Weltweit führender Anbieter zählt zu den elf im Bericht genannten Sample Vendors
KOPENHAGEN, Dänemark, 10. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Configit, der global führende Anbieter im Bereich Configuration Lifecycle Management (CLM), gab bekannt, dass das Unternehmen im Gartner Hype Cycle for Digital Commerce, 2026 in der Kategorie „Composable Product Configurators" als Sample Vendor ausgezeichnet wurde.

Künstliche Intelligenz (KI) und KI-Agenten verändern den digitalen Handel grundlegend und prägen zunehmend das Kaufverhalten von Kunden.. Wie Gartner in dem Bericht hervorhob, ist ein wesentlicher Treiber für den Einsatz von Konfiguratoren, dass „B2B-Käufer und -Verkäufer mehr Geschäft über den Self-Service-Kanal des digitalen Handels abwickeln möchten. Dies erhöhe nicht nur den Komfort für Kunden, sondern reduziere zugleich die Vertriebskosten. Um Umfang und Wert des digitalen Geschäfts weiter zu steigern, sei es erforderlich, auch komplexe Produkte und Dienstleistungen effizient online anbieten und verkaufen zu können."
Mit Configit Ace® bietet Configit eine modulare SaaS-Lösung für die Produktkonfiguration und das Variantenmanagement, die speziell für hochkomplexe Konfigurationsszenarien entwickelt wurde. . Die Plattform basiert auf der patentierten Virtual Tabulation® (VT™)-Technologie und ermöglicht die deterministische Berechnung selbst anspruchsvollster Produktkonfigurationen mit mathematischer Eindeutigkeit. Dadurch lassen sich komplexe Produktmodelle konsistent über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg verwalten und in digitale Geschäftsprozesse integrieren.
Darüber hinaus wies Gartner darauf hin, dass „der Einsatz eines Composable Product Configurators Unternehmen dabei unterstütze, Abschlussquoten und durchschnittliche Auftragswerte zu steigern, Kosten für Muster und Nachbesserungen zu reduzieren sowie den Vertrieb über sämtliche Kanäle hinweg zu ermöglichen."
Johan Salenstedt, CEO von Configit, sagte: „Wir sind überzeugt, dass der Hype Cycle die wachsende Bedeutung leistungsfähiger Produktkonfiguratoren für die Unterstützung hochgradig individualisierbarer Produkte im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz unterstreicht. Mit Configit Ace stellen wir Herstellern einen Composable Product Configurator zur Verfügung, der bestehende Konfigurationslösungen um eine unternehmensweite, deterministische und KI-fähige Plattform erweitert. Dadurch lassen sich Konfigurationsfehler vermeiden, Angebotsprozesse beschleunigen und Produkte schneller auf den Markt bringen – bei gleichzeitig verbesserter Zusammenarbeit über Abteilungsgrenzen hinweg. Wir sind fest davon überzeugt, dass die Ernennung zum Sample Vendor unseren Anspruch unterstreicht, Unternehmen dabei zu unterstützen, die Individualisierung und Fertigung komplexer Produkte im Zuge der KI-Transformation nachhaltig weiterzuentwickeln."
Gartner Haftungsausschluss
Gartner, Hype Cycle for Digital Commerce, 2026, Sandy Shen, 2. Juni 2026
GARTNER und HYPE CYCLE sind Marken von Gartner, Inc. und/oder deren verbundenen Unternehmen. Gartner empfiehlt kein Unternehmen, keinen Anbieter, kein Produkt und keinen Dienst, die in seinen Veröffentlichungen dargestellt werden, und rät Technologienutzern nicht, ausschließlich Anbieter mit den höchsten Bewertungen oder einer anderen Auszeichnung auszuwählen. Gartner-Veröffentlichungen beruhen auf den Meinungen der Business‑ und Technology‑Insights‑Organisation von Gartner und sollten nicht als Tatsachenbehauptungen ausgelegt werden. Gartner lehnt in Bezug auf diese Veröffentlichung jede ausdrückliche oder stillschweigende Gewährleistung ab, einschließlich jeglicher Gewährleistung der Marktgängigkeit oder Eignung für einen bestimmten Zweck.
Informationen zu Configit
Configit ist der weltweit führende Anbieter von Lösungen für das Configuration Lifecycle Management (CLM) und ein Anbieter von geschäftskritischer Software für die Konfiguration komplexer Produkte. Alle Configit-Produkte basieren auf der patentierten Virtual-Tabulation® (VT™)-Technologie, die die Produktkonfiguration neu definiert hat, indem sie eine höhere Geschwindigkeit und eine bessere Handhabung der Komplexität bietet. Virtual Tabulation befähigt Configit dazu, marktführenden globalen Unternehmen leistungsstarke und benutzerfreundliche Konfigurationslösungen bereitzustellen. Website: configit.com
Medienkontakt:
Diana Diaz
Force4 Technology Communications
diana.diaz@force4.co
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Im Insolvenzkomplex rund um den einstigen Signa-Konzern steht Firmengründer René Benko vor einem weiteren Strafverfahren. Die österreichische Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) hat beim Landesgericht Innsbruck erneut Anklage wegen schweren Betrugs und Schädigung von Gläubigerinteressen (betrügerischer Krida) eingebracht. Der 49‑jährige Investor befindet sich seit Januar 2025 in Untersuchungshaft. Die neue Anklage ist nicht rechtskräftig, es gilt die Unschuldsvermutung, Benko bestreitet sämtliche Vorwürfe.
Kern des aktuellen Verfahrens ist eine Garantieerklärung gegenüber einem Investor beziehungsweise den Vertretern einer Privatstiftung, hinter der nach Medienangaben der frühere Strabag‑Chef Hans-Peter Haselsteiner stehen dürfte. Nach Darstellung der WKStA soll Benko eine „wahrheitswidrige Garantie“ abgegeben und die Stiftung dadurch um rund fünf Millionen Euro geschädigt haben. Konkret sollen die vertretungsbefugten Organe der Stiftung durch die Erklärung dazu veranlasst worden sein, etwa 3,3 Millionen Euro an die Signa Holding zu überweisen und auf die Rückforderung weiterer rund 1,7 Millionen Euro zu verzichten.
Der Garantie zufolge sei der Privatstiftung eine Zahlung von in Summe rund fünf Millionen Euro bis spätestens 30. Juni 2024 zugesichert worden. Diese Rückzahlung sei jedoch ausgeblieben, so die Anklagebehörde. Dadurch soll die Stiftung in Millionenhöhe geschädigt und im Gegenzug die Signa Holding sowie eine weitere Gesellschaft unrechtmäßig bereichert worden sein. Neben dieser angeblichen Falschgarantie wirft die WKStA Benko vor, im Zuge der Signa-Insolvenz sowie seiner persönlichen Insolvenz ein Jagdgewehr im Wert von rund 80.000 Euro vor den Gläubigern verborgen zu haben und damit deren Befriedigung vereitelt zu haben.
Benko war über zwei Jahrzehnte eine der prominentesten Unternehmerfiguren im deutschsprachigen Raum. Mit einem dicht verschachtelten Geflecht aus Immobilien- und Handelsbeteiligungen baute er das Signa-Imperium auf, zu dem zeitweise auch die deutschen Warenhausketten Karstadt und Kaufhof gehörten. Steigende Zinsen, höhere Baukosten und aggressive Zukäufe trugen letztlich zur Insolvenz des Konzerns bei. Im weitläufigen Signa-Komplex wird der ehemalige Milliardär von der WKStA unter anderem wegen Betrugs, Untreue und Bankrotts verdächtigt; weitere Anklagen hält die Behörde für möglich.
Der Investor ist bereits in zwei ähnlichen Verfahren verurteilt worden, beide Urteile sind jedoch noch nicht rechtskräftig. Im Oktober 2025 verhängte ein Gericht eine zweijährige Haftstrafe, im Dezember desselben Jahres folgte wegen Schädigung von Gläubigern eine weitere Verurteilung zu 15 Monaten auf Bewährung sowie eine Geldstrafe. Parallel dazu laufen mehrere Ermittlungsstränge, die auch andere frühere Führungskräfte aus dem Signa-Umfeld betreffen. Die jetzige Anklage erhöht den juristischen Druck auf Benko weiter und dürfte die Aufarbeitung einer der spektakulärsten Unternehmenspleiten im deutschsprachigen Raum zusätzlich in die Länge ziehen.