CFMOTO 675SR-R wird offizielles Motorrad der WorldWCR 2027

09.10.2026

HANGZHOU, China, 9. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Die 675SR-R, das leistungsstarke Dreizylinder-Sportmotorrad von CFMOTO, hat eine Vereinbarung mit der Fédération Internationale de Motocyclisme – FIM – und der DornaWSBKOrganization – DWO – eine Vereinbarung getroffen, ab der Saison 2027 das offizielle Motorrad der FIM-Frauen-Weltmeisterschaft im Rundstreckenrennen (WorldWCR) zu werden. Damit wurde zum ersten Mal ein chinesischer Motorradhersteller zum offiziellen Lieferanten für eine Einmarken-Serie auf FIM-Weltmeisterschaftsniveau ernannt.

CFMOTO 675SR-R

WorldWCR wurde 2024 gegründet und ist die erste Straßenrennmeisterschaft auf Weltniveau, die ausschließlich für Fahrerinnen ins Leben gerufen wurde. Da es sich um eine Einheitsklasse handelt, treten alle Fahrer auf identischen Motorrädern an, wodurch das fahrerische Können auf die Probe gestellt und gleichzeitig die Leistungsfähigkeit der Motorräder unter Beweis gestellt wird. Die WorldWCR ist neben der SPB (Sportbike), der SSP (Supersport) und der SBK (Superbike) eine von vier Serien unter dem Dach der WorldSBK.

Bewährte Leistung bildet die Grundlage für den Rennsport

Der Serienmotor 675SR-R wird von einem von CFMOTO selbst entwickelten, flüssigkeitsgekühlten Dreizylindermotor mit 675 cm³ Hubraum angetrieben, der eine Spitzenleistung von 70 kW (95 PS) bei 11.000 U/min und ein maximales Drehmoment von 70 N•bei 8.250 U/min und bildet damit eine solide Grundlage für die Weiterentwicklung im Rennsport.

In der BritishSuperbikeChampionship (BSB) wurde die 675SR-R über zwei Saisons hinweg im Rennbetrieb getestet. Es sicherte sich bereits in seiner ersten Saison einen Podiumsplatz und war damit das erste in China hergestellte Serienmotorrad, das bei der BSB auf dem Podium stand.

Die Rennsport-DNA der 675SR-R ist zudem das Ergebnis einer gemeinsamen Entwicklung von CFMOTO und dem Aspar-Team, dem technischen Partner von CFMOTO in der Moto2 und Moto3. Während der Entwicklungsphase waren die Aspar-Fahrer und das technische Team intensiv an den Testfahrten beteiligt, was sich direkt positiv auf die Rennstreckenleistung des Serienmodells auswirkte.

CFMOTO Aspar Riders with 675SR-R

Vom Gewinn der Moto3-Hersteller-Weltmeisterschaft bis hin zur Einführung als Einheitsmodell für die WorldWCR nutzt CFMOTO seine Leistungen auf der Rennstrecke, um die Wahrnehmung der chinesischen Motorradindustrie auf dem globalen Markt neu zu prägen.

CFMOTO Aspar Riders Testing 675SR-R

Ausblick: Eine neue globale Phase für CFMOTO

Die WorldWCR-Saison 2027 wird den ersten groß angelegten Wettkampfeinsatz der 675SR-R in der weltweit führenden Motorrad-Meisterschaft für Frauen markieren. CFMOTO wird ein umfassendes technisches Support-System bereitstellen, das die Vorbereitung der Rennmotorräder, die Bereitstellung von Ersatzteilen und ein technisches Team vor Ort umfasst.

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Kunasek lobt ÖVP-Koalition, Kickl attackiert SPÖ beim FPÖ-Frühschoppen in Hartberg

08.10.2026

Die steirische FPÖ hat ihren traditionellen Frühschoppen beim Hartberger Oktoberfest erneut für eine machtbewusste politische Inszenierung genutzt. Vor rund 3.500 Besucherinnen und Besuchern im vollen Festzelt trat zuerst die Landesführung um Landeshauptmann Mario Kunasek auf, ehe Bundesparteichef Herbert Kickl als Hauptredner die Bühne übernahm. Begleitet von österreichischen Fahnen, „Herbert“-Sprechchören und Schlagern wie Tina Turners „The Best“ präsentierten sich die Freiheitlichen als geschlossene Kraft mit bundespolitischem Anspruch.

Kunasek, der sich nach zuletzt guten Umfragewerten demonstrativ gelöst gab, lobte die Zusammenarbeit mit dem Koalitionspartner ÖVP in der Steiermark. Man streite nicht, sondern es gebe „Arbeit, Arbeit, Arbeit und es funktioniert“, sagte der Landeshauptmann und verwies darauf, dass die „heilige Ordnung“ nach der Landtagswahl 2024 nicht mehr gegolten habe. Zugleich zeichnete er ein scharfes Bild in der Migrations- und Integrationspolitik, warnte vor einer Gefahr durch den „politischen Islam“ und erklärte, für Menschen, die mit „unseren Werten“ ein Problem hätten, müsse es heißen: „Ab, gute Reise.“ Sein Ziel formulierte er klar: Man könne nicht nur den Landeshauptmann stellen, sondern „Österreich auf Vordermann bringen“.

Kickl knüpfte an diese Steilvorlage an und nutzte den Auftritt, um sowohl die eigene Anhängerschaft zu mobilisieren als auch die Konkurrenz frontal anzugreifen. Die „wirkliche Volkspartei“ sei im Zelt versammelt, erklärte er und spielte sich gleichzeitig als von Gegnern unterschätzter, aber entschlossener Politiker in Szene. Er verwies darauf, dass er vielfach als „gefährlichster Politiker“ bezeichnet werde, stellte jedoch klar, gefährlich sei er aus seiner Sicht nicht für „meine Landsleute“, sondern für jene, „die unseren Wohlstand verludern und unsere Heimat stehlen“. Inhaltlich bekräftigte er dabei einmal mehr den Begriff „Remigration“ als eine seiner Visionen für ein künftiges Österreich.

Breiten Raum nahm in Kickls Rede die aktuelle Krise der SPÖ ein, die er als Chance für seine Partei deutete. Die Sozialdemokratie bezeichnete er polemisch als „Selbsthilfegruppe namens Soziademokratie“ und kommentierte die Diskussion um die Nachfolge von Bundesparteichef Andreas Babler mit der Ansage „game over, das Spiel ist vorbei“. Innerhalb der SPÖ würden „Kommunisten mit Kapitalisten streiten, wer die besseren Sozialisten sind“, sagte Kickl mit Blick auf innerparteiliche Flügelkonflikte und Ambitionen potenzieller Kandidaten. Für die kommende Nationalratswahl, die er als „Schicksalswahl“ charakterisierte, gab er sich siegessicher: Wenn sich die Freiheitlichen nicht „auseinanderdividieren lassen“, werde am Ende ein „Volkskanzler“ stehen. Neuwahlen könnten seiner Einschätzung nach „jederzeit daherkommen“, die steirische FPÖ um Kunasek präsentierte er als Vorbild für die Partei in anderen Bundesländern.