ALATAU CITY, Kasachstan, 21. Mai 2026 /PRNewswire/ -- AutoFlight hat erfolgreich den ersten Demonstrationsflug eines eVTOL-Fluggeräts der Tonnenklasse in Alatau City, Kasachstan, absolviert. Damit fand in Zentralasien der erste Flug eines elektrischen Senkrechtstarters (eVTOL) im Bereich urbane Luftmobilität (Urban Air Mobility, UAM) statt.

Der Meilenstein wurde in Zusammenarbeit mit Alatau Advance Air Group Ltd. (AAAG) erreicht, die das große eVTOL-Fluggerät von AutoFlight bereits gekauft und bezahlt hat. Während der Flugzeremonie unterzeichneten die beiden Parteien eine Absichtserklärung (Memorandum of Understanding, MOU) über weitere 50 Einheiten der eVTOL-Serien V2000/V5000, um den Transport im niedrigen Luftraum in Kasachstan und der weiteren Region zu unterstützen.
Der erste Vertiport in Alatau City befindet sich bereits auf dem Demonstrationsgelände im Bau. Dieses wird in Kürze zum UAM Center Eurasia, Kasachstans erstem Zentrum für urbane Luftmobilität.
„Dies ist mehr als die Demonstration einer neuen Technologie. Es steht für den Übergang zu einem neuen Modell der Stadtentwicklung, bei dem Innovation, digitale Transformation und fortschrittliche Mobilitätslösungen zu einem neuen Wirtschaftssektor werden", sagte Alisher Abdykadyrov, Geschäftsführer der Alatau City Authority.
AAAG und die Alatau City Bank beabsichtigen, zusammenzuarbeiten, um die Gewinnung ausländischer Investitionen voranzubringen und Liquiditätsmechanismen zu unterstützen, die zur Umsetzung der strategischen Initiative von AAAG beitragen. Vyacheslav Kim, Aktionär der Alatau City Bank: „Am 8. Mai 2026 hat das Staatsoberhaupt das Verfassungsgesetz ‚On the Special Legal Regime of the City of Alatau' (Über die Sonderrechtsordnung der Stadt Alatau) unterzeichnet. Damit wird die Grundlage für die Entwicklung von Hightech-Sektoren wie der Low Altitude Economy (Wirtschaft im niedrigen Luftraum) geschaffen. Die Unterstützung des Präsidenten hat es uns ermöglicht, das UAM Center Eurasia aufzubauen und einige der weltweit führenden Technologiepartner für Kasachstan zu gewinnen."
AutoFlight wird eng mit AAAG und den kasachischen Behörden zusammenarbeiten, um die Lufttüchtigkeitszertifizierung, Betriebsstandards sowie Rahmenbedingungen für die Pilotenausbildung in der gesamten Region voranzubringen.
Informationen zu AutoFlight
AutoFlight ist ein weltweit führender Anbieter von eVTOL-Technologie und bietet umfassende Lösungen für Advanced Air Mobility (AAM), darunter eVTOL-Fluggeräte für Fracht und Passagiere. Im August 2024 sicherte sich AutoFlight eine strategische Investition von CATL.
Informationen zu Alatau Advance Air Group Ltd.
Das Privatunternehmen Alatau Advance Air Group Ltd. (AAAG) ist ein innovatives Unternehmen mit Hauptsitz in Kasachstan, das sich im Rahmen der neuen Smart-City-Entwicklung Alatau City auf Technologien und Infrastruktur für die Low Altitude Economy konzentriert.
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Österreich hat wegen mutmaßlicher Abhör-Spionage drei Mitarbeiter der russischen Botschaft in Wien ausgewiesen und damit seinen Kurs gegenüber ausländischen Geheimdiensten deutlich verschärft. Auslöser sind umfangreiche Antennenanlagen auf den Dächern der russischen Botschaft im dritten Wiener Gemeindebezirk sowie auf einer russischen Diplomatensiedlung in der Donaustadt. Über diese Signalaufklärungsanlagen sollen nach Angaben österreichischer Behörden Daten abgefangen werden, die unter anderem von internationalen Organisationen über Satelliteninternet übermittelt werden.
Der Verfassungsschutz verweist in seinem aktuellen Bericht ausdrücklich auf die Anlage in der Donaustadt und warnt vor einem Reputationsschaden für Österreich durch die von Wien ausgehenden Aktivitäten. Die Direktorin des Staatsschutzes (DSN), Sylvia Mayer, stuft die russischen Signalaufklärungsanlagen aufgrund ihrer Größe und technischen Ausstattung als bedeutenden Risikofaktor ein. Neben Russland nennt der Bericht auch China und den Iran als besonders aktive Akteure, die eine hybride Bedrohungsstrategie mit Cyberangriffen, Spionage und Desinformation verfolgen.
Die Justiz hatte gegen drei technische Mitarbeiter der russischen Botschaft wegen des Verdachts geheimdienstlicher Tätigkeit im Zusammenhang mit den Abhöranlagen ermittelt. Um weitergehende Untersuchungen zu ermöglichen, forderte das Außenministerium die Aufhebung ihrer diplomatischen Immunität und setzte dafür eine Frist von 14 Tagen. Da Moskau dieser Aufforderung nicht nachkam, erklärte Wien die drei Betroffenen zu unerwünschten Personen. Sie mussten Österreich verlassen; ihre Immunität wurde nicht aufgehoben.
Außenministerin Beate Meinl-Reisinger bezeichnete Spionage als Sicherheitsproblem für Österreich und sprach von einem Kurswechsel der Regierung, die nun konsequenter dagegen vorgehen wolle. Es sei inakzeptabel, diplomatische Privilegien für nachrichtendienstliche Zwecke zu nutzen, habe Wien der russischen Seite unmissverständlich mitgeteilt. Russland kündigte laut der staatlichen Nachrichtenagentur RIA eine harte Reaktion auf die Ausweisungen an. Seit Beginn des Ukraine-Krieges hat Österreich nach Behördenangaben insgesamt 14 Mitarbeiter der russischen Botschaft ausgewiesen, dennoch sind weiterhin rund 220 Personen an russischen Vertretungen im Land akkreditiert.
Parallel zu den diplomatischen Maßnahmen treibt die Bundesregierung eine Reform des Strafrechts voran. Staatssekretär Jörg Leichtfried erklärte, man befinde sich in Schlussverhandlungen über ein neues Spionagegesetz. Der bislang stark eingeschränkte Spionagebegriff solle deutlich erweitert werden, um verdeckte Einflussnahme und technische Aufklärung besser erfassen zu können. Die Ausweisung der drei Techniker wertet die DSN-Führung als Schritt, um die Risiken durch die Antennenanlagen in Wien zu reduzieren, während sich die Beziehungen zwischen Wien und Moskau weiter eintrüben.