LONDON, Aug. 17, 2026 /PRNewswire/ -- Trenfit, an emerging fashion tech company, has officially launched 'clossie', a curated cross-border e-commerce platform designed to give European consumers exclusive access to South Korea's most distinctive and high-sensibility designer brands.
While Seoul is currently celebrated globally for its avant-garde silhouettes and highly sophisticated aesthetic vision, international shoppers have historically faced barriers—such as language, logistics, and sizing uncertainty—when trying to access these niche brands. 'clossie' was created to eliminate these borders.
To ensure a seamless and confident shopping experience for Western consumers, 'clossie' deploys Trenfit's proprietary "market suitability analysis AI solution". This advanced system meticulously curates fashion items by evaluating specific data points, including a "Style Compatibility Factor" and "Silhouette & Size Fit". By translating unique design narratives to fit local sartorial preferences and body types, the AI engine removes the traditional risks of cross-border fashion shopping.
The platform's curation philosophy is grounded in real-world validation. Over the past year, Trenfit hosted three highly acclaimed physical pop-up showcases in London, testing consumer sentiment and building direct relationships with European fashion enthusiasts. By integrating these hands-on retail insights into its AI curation algorithms, 'clossie' offers an elevated digital shopping experience that highlights the artistic integrity and story of each participating designer.
Supported by its London-based European logistics and operations hub (CLOSSIE UK LTD), the platform provides fast, reliable, and premium cross-border delivery to major markets including the UK, France, Germany, and the broader European region.
Han Sangyoon, CEO of Trenfit, stated, "Our core philosophy is 'Beyond trend, Beyond fit'. K-Fashion has evolved far beyond temporary trend cycles; it is now defined by extraordinary craftsmanship and original storytelling. Our mission at 'clossie' is to serve as a high-end digital curator, bringing these exceptional Korean designers to the forefront and offering European consumers a direct, effortless connection to Seoul's most compelling style ecosystems."
Looking ahead, Trenfit plans to expand 'clossie's curated portfolio beyond contemporary fashion into premium K-beauty and lifestyle design. The company is also preparing to launch B2B wholesale distribution channels alongside its core D2C platform, solidifying 'clossie' as the definitive global doorway for high-concept Korean culture.
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Im Insolvenzkomplex rund um den einstigen Signa-Konzern steht Firmengründer René Benko vor einem weiteren Strafverfahren. Die österreichische Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) hat beim Landesgericht Innsbruck erneut Anklage wegen schweren Betrugs und Schädigung von Gläubigerinteressen (betrügerischer Krida) eingebracht. Der 49‑jährige Investor befindet sich seit Januar 2025 in Untersuchungshaft. Die neue Anklage ist nicht rechtskräftig, es gilt die Unschuldsvermutung, Benko bestreitet sämtliche Vorwürfe.
Kern des aktuellen Verfahrens ist eine Garantieerklärung gegenüber einem Investor beziehungsweise den Vertretern einer Privatstiftung, hinter der nach Medienangaben der frühere Strabag‑Chef Hans-Peter Haselsteiner stehen dürfte. Nach Darstellung der WKStA soll Benko eine „wahrheitswidrige Garantie“ abgegeben und die Stiftung dadurch um rund fünf Millionen Euro geschädigt haben. Konkret sollen die vertretungsbefugten Organe der Stiftung durch die Erklärung dazu veranlasst worden sein, etwa 3,3 Millionen Euro an die Signa Holding zu überweisen und auf die Rückforderung weiterer rund 1,7 Millionen Euro zu verzichten.
Der Garantie zufolge sei der Privatstiftung eine Zahlung von in Summe rund fünf Millionen Euro bis spätestens 30. Juni 2024 zugesichert worden. Diese Rückzahlung sei jedoch ausgeblieben, so die Anklagebehörde. Dadurch soll die Stiftung in Millionenhöhe geschädigt und im Gegenzug die Signa Holding sowie eine weitere Gesellschaft unrechtmäßig bereichert worden sein. Neben dieser angeblichen Falschgarantie wirft die WKStA Benko vor, im Zuge der Signa-Insolvenz sowie seiner persönlichen Insolvenz ein Jagdgewehr im Wert von rund 80.000 Euro vor den Gläubigern verborgen zu haben und damit deren Befriedigung vereitelt zu haben.
Benko war über zwei Jahrzehnte eine der prominentesten Unternehmerfiguren im deutschsprachigen Raum. Mit einem dicht verschachtelten Geflecht aus Immobilien- und Handelsbeteiligungen baute er das Signa-Imperium auf, zu dem zeitweise auch die deutschen Warenhausketten Karstadt und Kaufhof gehörten. Steigende Zinsen, höhere Baukosten und aggressive Zukäufe trugen letztlich zur Insolvenz des Konzerns bei. Im weitläufigen Signa-Komplex wird der ehemalige Milliardär von der WKStA unter anderem wegen Betrugs, Untreue und Bankrotts verdächtigt; weitere Anklagen hält die Behörde für möglich.
Der Investor ist bereits in zwei ähnlichen Verfahren verurteilt worden, beide Urteile sind jedoch noch nicht rechtskräftig. Im Oktober 2025 verhängte ein Gericht eine zweijährige Haftstrafe, im Dezember desselben Jahres folgte wegen Schädigung von Gläubigern eine weitere Verurteilung zu 15 Monaten auf Bewährung sowie eine Geldstrafe. Parallel dazu laufen mehrere Ermittlungsstränge, die auch andere frühere Führungskräfte aus dem Signa-Umfeld betreffen. Die jetzige Anklage erhöht den juristischen Druck auf Benko weiter und dürfte die Aufarbeitung einer der spektakulärsten Unternehmenspleiten im deutschsprachigen Raum zusätzlich in die Länge ziehen.