Diego Mesa Puyo übernimmt das Amt des Vorstandsvorsitzenden und des Vorsitzenden der Global Environment Facility

01.10.2026
  • Die erste Amtszeit des ehemaligen kolumbianischen Ministers für Energie und Bergbau steht im Einklang mit den weltweiten Bemühungen zur Erreichung der Umweltziele für 2030



  • Die Zusagen der Länder für die neunte Wiederauffüllung der Globalen Umweltfazilität steigen auf über 4 Milliarden US-Dollar

WASHINGTON, 1. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Der kolumbianisch-kanadische Ökonom und Experte für nachhaltige Entwicklung Diego Mesa Puyo hat heute sein neues Amt als CEO und Vorsitzender der Global Environment Facility (GEF) angetreten und damit eine vierjährige Amtszeit an der Spitze des weltweit größten öffentlichen Geldgebers für den Umweltschutz begonnen. Seine Amtszeit fällt mit dem GEF-9-Finanzierungszyklus 2026–2030 zusammen, der durch anfängliche Zusagen der Geber in Höhe von über 4,3 Milliarden US-Dollar zum Schutz und zur Wiederherstellung der globalen Umwelt gestützt wird, darunter eine neue Zusage in Höhe von 330 Millionen Pfund, die letzte Woche von der britischen Regierung angekündigt wurde.

„Wir tragen eine globale Verantwortung dafür, die Natur und die Umwelt zu schützen und gleichzeitig ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum voranzutreiben." „Um die Ziele für 2030 zu erreichen, müssen Entwicklungs- und Umweltmaßnahmen miteinander verknüpft werden ", sagte Mesa Puyo. „Die GEF nimmt innerhalb der globalen Finanzarchitektur eine einzigartige Position ein, um Regierungen, Investoren und Gemeinden zusammenzubringen und so globale Umweltvorteile zu erzielen, die  von Dauer sind, und ich fühle mich geehrt und freue mich sehr, heute mit dieser Arbeit beginnen zu können."

„In die Natur zu investieren bedeutet, in Resilienz und nachhaltige Entwicklung für Mensch und Planet zu investieren ", fuhr Mesa Puyo fort. „Die Geberregierungen haben diese Arbeit großzügig priorisiert, indem sie im Rahmen von GEF-9 mehr als 4 Milliarden US-Dollar bereitgestellt haben, und ich bin bereit, dies gemeinsam mit unserem hervorragenden Sekretariatsteam und unseren Partnern auf der ganzen Welt voranzutreiben."

Mesa Puyo ist ein internationaler Experte für Energiepolitik, wirtschaftliche Entwicklung, Resilienz und Nachhaltigkeit, der zuletzt als stellvertretender Leiter der Abteilung für Klimapolitik beim Internationalen Währungsfonds (IWF) tätig war. Er war während der Amtszeit der kolumbianischen Regierung von 2018 bis 2022 als Minister für Energie und Bergbau tätig und leitete eines der ehrgeizigsten Programme zur Energiewende in Lateinamerika, mit dem private Investitionen in Höhe von mehr als 3 Milliarden US-Dollar mobilisiert wurden.

Bei der GEF wird sich seine Amtszeit auf die Prioritäten konzentrieren, auf die sich die GEF-Mitgliedsländer im Hinblick auf die Umweltziele bis 2030 geeinigt haben: die Ausweitung integrierter Lösungen, den Ausbau der Blended Finance, die Stärkung gesamtstaatlicher und gesamtgesellschaftlicher Ansätze sowie die Verbesserung der institutionellen Wirksamkeit. Im Rahmen des GEF-9-Förderzeitraums wird zudem die Unterstützung für die am wenigsten entwickelten Länder und die kleinen Inselentwicklungsstaaten verstärkt und die Zusammenarbeit mit indigenen Völkern und lokalen Gemeinschaften ausgebaut.

Mesa Puyo hat einen Master-Abschluss in Wirtschaftswissenschaften von der McGill University, einen Bachelor-Abschluss in Wirtschaftswissenschaften von der Concordia University und ist seit 2012 als Chartered Financial Analyst (CFA®) zertifiziert. Er tritt die Nachfolge von Claude Gascon an, der nach seiner Tätigkeit als Interim-Vorstandsvorsitzender und Vorstandsvorsitzender wieder seine Position als Leiter für Strategie und Betrieb einnimmt.

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Elektro-Offensive trägt Mercedes-Benz – trotz Absatzminus in China

08.10.2026

Mercedes-Benz verzeichnet ein zunehmend zweigeteiltes Bild seiner weltweiten Fahrzeugverkäufe. Während die Konzernzahlen im dritten Quartal 2026 global rückläufig waren, meldet die Indien-Tochter ein Rekordquartal. In Indien setzte Mercedes-Benz im Zeitraum Juli bis September 5.422 Fahrzeuge ab, ein Plus von 6 Prozent gegenüber dem Vorjahr und zugleich der beste Quartalswert in der Geschichte des Unternehmens im Land. Von Januar bis September summierten sich die Verkäufe dort auf 15.190 Einheiten, rund 8 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Auf Konzernebene dagegen schrumpften die Auslieferungen im gleichen Quartal. Weltweit setzte Mercedes-Benz 491.700 Pkw und leichte Nutzfahrzeuge ab, ein Minus von 6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im Pkw-Geschäft allein sanken die globalen Verkäufe um 8 Prozent auf 407.200 Einheiten. Besonders belastend wirkte die Entwicklung in Asien und hier vor allem in China: In der Volksrepublik gingen die Pkw-Verkäufe um knapp ein Drittel auf 86.800 Fahrzeuge zurück, konzernweit meldete der Hersteller für Asien ein Minus von 25 Prozent auf 132.300 Autos. Ein Zuwachs in Europa und Nordamerika reichte nicht aus, um die Schwäche in China zu kompensieren.

Kontrastreich präsentiert sich auch das Bild in den oberen Preissegmenten. In Indien trugen Top-End-Luxusmodelle – darunter S‑Klasse, Mercedes‑Maybach, EQS Maybach SUV, G‑Klasse, V‑Klasse und AMG‑Modelle – maßgeblich zum Wachstum bei: Diese Klasse legte dort im Jahresvergleich um mehr als 13 Prozent zu und kam auf über ein Viertel des Gesamtabsatzes. Innerhalb dieses Segments nutzten laut Unternehmen fast drei Viertel der Kunden das MANUFAKTUR‑Personalisierungsprogramm. Die Performance-Marke AMG steigerte ihre Auslieferungen in Indien um mehr als 18 Prozent, das AMG G 63 erzielte den höchsten monatlichen Absatz seit Markteinführung. Global hingegen verzeichnete Mercedes-Benz im teuersten Segment aus S‑Klasse, Maybach und AMG ein deutliches Minus von gut 20 Prozent im dritten Quartal.

Stärker als die Verbrenner legten weltweit die batterieelektrischen Modelle zu. Vertriebs- und Marketingvorstand Mathias Geisen sprach von dem höchsten Quartalsabsatz vollelektrischer Pkw in der Unternehmensgeschichte; in Europa war nahezu jedes dritte verkaufte Auto rein elektrisch. Der elektrische GLC trug dabei überproportional zum Wachstum bei und vervielfachte seine Verkäufe gegenüber dem zweiten Quartal. In Indien setzt der Konzern seinen Fokus ebenfalls auf Elektrifizierung: Dort stehen die Markteinführung einer elektrifizierten S‑Klasse mit Auslieferungsstart Mitte Oktober sowie die Premiere des GLC BEV Anfang November an, die das Portfolio am Subkontinent weiter ausbauen sollen.

Die Transportersparte Vans erwies sich zuletzt als Stabilitätsanker. Mit einem Plus von 1 Prozent auf 84.400 Fahrzeuge hielt sich das Segment im dritten Quartal nahezu auf Vorjahresniveau. Insgesamt aber bleibt der Druck auf das Kerngeschäft hoch, da der Wettbewerb im wichtigen Markt China nach Konzernangaben intensiv und das Umfeld weiterhin schwierig ist. In dem Land gehören der GLC und die E‑Klasse zu den meistverkauften Baureihen des Herstellers und machen dort fast zwei Drittel der Pkw-Verkäufe aus. Die anhaltende Schwäche in China, die bereits im zweiten Quartal mit einem Absatzminus von rund 30 Prozent sichtbar war, unterstreicht für Mercedes-Benz die Bedeutung eines breiter diversifizierten Wachstums – mit Märkten wie Indien, in denen das Premium- und Luxusgeschäft derzeit gegensätzlich zum Trend zulegt.