Der „Global Mayors Dialogue 2026" • in Luoyang, Provinz Henan, China, wurde eröffnet

12.10.2026

LUOYANG, China, 12. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Ein Bericht von CRIOnline:

Der „Global Mayors Dialogue 2026" •wurde am 11. Oktober in Luoyang, Provinz Henan, China, eröffnet. Mehr als 100 Gäste, darunter Bürgermeister und deren Vertreter aus 25 Städten in 10 Ländern wie China, dem Vereinigten Königreich, Italien, Argentinien und Algerien sowie Vertreter internationaler Organisationen, Experten und Wissenschaftler und diplomatische Gesandte in China, versammelten sich in Luoyang in der Provinz Henan, China, um neue Modelle für die Entwicklung zivilisierter Städte zu erörtern, die das historische Erbe mit modernem Fortschritt verbinden.

Bei der Eröffnungszeremonie führte Zhang Yujie, Bürgermeister von Luoyang, Gespräche und einen Austausch mit Gästen aus der Provinz Algier (Algerien), Mogiljow (Weißrussland), Sesto San Giovanni (Italien), der Grafschaft Durham (Vereinigtes Königreich) und Iraklion (Attika, Griechenland). Darüber hinaus waren Vertreter der teilnehmenden Städte gemeinsam Zeugen der Veröffentlichung des „Luoyang-Konsenses zur städtischen Zivilisation".

Scene from the 2026 Global Mayors Dialogue· Luoyang

Parallel zum Dialog fanden Begleitveranstaltungen statt, darunter Werbeaustausche und eine Veranstaltung zur Präsentation des immateriellen Kulturerbes. Im Rahmen dieser Veranstaltungen führten Luoyang und Städte aus anderen Ländern eingehende Gespräche über den Aufbau von Städtepartnerschaften, industrielle Zusammenarbeit sowie die Vernetzung in den Bereichen Kultur und Tourismus, um die Umsetzung der Ergebnisse des Dialogs in praktische Zusammenarbeit voranzutreiben.

Die Veranstaltung umfasste eine zentrale Dialogsitzung sowie drei thematische, szenariobasierte Dialogsitzungen. Am Tag vor der Eröffnungsfeier verbrachten die teilnehmenden Bürgermeister einen Tag damit, Luoyang zu erkunden: In Museen setzten sie sich mit jahrtausendealten Zivilisationen auseinander, erlebten in Produktionswerkstätten Chinas intelligente Fertigung hautnah und tauchten in den Alltag historischer Stadtviertel ein.

Luoyang stellte seine Ansätze zum Schutz bedeutender archäologischer Stätten, zur Erneuerung des städtischen Gefüges der alten Hauptstadt, zur Förderung einer hochwertigen Entwicklung der Fertigungsindustrie und zur Vorantreibung einer Öffnung auf hohem Niveau vor. Diese praktischen Erfahrungen boten den Bürgermeistern aus aller Welt konkrete, nachvollziehbare und übertragbare Anhaltspunkte für die Stadtverwaltung weltweit.

Cision View original content to download multimedia:https://www.prnewswire.com/news-releases/der-global-mayors-dialogue-2026--in-luoyang-provinz-henan-china-wurde-eroffnet-302906111.html

Externe Prüfer sehen Wiener MAK nach Raubüberfall ohne Fehlverhalten

08.10.2026

Der bewaffnete Juwelenraub im Wiener Museum für angewandte Kunst (MAK) vom 27. August ist nach Einschätzung externer Fachleute nicht auf Versäumnisse der Institution zurückzuführen. Ein 34 Seiten umfassendes Gutachten des Sicherheitsconsulting-Unternehmens LifeLine's kommt zu dem Schluss, dass das Haus sowohl bei den technischen Sicherheitsvorkehrungen als auch beim operativen Vorgehen während des Überfalls und im anschließenden Krisenmanagement korrekt gehandelt hat. Die zentrale Frage, ob das Ereignis sicherheitstechnisch und organisatorisch adäquat bewältigt wurde, beantworten die Gutachter mit einem „klaren Ja“.

Im Fokus der Untersuchung stand die Ausstellung „Glanzstücke. Van Cleef & Arpels High Jewelry x Masterpieces from the MAK Collection“, in deren Juwelenraum zwei bewaffnete Täter mitten am Nachmittag eine Vitrine einschlugen und mit einem historischen Diamantcollier flüchteten. Laut Bericht waren alle mit den Vertragspartnern vereinbarten Sicherheitsstandards und Normen erfüllt. Dazu zählten unter anderem der Einsatz von 185 Videokameras, einer dreistelligen Zahl von Alarmsensoren, speziellem Sicherheitsglas sowie geschultem Sicherheitspersonal. Der nach der Tat eingeführte Einsatz von Metalldetektoren war laut Gutachten zuvor weder verlangt noch durch bestehende Standards vorgesehen.

Besonders hervor hebt der Bericht die bewusste Entscheidung für den Vorrang des Personenschutzes vor dem Objektschutz. Aus diesem Grund verzichtete das Museum auf laute Alarmsignale während der Öffnungszeiten und auf bewaffnete Sicherheitskräfte im Ausstellungsbereich. Die direkte Alarmierung von Polizei und hauseigener Sicherheitszentrale wurde den Angaben zufolge um 14:01:22 Uhr ausgelöst und habe „optimal und effizient“ funktioniert. Auch das Verhalten der anwesenden Securitas-Mitarbeitenden wird positiv bewertet: Sie hätten eine unmittelbare Konfrontation mit den bewaffneten Tätern und damit das Risiko einer Eskalation, etwa durch Panik oder mögliche Geiselnahmen, vermieden.

Die Gutachter kommen insgesamt zu dem Befund, dass ein von professionellen Tätern geplanter und durchgeführter Raub unter regulären Öffnungsbedingungen mit „vernünftigen Mitteln“ nicht vollständig zu verhindern gewesen sei – selbst bei Einsatz moderner Überwachungstechnik und etablierter Sicherheitsprotokolle. Aus ihrer Sicht bestätigt der Fall eine bekannte Grenze musealer Schutzkonzepte: Absolute Sicherheit wäre nur um den Preis massiver Einschränkungen der Bewegungsfreiheit von Besucherinnen und Besuchern zu erreichen, formuliert das Gutachten sinngemäß. Das MAK wird damit für den konkreten Vorfall entlastet, auch wenn der spektakuläre Coup die Debatte über Sicherheitsstandards in Ausstellungshäusern neu anheizen dürfte.