Die SWI Group gibt Kapitalerhöhung mit institutionellen Investoren in Höhe von 800 Millionen Euro bei endgültiger Unternehmensbewertung von 6,1 Milliarden Euro bekannt, um den Ausbau ihrer transatlantischen KI-Infrastruktur und Rechenplattform voranzutreiben

12.10.2026

SINGAPUR und AMSTERDAM, 12. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Die an der Euronext Amsterdam notierte SWI Group („SWI"; SWICH) gibt heute eine Kapitalerhöhung in Höhe von 800 Millionen Euro mit institutionellen Investoren bekannt.

SWI Group Logo

Die Kapitalerhöhung erfolgt durch die Ausgabe neuer Stammaktien durch SWICH in mehreren Tranchen, wodurch sich die Gesamtzahl der Stammaktien auf 558 399 385 erhöht. Damit beläuft sich das seit März 2026 insgesamt eingeworbene Eigenkapital auf über 1 Milliarde Euro.

Die Transaktion stellt einen wichtigen Meilenstein in der Transformation der SWI Group dar und verschafft dem Unternehmen erhebliches zusätzliches Eigenkapital, um die Konsolidierung und den Ausbau seiner transatlantischen digitalen Infrastruktur sowie seiner KI-Rechenplattform in Europa und den Vereinigten Staaten voranzutreiben.

Im Rahmen der vom Konzern angekündigten Transformation werden die Erlöse den Ausbau sowie die Skalierung der Rechenzentrums- und KI-Rechenkapazitäten des Konzerns unterstützen, darunter die Strominfrastruktur, die Bereitstellung von Rechenkapazitäten sowie die Umsetzung seiner Projektpipeline auf beiden Seiten des Atlantiks.

Die Kapitalerhöhung stärkt die Bilanz der SWI Group erheblich und verschafft dem Konzern zusätzliche finanzielle Spielräume, um seine Wachstumsstrategie in großem Maßstab umzusetzen, darunter weitere Investitionen in KI sowie die Aufstockung bestehender Beteiligungen. Zudem erweitert die Kapitalerhöhung die institutionelle Aktionärsbasis, verbessert die Marktliquidität und erhöht den Streubesitz des Unternehmens auf etwa 20 % des Grundkapitals.

„Bei dieser Transaktion geht es darum, mit den Entwicklungen auf den Märkten für Rechenleistung und Rechenzentren Schritt zu halten. Wir verfügen über eine klare Strategie, eine umfangreiche Pipeline sowie eine starke Position in Europa und den Vereinigten Staaten. Wir freuen uns sehr, neue Investoren begrüßen zu dürfen, die unser langfristiges Ziel für den Konzern teilen", sagte Max-Hervé George, Gründer und Vorstandsvorsitzender der SWI Group.

Im Rahmen der Transaktion werden bestimmten Investoren Optionen im Zusammenhang mit ihren Aktien gewährt, die an das Erreichen von ECM-Meilensteinen geknüpft sind.

Diese Pressemitteilung enthält Informationen, die Insiderinformationen im Sinne der Marktmissbrauchsverordnung (EU) Nr. 596/2014 darstellen oder darstellen können.

Informationen zur SWI Group

SWI Capital Holding Ltd. (www.swi.com), notiert an der Euronext Amsterdam unter dem Tickersymbol SWICH (ISIN: SGXPZ11CH7U7), ist die Holdinggesellschaft der SWI Group. Die SWI Group agiert als globale digitale Investitionsplattform mit einem Schwerpunkt auf langfristigen Beteiligungen im Bereich der digitalen Infrastruktur. Die Gruppe bietet erstklassige Anlagelösungen und fördert damit Wachstum, Widerstandsfähigkeit sowie langfristige Wertschöpfung in verschiedenen Märkten.

Cision View original content to download multimedia:https://www.prnewswire.com/news-releases/die-swi-group-gibt-kapitalerhohung-mit-institutionellen-investoren-in-hohe-von-800-millionen-euro-bei-endgultiger-unternehmensbewertung-von-6-1-milliarden-euro-bekannt-um-den-ausbau-ihrer-transatlantischen-ki-infrastruktur-und-re-302905903.html

Andrea Pier: Kulturhauptstadtmanagerin wird Chefin der großen Wiener Musicalbühnen

08.10.2026

Bei den Vereinigten Bühnen Wien (VBW) steht ein markanter Wechsel an der Spitze an: Mit 1. Dezember übernimmt die deutsch-österreichische Kulturmanagerin Andrea Pier die Geschäftsführung des städtischen Theaterkonzerns von Franz Patay. Der 65-Jährige hatte die VBW seit 2016 geleitet und war insgesamt zehn Jahre in geschäftsführender Verantwortung. Unter seinem Kommando mussten die Häuser – Raimund Theater, Ronacher und das Musiktheater an der Wien – heuer Einsparungen von fünf Millionen Euro verkraften, womit das Jahresbudget auf 51 Millionen Euro sank. Der Führungswechsel erfolgt damit in einer Phase, die von Budgetdruck und Konsolidierungszwängen geprägt ist.

Mit Pier steht erstmals offiziell eine Frau dauerhaft an der Spitze der Vereinigten Bühnen Wien; ein nur kurzes Interregnum von Lia Metchev-Herbst im Jahr 2016 ausgenommen. Die 1969 in Bielefeld geborene Managerin setzte sich in einem von der externen Personalberatung Christoph la Garde organisierten Auswahlverfahren gegen 18 Mitbewerberinnen und Mitbewerber durch. Die Hearing-Kommission – unter anderem mit der VBW-Aufsichtsratsvorsitzenden Elisabeth Freismuth, der Direktorin des Jüdischen Museums Wien, Barbara Staudinger, sowie Wien-Holding-Geschäftsführerin Karin Ramser – entschied sich einstimmig für Pier und hob insbesondere ihre Doppelkompetenz im öffentlichen Kultursektor und in der Privatwirtschaft hervor.

Pier war in den vergangenen fünf Jahren als Managing Director maßgeblich für das Projekt Kulturhauptstadt Chemnitz 2025 verantwortlich und zuvor zwei Jahrzehnte in unterschiedlichen leitenden Funktionen beim Musical- und Theaterkonzern Stage Entertainment tätig. Dort leitete sie unter anderem das traditionsreiche Theater des Westens in Berlin und verantwortete das Tourgeschäft. Mit Blick auf die Sparvorgaben in Wien verweist sie auf ihre Erfahrung im privatwirtschaftlichen Umfeld: Entscheidend sei, „die richtigen Weichen zu stellen, um weiterhin die künstlerische Exzellenz hochzuhalten“. An der internen Budgetverteilung zwischen Oper und Musical sieht sie derzeit keinen Änderungsbedarf und kündigt an, vorerst auf Kontinuität zu setzen.

Trotz zusätzlicher Konkurrenz durch das im Bau befindliche private „Theater im Prater“ zeigt sich Pier gelassen. Wichtiger als strukturelle Eingriffe sei für sie ein klarer künstlerischer Kurs, den sie mit „großem Tatendrang“ ab Dezember in Wien verfolgen will. Für die Stadt markiert ihre Bestellung auch eine personelle Weichenstellung: Vizebürgermeisterin Barbara Novak und Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler, die Pier im Ronacher gemeinsam mit Wien-Holding-Chefin Ramser präsentierten, betonten die Bedeutung ihrer langjährigen Musical- und Managementerfahrung für die künftige Positionierung der Vereinigten Bühnen Wien im internationalen Wettbewerb.