PARIS, 2. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Der europäische Markt für Elektroautos hat sich schneller entwickelt als selbst die optimistischsten Prognosen. Im August erreichten vollelektrische Fahrzeuge in 16 wichtigen europäischen Märkten einen Marktanteil von 30,5 % bei den Neuwagenverkäufen mit 202.833 Zulassungen – ein Plus von 54,2 % gegenüber dem Vorjahr. Anfang des Jahres prognostizierte Transport & Environment einen Anteil von 23 % batterieelektrischer Fahrzeuge (BEV) in der EU, Rho Motion rund 21 % für Europa. Mittlerweile ist fast jedes dritte neu zugelassene Auto vollelektrisch, und Elektromobilität ist in Europa kein Nischenprodukt mehr, sondern hat sich zum Standard entwickelt.

Das Wachstum wird von Europas größten Märkten getragen. Frankreich erreichte im August einen Anteil von 38,3 % emissionsfreier Fahrzeuge, Deutschland 32,5 %. Der öffentliche Nahverkehr entwickelt sich sogar noch schneller: Sechs von zehn neu zugelassenen Stadtbussen in der EU waren 2025 emissionsfrei, und die EU-Vorschriften schreiben vor, dass bis 2030 90 % und bis 2035 100 % der Stadtbusse emissionsfrei zugelassen sein sollen.
Mit zunehmender Verbreitung des Marktes verändern sich die Erwartungen der Käufer. Chris Heron, Generalsekretär von E-MobilityEurope, formulierte es so: „Priorität hat jetzt die Gewissheit, gepaart mit Lieferzusage." Europa zählt zu den wettbewerbsintensivsten und am strengsten regulierten Automobilmärkten der Welt, und der Erfolg hängt dort von mehr als nur der Wettbewerbsfähigkeit der Produkte ab. Er hängt von Vertrauen, Zuverlässigkeit und langfristiger Präsenz ab.
VinFasts Ansatz in Europa basiert auf dieser Realität. Das Unternehmen hat seine europäische Strategie auf drei Säulen aufgebaut: Produkte, die auf europäische Prioritäten zugeschnitten sind, der Einstieg in den öffentlichen Nahverkehr und eine lokalisierte Vertriebs- und Servicepräsenz.
Pkw für europäische Fahrer. Der VF 6 erfüllt die wichtigsten Prioritäten europäischer Kunden: Effizienz, Design und Zugänglichkeit. Der VF 6 ist ein kompakter Elektro-SUV, ideal für die Stadt und den täglichen Arbeitsweg, wo Effizienz und Benutzerfreundlichkeit im Vordergrund stehen. Für diese Käufer ist Zugänglichkeit kein Luxus, sondern die Voraussetzung für den Umstieg.
Elektrobusse für Europas Städte. Neben Pkw steigt VinFast mit seinen Elektrobussen EB 8 und EB 12 in den öffentlichen Nahverkehr ein. Der EB 12 hat die vollständige europäische Zertifizierung erhalten und erfüllt damit die strengen europäischen Standards. Dieser Meilenstein bestätigt VinFasts Fähigkeit, Fahrzeuge zu liefern, die auf die jeweiligen Infrastrukturanforderungen zugeschnitten sind. Er kommt genau zum richtigen Zeitpunkt: Da EU-Vorschriften Städte zu emissionsfreien Busflotten drängen, benötigen Betreiber des öffentlichen Nahverkehrs zertifizierte und zuverlässige Lieferanten, die sofort liefern können.
Ein lokales Netzwerk, auf das sich Kunden verlassen können. VinFast weiß, dass in Europa das Fahrzeug nur ein Teil des Versprechens ist. Das Unternehmen baut daher ein regionales Vertriebsnetz durch Partnerschaften mit Händlern und Serviceanbietern auf. Diese Partnerschaften gewährleisten, dass VinFast-Kunden Zugang zu Wartungs-, Support- und Garantieleistungen erhalten, die den europäischen Standards entsprechen.
Dieses partnerbasierte Vertriebsmodell ist eine bewusste Entscheidung. In Europa sind Kundendienst und Markenverlässlichkeit genauso wichtig wie die Fahrzeuge selbst. Durch die Zusammenarbeit mit etablierten lokalen Partnern kombiniert VinFast seine Produkte und Technologien mit Partnern, die ihre Märkte, Kunden und Vorschriften bereits kennen. Für Autofahrer bedeutet dies Service in Wohnortnähe. Für Flottenbetreiber bedeutet es Unterstützung, die die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge gewährleistet. Für VinFast bedeutet es, in jedem Markt, den das Unternehmen betritt, Schritt für Schritt Vertrauen aufzubauen.
Setzt auf langfristige Strategie. Sein Engagement in Europa ist nachhaltig und keine kurzfristige Absatzsteigerung. Mit wettbewerbsfähigen Elektroautos, zertifizierten Elektrobussen und einem wachsenden lokalen Servicenetz deckt das Unternehmen sowohl die Bedürfnisse europäischer Kunden ab als auch die Bedürfnisse, die sie nach dem Kauf langfristig binden.
Die Elektromobilität in Europa ist in vollem Gange. Autofahrer und Städte stehen nicht mehr vor der Frage, ob sie auf Elektrofahrzeuge umsteigen sollen, sondern auf welche Marke sie sich in den kommenden Jahren verlassen können. VinFast möchte genau diese Marke sein: erschwingliche, formschöne Elektrofahrzeuge für Europas Straßen, unterstützt durch den Service und Support, den europäische Kunden erwarten.

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Der bewaffnete Juwelenraub im Wiener Museum für angewandte Kunst (MAK) vom 27. August ist nach Einschätzung externer Fachleute nicht auf Versäumnisse der Institution zurückzuführen. Ein 34 Seiten umfassendes Gutachten des Sicherheitsconsulting-Unternehmens LifeLine's kommt zu dem Schluss, dass das Haus sowohl bei den technischen Sicherheitsvorkehrungen als auch beim operativen Vorgehen während des Überfalls und im anschließenden Krisenmanagement korrekt gehandelt hat. Die zentrale Frage, ob das Ereignis sicherheitstechnisch und organisatorisch adäquat bewältigt wurde, beantworten die Gutachter mit einem „klaren Ja“.
Im Fokus der Untersuchung stand die Ausstellung „Glanzstücke. Van Cleef & Arpels High Jewelry x Masterpieces from the MAK Collection“, in deren Juwelenraum zwei bewaffnete Täter mitten am Nachmittag eine Vitrine einschlugen und mit einem historischen Diamantcollier flüchteten. Laut Bericht waren alle mit den Vertragspartnern vereinbarten Sicherheitsstandards und Normen erfüllt. Dazu zählten unter anderem der Einsatz von 185 Videokameras, einer dreistelligen Zahl von Alarmsensoren, speziellem Sicherheitsglas sowie geschultem Sicherheitspersonal. Der nach der Tat eingeführte Einsatz von Metalldetektoren war laut Gutachten zuvor weder verlangt noch durch bestehende Standards vorgesehen.
Besonders hervor hebt der Bericht die bewusste Entscheidung für den Vorrang des Personenschutzes vor dem Objektschutz. Aus diesem Grund verzichtete das Museum auf laute Alarmsignale während der Öffnungszeiten und auf bewaffnete Sicherheitskräfte im Ausstellungsbereich. Die direkte Alarmierung von Polizei und hauseigener Sicherheitszentrale wurde den Angaben zufolge um 14:01:22 Uhr ausgelöst und habe „optimal und effizient“ funktioniert. Auch das Verhalten der anwesenden Securitas-Mitarbeitenden wird positiv bewertet: Sie hätten eine unmittelbare Konfrontation mit den bewaffneten Tätern und damit das Risiko einer Eskalation, etwa durch Panik oder mögliche Geiselnahmen, vermieden.
Die Gutachter kommen insgesamt zu dem Befund, dass ein von professionellen Tätern geplanter und durchgeführter Raub unter regulären Öffnungsbedingungen mit „vernünftigen Mitteln“ nicht vollständig zu verhindern gewesen sei – selbst bei Einsatz moderner Überwachungstechnik und etablierter Sicherheitsprotokolle. Aus ihrer Sicht bestätigt der Fall eine bekannte Grenze musealer Schutzkonzepte: Absolute Sicherheit wäre nur um den Preis massiver Einschränkungen der Bewegungsfreiheit von Besucherinnen und Besuchern zu erreichen, formuliert das Gutachten sinngemäß. Das MAK wird damit für den konkreten Vorfall entlastet, auch wenn der spektakuläre Coup die Debatte über Sicherheitsstandards in Ausstellungshäusern neu anheizen dürfte.