PEKING, 1. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Die 94. China International Medical Equipment Fair (CMEF) und die begleitenden Veranstaltungen – darunter die ICMD zum Thema Design und Herstellung medizinischer Geräte, die CRS mit Schwerpunkt auf Rehabilitation und assistiver Technologie, die CECN, die sich der Altenpflege und -betreuung widmet; sowie Healthy Lifestyle – finden vom 21. bis 24. Oktober im Capital International Exhibition & Convention Center in Peking statt. Die von Reed Sinopharm Exhibitions organisierte Veranstaltung präsentiert Innovationen entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Medizintechnik und fördert die internationale Beschaffung, den Technologieaustausch sowie geschäftliche Partnerschaften.

Auf einer Fläche von rund 170.000 Quadratmetern bringen die CMEF und die parallel stattfindenden Veranstaltungen fast 3.000 Aussteller aus China und dem Ausland zusammen. Es werden mehr als 120.000 Fachbesucher und fast 10.000 Einkäufer aus dem Ausland erwartet. Außerdem finden fast 100 Branchenforen und Networking-Veranstaltungen statt.
Die Veranstaltung deckt die Bereiche medizinische Bildgebung, In-vitro-Diagnostik, OP-Ausstattung, medizinische Verbrauchsmaterialien, Rehabilitation und Seniorenpflege, häusliche Gesundheitsversorgung, Tiergesundheit, medizinische Ästhetik sowie Notfallversorgung ab und verbindet dabei Forschung und Entwicklung sowie Design mit Fertigung, klinischer Anwendung und Vermarktung.
In speziellen Themenbereichen werden neue Technologien im Gesundheitswesen im Mittelpunkt stehen. In der „Medical AI Frontier Zone" werden chinesische Innovationen in den Bereichen Medizinrobotik, Gehirn-Computer-Schnittstellen, verkörperte KI, groß angelegte medizinische KI-Modelle, hochwertige Datensätze, 5G-Anwendungen und KI-gestützte Gesundheitsversorgung sowie innovative Arzneimittel und Medizinprodukte vorgestellt. In der „International Zone" werden Produkte, Technologien und Lösungen aus aller Welt präsentiert.
Gemeinsam bieten diese Ausstellungen den Teilnehmern eine zentrale Plattform, um Technologietrends zu verfolgen, relevante Produkte zu identifizieren und Partnerschaften entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Medizintechnik zu erkunden.
WeSeries bringt internationale Einkäufer mit Produkten und Lieferanten zusammen
Die WeSeries richtet sich an internationale Einkäufer und unterstützt diese bei der Produktsuche, der Lieferantenbewertung und der Vereinbarung gezielter Geschäftstreffen.
Auf der WeTalk-Bühne werden Unternehmen Lösungen aus den Bereichen Medizinrobotik, Gehirn-Computer-Schnittstellen, verkörperte KI, medizinische Ästhetik, Verbrauchsmaterialien, Rehabilitations- und Hilfsmittel sowie medizinische Geräte für den Heimgebrauch vorstellen. Der WeMatch-Hub ermöglicht die individuelle Vermittlung zwischen Einkäufern und Ausstellern. Die internationale WeTour bietet maßgeschneiderte Touren mit englischsprachiger Führung, Produktpräsentationen, praktischen Erlebnissen und direktem Kontakt zu den Ausstellern.
Der Pavillon für koordinierte Innovation in der Region Peking-Tianjin-Hebei stellt das regionale Gesundheitsökosystem in den Mittelpunkt
Der Pavillon für koordinierte Innovation in Peking, Tianjin und Hebei wird den Schwerpunkt auf die koordinierte Innovation und Entwicklung in Peking, Tianjin und Hebei legen und die industriellen Ressourcen, innovativen Unternehmen sowie Errungenschaften im Bereich der Medizintechnik der Region präsentieren. Dadurch erhalten internationale Besucher einen genaueren Einblick in das Innovationsökosystem der Region im Gesundheitswesen.
Neben der Chinesischen Mauer, der Verbotenen Stadt und dem Himmelstempel bietet Peking ein umfangreiches Angebot an medizinischen und Wellness-Dienstleistungen. In der Stadt gibt es 11.994 medizinische Einrichtungen und 155 Gesundheits- und Seniorenpflegezentren. 52 medizinische Einrichtungen verfügen über internationale Abteilungen, 156 bieten fremdsprachliche Betreuung an und 167 akzeptieren internationale Bankkarten.
Inhaber gewöhnlicher Reisepässe aus 50 Ländern, für die Chinas einseitige Visumbefreiungsregelung gilt, dürfen zu geschäftlichen Zwecken für bis zu 30 Tage einreisen. Berechtigte Reisende mit bestätigten Weiterflugtickets können im Rahmen der 240-Stunden-Visumbefreiung in Peking umsteigen, was es einfacher macht, geschäftliche Termine im Rahmen der CMEF mit den Kultur- und Wellnessangeboten der Stadt zu verbinden.
Informationen und Voranmeldung finden Sie unter:
Englische Website der CMEF: https://www.cmef.com.cn/en
Vorregistrierung: https://reg.reed-sinopharm.com/pc/#/login?id=5ddeaa7e26e9472bb78671da18937b6c&channelUuid=2499c9c3f61548e0a61fca4118a8ec3a
View original content to download multimedia:https://www.prnewswire.com/news-releases/die-94-cmef-die-weltweit-fuhrende-fachmesse-der-medizintechnikbranche-findet-vom-21-bis-24-oktober-in-peking-statt-302895521.html
Der bewaffnete Juwelenraub im Wiener Museum für angewandte Kunst (MAK) vom 27. August ist nach Einschätzung externer Fachleute nicht auf Versäumnisse der Institution zurückzuführen. Ein 34 Seiten umfassendes Gutachten des Sicherheitsconsulting-Unternehmens LifeLine's kommt zu dem Schluss, dass das Haus sowohl bei den technischen Sicherheitsvorkehrungen als auch beim operativen Vorgehen während des Überfalls und im anschließenden Krisenmanagement korrekt gehandelt hat. Die zentrale Frage, ob das Ereignis sicherheitstechnisch und organisatorisch adäquat bewältigt wurde, beantworten die Gutachter mit einem „klaren Ja“.
Im Fokus der Untersuchung stand die Ausstellung „Glanzstücke. Van Cleef & Arpels High Jewelry x Masterpieces from the MAK Collection“, in deren Juwelenraum zwei bewaffnete Täter mitten am Nachmittag eine Vitrine einschlugen und mit einem historischen Diamantcollier flüchteten. Laut Bericht waren alle mit den Vertragspartnern vereinbarten Sicherheitsstandards und Normen erfüllt. Dazu zählten unter anderem der Einsatz von 185 Videokameras, einer dreistelligen Zahl von Alarmsensoren, speziellem Sicherheitsglas sowie geschultem Sicherheitspersonal. Der nach der Tat eingeführte Einsatz von Metalldetektoren war laut Gutachten zuvor weder verlangt noch durch bestehende Standards vorgesehen.
Besonders hervor hebt der Bericht die bewusste Entscheidung für den Vorrang des Personenschutzes vor dem Objektschutz. Aus diesem Grund verzichtete das Museum auf laute Alarmsignale während der Öffnungszeiten und auf bewaffnete Sicherheitskräfte im Ausstellungsbereich. Die direkte Alarmierung von Polizei und hauseigener Sicherheitszentrale wurde den Angaben zufolge um 14:01:22 Uhr ausgelöst und habe „optimal und effizient“ funktioniert. Auch das Verhalten der anwesenden Securitas-Mitarbeitenden wird positiv bewertet: Sie hätten eine unmittelbare Konfrontation mit den bewaffneten Tätern und damit das Risiko einer Eskalation, etwa durch Panik oder mögliche Geiselnahmen, vermieden.
Die Gutachter kommen insgesamt zu dem Befund, dass ein von professionellen Tätern geplanter und durchgeführter Raub unter regulären Öffnungsbedingungen mit „vernünftigen Mitteln“ nicht vollständig zu verhindern gewesen sei – selbst bei Einsatz moderner Überwachungstechnik und etablierter Sicherheitsprotokolle. Aus ihrer Sicht bestätigt der Fall eine bekannte Grenze musealer Schutzkonzepte: Absolute Sicherheit wäre nur um den Preis massiver Einschränkungen der Bewegungsfreiheit von Besucherinnen und Besuchern zu erreichen, formuliert das Gutachten sinngemäß. Das MAK wird damit für den konkreten Vorfall entlastet, auch wenn der spektakuläre Coup die Debatte über Sicherheitsstandards in Ausstellungshäusern neu anheizen dürfte.