Configit wurde im Gartner® Hype Cycle™ für Discrete Manufacturing Technologies 2026 als Beispielanbieter aufgeführt

24.09.2026

Configit wird im Bericht in zwei Kategorien unter den zehn Anbietern aufgeführt

KOPENHAGEN, Dänemark, 24. September 2026 /PRNewswire/ -- Configit, der weltweit führende Anbieter im Bereich Configuration Lifecycle Management (CLM), gab heute bekannt, dass das Unternehmen im „Gartner Hype Cycle for Discrete Manufacturing Technologies, 2026 sowohl in der Kategorie „Product Configuration Platform" als auch in der Kategorie „Product Rejuvenation" als „Sample Vendor" ausgezeichnet wurde.

Wie Gartner feststellt, arbeiten Unternehmen der diskreten Fertigung daran, „profitabler zu werden, indem sie ‚ Engineer-to-Order'-Geschäftsmodelle (ETO) in ‚ Configure-to-Order'-Modelle (CTO) umwandeln." Unserer Ansicht nach treibt diese Entwicklung den Bedarf an Produktkonfigurationsplattformen voran, da Unternehmen laut Gartner effiziente Werkzeuge benötigen, um die zunehmende Komplexität ihrer Produktvarianten zu beherrschen und der Nachfrage von B2B-Kunden und Endverbrauchern nach maßgeschneiderten und um Dienstleistungen erweiterten Produkten besser gerecht zu werden.

Gleichzeitig beeinflusst die Nachhaltigkeitsbewegung weiterhin die Kaufentscheidungen der Verbraucher, was Hersteller dazu veranlasst, nach Methoden zu suchen, um den Lebenszyklus ihrer Produkte durch modulares Design zu verlängern. Gartner erklärte in dem Bericht in Bezug auf die Kategorie Product Rejuvenation: „Softwaredefinierte Produkte, die auf standardisierten Plattformen basieren, erschließen neue Einnahmequellen, weshalb es unerlässlich ist, die Hardware zu aktualisieren, um die sich weiterentwickelnden digitalen Funktionen zu unterstützen. Die Umsetzung einer Philosophie, die auf Langlebigkeit setzt, steigert diesen Wert noch weiter."

Configit Ace® ist eine modular aufgebaute SaaS-Lösung für Produktkonfiguration und Variantenmanagement. Sie führt Produktdaten unternehmensweit zusammen und schafft so ein zentrales Daten-Backbone für konfigurierbare Produkte. Configit bietet eine vollständig integrierte Produktkonfigurationsplattform auf Basis der Virtual-Tabulation® (VT™)-Technologie. Sie verwaltet selbst hochkomplexe Konfigurationslogik unternehmensweit, liefert deterministisch präzise Ergebnisse und verhindert zuverlässig Konfigurationsfehler. Die Lösung verknüpft Produktkonfigurationsdaten und -prozesse durchgängig über den gesamten Lebenszyklus des konfigurierbaren Produkts hinweg – vom ersten Entwurf über die Auslieferung bis hin zu Wartung und Modernisierung.

Gartner merkt ferner an: „Dienstleistungsangebote wie Reparaturen, Aufarbeitungen und Upgrades generieren neue Einnahmequellen und ermöglichen es Unternehmen, die Langlebigkeit und Modularität ihrer Produkte zu monetarisieren. Die Verlängerung von Produktlebenszyklen durch modulares Design und Wiederaufarbeitung senkt die Kosten, da weniger Abfall entsorgt und weniger neue Rohstoffe verbraucht werden."

Heute konzentrieren sich viele diskrete Fertiger  auf die Optimierung von Wartung, Reparatur und Modernisierung bestehender Anlagen. Configit-Kunden nutzen eine präzise Datengrundlage zu ihrer installierten Basis, um ihren Kunden passgenaue Wartungs- und Modernisierungslösungen anzubieten. Eine zentrale, verifizierte Datenbank sämtlicher bestehender Konfigurationen ermöglicht es Herstellern, die Betriebszeit ihrer Maschinen zu erhöhen und gleichzeitig Ausfallzeiten zu minimieren.

Johan Salenstedt, CEO von Configit, sagte: „Configit wurde mit dem Ziel gegründet, Hersteller dabei zu unterstützen, die Produktkomplexität mit höherer Präzision und Sicherheit zu bewältigen. Im Laufe der Zeit haben wir erkannt, dass unsere Lösungen nicht nur Zeit und Kosten sparen, sondern auch nachhaltigere Geschäftspraktiken fördern. Mit der Einführung von Configit Ace® Prompt unterstützen wir unsere Kunden zudem dabei, modernste KI-Technologien zu nutzen, um die nächste Generation der Fertigung voranzutreiben. Wir sehen unsere Aufnahme als Beispielanbieter in zwei Kategorien durch Gartner als Bestätigung dafür, dass unsere Mission vielseitig, skalierbar und ausgereift ist."

Gartner Haftungsausschluss

Gartner, Hype Cycle for Discrete Manufacturing Technologies 2026, Alexander Hoeppe, Sudip Pattanayak, Marc Halpern, Kentaro Shikanai, 6. Juli 2026

GARTNER und HYPE CYCLE sind Marken von Gartner, Inc. und/oder deren verbundenen Unternehmen. Gartner empfiehlt kein Unternehmen, keinen Anbieter, kein Produkt und keinen Dienst, die in seinen Veröffentlichungen dargestellt werden, und rät Technologienutzern nicht, ausschließlich Anbieter mit den höchsten Bewertungen oder einer anderen Auszeichnung auszuwählen. Gartner-Veröffentlichungen beruhen auf den Meinungen der Business- und Technology-Insights-Organisation von Gartner und sollten nicht als Tatsachenbehauptungen ausgelegt werden. Gartner lehnt in Bezug auf diese Veröffentlichung jede ausdrückliche oder stillschweigende Gewährleistung ab, einschließlich jeglicher Gewährleistung der Marktgängigkeit oder Eignung für einen bestimmten Zweck.

Informationen zu Configit

Configit ist weltweit führend bei Lösungen für das Configuration Lifecycle Management (CLM) im Bereich sowie Anbieter von geschäftskritischer Software für die Konfiguration komplexer Produkte. Alle Configit-Produkte basieren auf der patentierten Virtual-Tabulation® (VT™)-Technologie, die die Produktkonfiguration neu definiert hat, indem sie eine höhere Geschwindigkeit und eine bessere Handhabung der Komplexität bietet. Mit Virtual Tabulation stellt Configit weltweit führenden Unternehmen leistungsstarke sowie benutzerfreundliche Konfigurationslösungen bereit. Website: configit.com

Medienkontakt:  

Jeff Alexander

Force4 Technology Communications

Jeff.alexander@force4.co

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Wie ein verstorbener Sektionschef zum Politikum im U-Ausschuss wurde

08.10.2026

Ein umfangreicher Auswertungsbericht der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) zu digitalen Daten des verstorbenen Justiz-Spitzenbeamten Christian Pilnacek sorgt für neuen politischen und justizinternen Sprengstoff. Chatprotokolle, E-Mails und weitere Unterlagen zeichnen ein Bild tiefgreifender Konflikte innerhalb der Justiz – insbesondere zwischen der WKStA und Teilen der vorgesetzten Behörden. Parallel dazu bereitet ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss die Befragung von Schlüsselpersonen vor, um mögliche politische Einflussnahmen auf Ermittlungen rund um Pilnacek und dessen Tod zu beleuchten.

Aus der von der WKStA erstellten Expertise zu Pilnaceks Kommunikationsdaten geht hervor, wie der langjährige Leiter der für Strafrecht zuständigen Sektion im Justizministerium über Jahre hinweg gegenüber der WKStA Stellung bezog. Der Bericht zeigt, dass der damalige Wiener Oberstaatsanwaltschef Johann Fuchs im Juni 2019 in einer internen Nachricht erklärte, er sehe es als Aufgabe seiner Amtszeit, eine von der WKStA angeblich offengelegte „Verkommenheit“ im Berufsstand „mit allen Mitteln zu bekämpfen“. Er bezeichnete Pilnacek darin ausdrücklich als Mitstreiter. In dem Gutachten findet sich zudem Material, aus dem hervorgehen soll, wie die Korruptionsstaatsanwaltschaft aufgelöst und neu aufgesetzt werden könnte.

Die Auswertung des Laptops und mehrerer Speichermedien Pilnaceks, die in einem rund 440 Seiten starken Bericht zusammengefasst wurde, behandelt auch seine Kontakte in das Umfeld der ÖVP. Der frühere Sektionschef war von 2010 bis 2020 über alle wesentlichen Strafsachen der Republik informiert und konnte als weisungsbefugter Beamter Ermittlungsschritte mitsteuern oder Berichte anfordern. Laut dem Bericht kooperierte er in dieser Zeit eng mit ÖVP-nahen Personen und wirkte an der Verteidigung von Beschuldigten mit. Nach Bekanntwerden einer Audioaufnahme aus dem Sommer 2023, in der Pilnacek Interventionen von ÖVP-Seite beklagte, leitete die WKStA ein Ermittlungsverfahren gegen unbekannte Täter ein; dieser Interventionsakt ist nun ebenfalls Gegenstand des U-Ausschusses.

Der Untersuchungsausschuss, der sich mit den Umständen von Pilnaceks Tod und dem Umgang der Behörden befasst, bekommt das WKStA-Dokument zeitlich passend zur nächsten Befragungsrunde vorgelegt. Zunächst soll ein IT-Experte der WKStA, der für das Auslesen von Datenträgern zuständig ist, Auskunft geben. In den darauffolgenden Tagen werden Exekutivbeamte befragt, darunter der Leiter des Bundeskriminalamts sowie zwei Polizeibeamte aus Niederösterreich, die unter anderem mit Pilnaceks Geisterfahrt Stunden vor dem Fund seiner Leiche in einem Donau-Seitenarm befasst waren. Politisch besonders im Fokus steht der Auftritt von Innenminister Gerhard Karner und dessen Kabinettschefin, nachdem eine vom Ressort in Auftrag gegebene Schulungsunterlage für geladene Auskunftspersonen parteiübergreifend – mit Ausnahme der ÖVP – auf Kritik gestoßen war.

Die Kombination aus internen Justizchats, detaillierter Datenauswertung und politischer Aufarbeitung im Parlament verschärft die Debatte über das Verhältnis zwischen Ministerien, Staatsanwaltschaften und Parteien. Während die WKStA ihre Auswertungsergebnisse in den U-Ausschuss einbringt, suchen Abgeordnete nach Antworten auf die Frage, ob und in welchem Ausmaß versucht wurde, auf Ermittlungen Einfluss zu nehmen – sowohl in prominenten Wirtschafts- und Korruptionsfällen als auch im Zusammenhang mit den Untersuchungen nach dem Tod eines der einflussreichsten Justizbeamten der vergangenen Jahre.