-Konzern verknüpft das Unternehmen die Aussicht, die verkehrliche Rolle des Standorts und die bauliche Entwicklung langfristig aufeinander abzustimmen.