Electronic Line Calling and AI Broadcasting Make CIFTIS Debut: Orange Lion Sports' Smartshot 2.0 Presents an Inclusive "Sports + AI" Solution

15.09.2026

BEIJING, Sept. 15, 2026 /PRNewswire/ -- Orange Lion Sports, founded by Alibaba Group, has unveiled Smartshot 2.0, the upgraded version of its AI sports solution, at the Sports Services exhibition during the 2026 China International Fair for Trade in Services (CIFTIS), held September 9-13 in Beijing.

From six-camera Hawk-Eye electronic line calling and AI-powered auto-directing to the debut of a voice-interactive smart ball machine, the company is advancing a cost-effective approach to inclusive sports technology, bridging the gap between professional competition and mass participation to "make sports simple."

At CIFTIS 2026, Orange Lion Sports' replica tennis court became a focal point. Smartshot 2.0 introduced an upgraded electronic line calling system designed to address long-standing disputes over line calls at amateur tennis events. As soon as the ball lands, a large screen provides instant in/out calls and can announce "IN/OUT" at adjustable volumes. The system supports smoother, fairer amateur competitions at a low marginal cost without requiring additional labor.

AI commentary and auto-directing cut broadcasting costs of up to hundreds of thousands of yuan, making high-quality broadcasts more accessible. AI-powered robots are becoming a valuable complement to traditional sports coaching.

In Orange Lion Sports' roadmap, Smartshot will work with the smart ball machine to interact with trainees through natural language, instantly adjusting ball settings, placement and speed to create personalized training programs and help beginners improve more efficiently.

Leveraging Alibaba's technology capabilities, Smartshot has integrated the Tongyi Qwen large language model to launch what it describes as the industry's first "AI Tournament Assistant" in the first half of 2026. The assistant understands natural-language instructions and parses PDF regulations, enabling scheduling and registration to be completed in minutes. Smartshot now offers pricing at one-tenth that of comparable offerings.

"Our goal is to find the optimal balance between precision and cost control, consistent with our long-standing technical philosophy. We reject expensive professional premiums and pursue cost-effective, inclusive technology," said Peng Wei, CTO of Orange Lion Sports.

Since its launch, Smartshot has been deployed across more than 500 courts and expanded into overseas markets, with installations in Europe, Australia, Hong Kong SAR, and Taiwan region. Looking ahead, as AI advances in sports, Orange Lion Sports' approach to balancing commercial value with accessibility aims to make professional-grade smart equipment more affordable and accessible worldwide.

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Wie ein verstorbener Sektionschef zum Politikum im U-Ausschuss wurde

08.10.2026

Ein umfangreicher Auswertungsbericht der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) zu digitalen Daten des verstorbenen Justiz-Spitzenbeamten Christian Pilnacek sorgt für neuen politischen und justizinternen Sprengstoff. Chatprotokolle, E-Mails und weitere Unterlagen zeichnen ein Bild tiefgreifender Konflikte innerhalb der Justiz – insbesondere zwischen der WKStA und Teilen der vorgesetzten Behörden. Parallel dazu bereitet ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss die Befragung von Schlüsselpersonen vor, um mögliche politische Einflussnahmen auf Ermittlungen rund um Pilnacek und dessen Tod zu beleuchten.

Aus der von der WKStA erstellten Expertise zu Pilnaceks Kommunikationsdaten geht hervor, wie der langjährige Leiter der für Strafrecht zuständigen Sektion im Justizministerium über Jahre hinweg gegenüber der WKStA Stellung bezog. Der Bericht zeigt, dass der damalige Wiener Oberstaatsanwaltschef Johann Fuchs im Juni 2019 in einer internen Nachricht erklärte, er sehe es als Aufgabe seiner Amtszeit, eine von der WKStA angeblich offengelegte „Verkommenheit“ im Berufsstand „mit allen Mitteln zu bekämpfen“. Er bezeichnete Pilnacek darin ausdrücklich als Mitstreiter. In dem Gutachten findet sich zudem Material, aus dem hervorgehen soll, wie die Korruptionsstaatsanwaltschaft aufgelöst und neu aufgesetzt werden könnte.

Die Auswertung des Laptops und mehrerer Speichermedien Pilnaceks, die in einem rund 440 Seiten starken Bericht zusammengefasst wurde, behandelt auch seine Kontakte in das Umfeld der ÖVP. Der frühere Sektionschef war von 2010 bis 2020 über alle wesentlichen Strafsachen der Republik informiert und konnte als weisungsbefugter Beamter Ermittlungsschritte mitsteuern oder Berichte anfordern. Laut dem Bericht kooperierte er in dieser Zeit eng mit ÖVP-nahen Personen und wirkte an der Verteidigung von Beschuldigten mit. Nach Bekanntwerden einer Audioaufnahme aus dem Sommer 2023, in der Pilnacek Interventionen von ÖVP-Seite beklagte, leitete die WKStA ein Ermittlungsverfahren gegen unbekannte Täter ein; dieser Interventionsakt ist nun ebenfalls Gegenstand des U-Ausschusses.

Der Untersuchungsausschuss, der sich mit den Umständen von Pilnaceks Tod und dem Umgang der Behörden befasst, bekommt das WKStA-Dokument zeitlich passend zur nächsten Befragungsrunde vorgelegt. Zunächst soll ein IT-Experte der WKStA, der für das Auslesen von Datenträgern zuständig ist, Auskunft geben. In den darauffolgenden Tagen werden Exekutivbeamte befragt, darunter der Leiter des Bundeskriminalamts sowie zwei Polizeibeamte aus Niederösterreich, die unter anderem mit Pilnaceks Geisterfahrt Stunden vor dem Fund seiner Leiche in einem Donau-Seitenarm befasst waren. Politisch besonders im Fokus steht der Auftritt von Innenminister Gerhard Karner und dessen Kabinettschefin, nachdem eine vom Ressort in Auftrag gegebene Schulungsunterlage für geladene Auskunftspersonen parteiübergreifend – mit Ausnahme der ÖVP – auf Kritik gestoßen war.

Die Kombination aus internen Justizchats, detaillierter Datenauswertung und politischer Aufarbeitung im Parlament verschärft die Debatte über das Verhältnis zwischen Ministerien, Staatsanwaltschaften und Parteien. Während die WKStA ihre Auswertungsergebnisse in den U-Ausschuss einbringt, suchen Abgeordnete nach Antworten auf die Frage, ob und in welchem Ausmaß versucht wurde, auf Ermittlungen Einfluss zu nehmen – sowohl in prominenten Wirtschafts- und Korruptionsfällen als auch im Zusammenhang mit den Untersuchungen nach dem Tod eines der einflussreichsten Justizbeamten der vergangenen Jahre.