Die Deutsche Bank und IPID geben Pläne für eine strategische Partnerschaft zur Verbesserung der Zahlungsentscheidungsintelligenz bekannt

28.09.2026

NEW YORK und SINGAPUR, 28. September 2026 /PRNewswire/ -- Die Deutsche Bank und IPID gaben heute bekannt, dass sie eine strategische Partnerschaft eingehen werden, um eine breite Palette von Funktionen zur Zahlungsentscheidungsintelligenz im globalen Zahlungsverkehrsgeschäft der Deutschen Bank einzuführen.

Deutsche Bank and IPID announce plans on strategic partnership on payment decision intelligence

Da Zahlungen immer schneller, komplexer und zunehmend fragmentierter werden, müssen Finanzinstitute vor der Überweisung von Geldbeträgen immer mehr Entscheidungen treffen – darunter, wie sie Kosten senken, das Kundenerlebnis verbessern, den Zahlungsfluss optimieren, Betrug bekämpfen und wachsende regulatorische Anforderungen erfüllen können.

IPID bietet „Payment Decision Intelligence", indem es Signale aus den Bereichen Verifizierung, Betrugsbekämpfung, Compliance und Optimierung zusammenführt, um Finanzinstituten zu helfen, fundiertere Zahlungsentscheidungen zu treffen und Geldtransfers mit größerer Sicherheit abzuwickeln.

Aufbauend auf der frühzeitigen Einführung ausgewählter IPID-Lösungen zur Betrugsprävention durch die Deutsche Bank wird die Partnerschaft den Einsatz der Decision-Intelligence-Lösungen von IPID im gesamten Zahlungsverkehrsgeschäft der Deutsche Bank ausweiten. Die beiden Unternehmen werden zudem gemeinsam an der Entwicklung neuer Funktionen arbeiten, die dazu beitragen, die Zahlungssicherheit in einem sich wandelnden Zahlungsverkehrsökosystem zu verbessern.

Für die Kunden der Deutschen Bank soll die Partnerschaft eine schnellere Zahlungsabwicklung, eine verbesserte Betrugserkennung, eine effizientere Zahlungsweiterleitung und eine größere Sicherheit dafür gewährleisten, dass Zahlungen den vorgesehenen Empfänger erreichen.

„Vertrauen und Sicherheit in jede Zahlungsentscheidung einzubauen, ist erst der Anfang. Entscheidungsintelligenz ist der nächste Schritt der Branche, der Banken ein Echtzeit-Signal für Vertrauen und Sicherheit liefert – nicht nur eine statische Überprüfung", sagte Damien Dugauquier, Mitbegründer und CEO von IPID. „Die Einführung dieser Ebene durch die Deutsche Bank ist ein starkes Signal dafür, in welche Richtung sich die globale Zahlungsinfrastruktur entwickelt."

„Da das globale Zahlungsvolumen weiter wächst und Transaktionen in Echtzeit abgewickelt werden, wird es immer wichtiger, bereits vor dem Versand einer Zahlung einen klareren Einblick zu haben. „Durch die Kombination der globalen Zahlungskompetenz der Deutschen Bank mit den Decision-Intelligence-Fähigkeiten von IPID werden wir unseren Kunden helfen können, Risiken früher zu erkennen, unnötige Zahlungsverzögerungen zu reduzieren und Geldtransfers effizienter abzuwickeln", sagte Rachel Whelan, APAC & MEA Head of Corporate Cash Management & Global Head of Payments & Transactional FX Product Management, Deutsche Bank. 

Informationen zu IPID

IPID bietet „Decision Intelligence" für Banken, Zahlungsdienstleister (PSPs), Plattformen und Unternehmen, die Geldtransaktionen abwickeln. Über den gesamten Zahlungslebenszyklus hinweg unterstützt IPID sie dabei, Zahlungsempfänger zu verifizieren und Betrugsrisiken einzuschätzen, regulatorische Verpflichtungen zu erfüllen, Risiken zu bewerten, Zahlungen zu monetarisieren und Zahlungsdaten anzureichern. Dies verschafft ihnen Sicherheit, Kontrolle und Schutz bei gleichzeitig reduziertem Betrugsrisiko, geringeren Betriebskosten und einem besseren Kundenerlebnis. Folgen Sie www.ipid.tech

Informationen zur Deutschen Bank

Die Deutsche Bank bietet Produkte und Dienstleistungen in den Bereichen Privatkunden- und Private Banking, Firmenkunden- und Transaktionsbanking, Kreditvergabe, Vermögensverwaltung sowie gezielte Investmentbanking-Dienstleistungen für Privatpersonen, kleine und mittlere Unternehmen, Konzerne, Regierungen und institutionelle Anleger an. Die Deutsche Bank ist die führende Bank in Deutschland mit starken europäischen Wurzeln und einem globalen Netzwerk.

Cision View original content to download multimedia:https://www.prnewswire.com/news-releases/die-deutsche-bank-und-ipid-geben-plane-fur-eine-strategische-partnerschaft-zur-verbesserung-der-zahlungsentscheidungsintelligenz-bekannt-302891402.html

Ludwig zieht rote Linie bei Klimapolitik, lässt FPÖ-Event im Rathaus aber zu

08.10.2026

Eine Podiumsdiskussion der Wiener FPÖ zum Titel „Der Preis des Klimakommunismus – Wer zahlt die Zeche?“ sorgt in der Stadtpolitik für erheblichen Wirbel. Die Freiheitliche Akademie Wien, das Freiheitliche Bildungsinstitut und der FPÖ-Rathausklub laden am 6. Oktober in die Volkshalle des Wiener Rathauses und holen dafür James Taylor, Präsident des US-amerikanischen Heartland Institute, nach Wien. Taylor gilt seit Jahren als prominenter Akteur der internationalen Szene, die den menschengemachten Klimawandel in Zweifel zieht, und steht seit Langem in der Kritik, weil seine Organisation nachweislich Geld aus der fossilen Industrie erhalten hat.

Auf dem Podium sollen neben Taylor der Wiener FPÖ-Chef Dominik Nepp, Gerald Zmuegg von der Freiheitlichen Wirtschaft Wien sowie der Unternehmer und Politblogger Gerald Markel diskutieren. Eröffnet wird der Abend vom Wiener FPÖ-Klubobmann Maximilian Krauss. Inhaltlich bedient die FPÖ damit ein Narrativ, das sie seit geraumer Zeit in der Klimadebatte verwendet: Klimaschutzmaßnahmen werden als „Klimakommunismus“ adressiert und damit als ideologisch motivierte, wirtschaftlich schädliche Eingriffe gerahmt. Im Zentrum der Veranstaltung steht laut Ankündigung nicht die Abrechnung mit den Kosten der aktuellen Klimaauswirkungen, sondern mit jenen einer ambitionierten Klimapolitik.

Die Einladung Taylors fällt in ein Jahr, das in Europa und Österreich von außergewöhnlichen Wetterextremen geprägt ist. 2026 brachte neue Temperaturrekorde, eine hohe Zahl an Hitzetagen und Tropennächten und eine sich seit dem Frühjahr verschärfende Trockenheit. In der Landwirtschaft werden die Hitzeschäden europaweit auf 14 bis 17 Milliarden Euro geschätzt, für Österreich beziffert die Hagelversicherung den Dürreschaden auf rund 1 Milliarde Euro. Die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) meldet zudem eine Rekordzahl an Hitzetoten: Im Juni und Juli starben demnach 646 Menschen in Österreich an den Folgen der Hitze. Vor diesem Hintergrund kritisieren Gegner der Veranstaltung, die FPÖ ignoriere die realen Kosten und Risiken der Erderwärmung, während sie über vermeintliche Kosten von Klimapolitik diskutieren lässt.

Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) distanzierte sich in einer Stellungnahme deutlich von der inhaltlichen Ausrichtung des Abends. Die Stadt bekenne sich zu den wissenschaftlichen Erkenntnissen über den menschengemachten Klimawandel und zu einer verantwortungsvollen Klimapolitik, betonte er. Positionen, die Klimaschutz pauschal als „Klimakommunismus“ diffamieren, lehne er ausdrücklich ab. Zugleich verwies Ludwig auf die Rolle des Rathauses als „Haus der Demokratie“: Den im Gemeinderat vertretenen Fraktionen stünden grundsätzlich Räumlichkeiten für Veranstaltungen zur Verfügung. Kritik kam auch von den Wiener Grünen, deren Vorsitzender Peter Kraus die Einladung Taylors als „Verhöhnung“ der Bevölkerung bezeichnete, die mit den Folgen von Hitze und Dürre konfrontiert sei, und den Bürgermeister aufforderte, zu prüfen, ob für eine derartige Veranstaltung tatsächlich Räume im Rathaus zur Verfügung gestellt werden sollten.