PARIS, 16. September 2026 /PRNewswire/ -- Die NOVVA Group („Novva"), eine integrierte Plattform für industrielle und finanzielle KI-Infrastruktur – spezialisiert auf Rechenzentren (IDCs), erschlossene Grundstücke, erschlossene Gebäudehüllen („Powered Shells") sowie Infrastruktur für erneuerbare Energien –, gab heute in Paris den Abschluss einer verbindlichen Rahmenvereinbarung zum Erwerb eines wegweisenden Portfolios für erneuerbare Energien mit einer Leistung von 3,17 GW in Argentinien vom deutschen Projektentwickler ABO Energy bekannt.
Die von Steven Liu, Gründer und CEO von Novva, und Dr. Karsten Schlageter, Geschäftsführer von ABO Energy, unterzeichnete Vereinbarung baut auf dem erfolgreichen Erwerb von drei Solarprojekten in Kolumbien von ABO Energy zu Beginn dieses Jahres auf. Zusammen mit den laufenden Entwicklungen in den Schwellenländern stärkt diese Transaktion die globale Energiebasis von Novva erheblich und beschleunigt die Expansion des Unternehmens in Lateinamerika.
Als Energie-Investmentbank für das KI-Zeitalter integriert Novva Entwicklung, Finanzierung und durchgängige Umsetzung, um weltweit bankfähige, gebündelte saubere Energie für Rechenzentren der nächsten Generation, „Powered Land" und „Powered Shells" bereitzustellen.
„Die Sicherung dieses 3,17-GW-Portfolios markiert einen entscheidenden Sprung in unserer lateinamerikanischen Pipeline", sagte Steven Liu, Gründer und CEO von Novva. „Diese bevorstehende Akquisition katapultiert Novva in die Spitzenklasse der regionalen Plattformen für erneuerbare Energien und etabliert uns als einen der am schnellsten wachsenden Infrastrukturakteure, die das KI-Zeitalter vorantreiben. Da der Bedarf an Rechenleistung den globalen Energiebedarf neu gestaltet, bietet der Aufbau hochwertiger Wind- und Solaranlagen in großem Maßstab die Sicherheit und Finanzierbarkeit, die die KI-Wirtschaft erfordert."
„Die bevorstehende Transaktion steht im Einklang mit unserer Strategie, uns auf Kernmärkte zu konzentrieren, und wir freuen uns, unsere erfolgreiche Zusammenarbeit mit Novva fortzusetzen", erklärte Dr Karsten Schlageter.
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Informationen zu Novva
Novva (NOVVA Group Pte. Ltd.) ist eine Investitions- und Entwicklungsplattform für IDCs, IDC-Strominfrastruktur und erneuerbare Energien – sie bietet eine durchgängige, schlüsselfertige Abwicklung über Entwicklung, Finanzierung, Bau und Betrieb hinweg. Novva ist in Singapur registriert und in Europa, Lateinamerika, Südostasien und Zentralasien tätig.
www.novvaglobal.com
Informationen zu ABO Energy
ABO Energy ist ein weltweit anerkannter Entwickler und Bauunternehmer von Projekten im Bereich erneuerbarer Energien mit Hauptsitz in Wiesbaden, Deutschland. Das Unternehmen ist auf Wind-, Solar- und Speichertechnologien spezialisiert und betreut den gesamten Prozess von der Standortprüfung und Genehmigungsbeschaffung bis hin zur technischen Planung, Finanzierung und dem langfristigen Betriebsmanagement.
www.aboenergy.com
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Der bewaffnete Juwelenraub im Wiener Museum für angewandte Kunst (MAK) vom 27. August ist nach Einschätzung externer Fachleute nicht auf Versäumnisse der Institution zurückzuführen. Ein 34 Seiten umfassendes Gutachten des Sicherheitsconsulting-Unternehmens LifeLine's kommt zu dem Schluss, dass das Haus sowohl bei den technischen Sicherheitsvorkehrungen als auch beim operativen Vorgehen während des Überfalls und im anschließenden Krisenmanagement korrekt gehandelt hat. Die zentrale Frage, ob das Ereignis sicherheitstechnisch und organisatorisch adäquat bewältigt wurde, beantworten die Gutachter mit einem „klaren Ja“.
Im Fokus der Untersuchung stand die Ausstellung „Glanzstücke. Van Cleef & Arpels High Jewelry x Masterpieces from the MAK Collection“, in deren Juwelenraum zwei bewaffnete Täter mitten am Nachmittag eine Vitrine einschlugen und mit einem historischen Diamantcollier flüchteten. Laut Bericht waren alle mit den Vertragspartnern vereinbarten Sicherheitsstandards und Normen erfüllt. Dazu zählten unter anderem der Einsatz von 185 Videokameras, einer dreistelligen Zahl von Alarmsensoren, speziellem Sicherheitsglas sowie geschultem Sicherheitspersonal. Der nach der Tat eingeführte Einsatz von Metalldetektoren war laut Gutachten zuvor weder verlangt noch durch bestehende Standards vorgesehen.
Besonders hervor hebt der Bericht die bewusste Entscheidung für den Vorrang des Personenschutzes vor dem Objektschutz. Aus diesem Grund verzichtete das Museum auf laute Alarmsignale während der Öffnungszeiten und auf bewaffnete Sicherheitskräfte im Ausstellungsbereich. Die direkte Alarmierung von Polizei und hauseigener Sicherheitszentrale wurde den Angaben zufolge um 14:01:22 Uhr ausgelöst und habe „optimal und effizient“ funktioniert. Auch das Verhalten der anwesenden Securitas-Mitarbeitenden wird positiv bewertet: Sie hätten eine unmittelbare Konfrontation mit den bewaffneten Tätern und damit das Risiko einer Eskalation, etwa durch Panik oder mögliche Geiselnahmen, vermieden.
Die Gutachter kommen insgesamt zu dem Befund, dass ein von professionellen Tätern geplanter und durchgeführter Raub unter regulären Öffnungsbedingungen mit „vernünftigen Mitteln“ nicht vollständig zu verhindern gewesen sei – selbst bei Einsatz moderner Überwachungstechnik und etablierter Sicherheitsprotokolle. Aus ihrer Sicht bestätigt der Fall eine bekannte Grenze musealer Schutzkonzepte: Absolute Sicherheit wäre nur um den Preis massiver Einschränkungen der Bewegungsfreiheit von Besucherinnen und Besuchern zu erreichen, formuliert das Gutachten sinngemäß. Das MAK wird damit für den konkreten Vorfall entlastet, auch wenn der spektakuläre Coup die Debatte über Sicherheitsstandards in Ausstellungshäusern neu anheizen dürfte.