BRAHMA AI SAMMELT IN EINER VON MULTIPLES ANGEFÜHRTEN FINANZIERUNGSRUNDE 150 MIO. US-DOLLAR EIN

23.09.2026

Die Finanzierung wird Forschung und Entwicklung, die weltweite Markteinführung sowie den Aufbau einer bedeutenden Präsenz im Silicon Valley beschleunigen, während Brahma AI das Betriebssystem für audiovisuelle Inhalte in Unternehmen entwickelt

LOS ANGELES, LONDON und MUMBAI, 23. September 2026 /PRNewswire/ -- Brahma AI, das KI-native Betriebssystem für audiovisuelle Unternehmensinhalte, gab heute bekannt, dass es durch die Ausgabe von Vorzugsaktien 150 Millionen US-Dollar eingeworben hat, wobei Multiples Alternate Asset Management 100 Millionen US-Dollar investierte. Das Unternehmen hat zudem weiteres Investoreninteresse in Höhe von 100 Millionen US-Dollar verzeichnet.

BRAHMA AI New Logo

Brahma AI konzentriert sich auf vier globale Branchen: Medien und Unterhaltung, Sport, Gesundheitswesen und Werbung. Zu den globalen Ankerkunden zählen Warner Bros., die NBA und die Mayo Clinic, während Google, Hakuhodo und DNEG zu den strategischen Vertriebspartnern gehören.

Brahma AI wurde von Prabhu Narasimhan gegründet und wird von ihm als Gründer und CEO geleitet. Brahma AI entstand aus Narasimhans Vision, die bei DNEG, Metaphysic und Prime Focus Technologies entwickelten Technologie-Stacks und Kompetenzen zu bündeln, um eine KI-native Plattform für die weltweit größten Unternehmen zu schaffen. Unter seiner Führung hat Brahma AI seine KI-native Plattform rund um Brahma AI Core und Brahma AI Studio entwickelt, wichtige globale Kunden und Partnerschaften gewonnen und den Einsatz seiner Technologie in den Bereichen Medien und Unterhaltung, Sport, Gesundheitswesen und Werbung ausgeweitet.

Heute verbindet Brahma AI Content-Intelligence und -Management für Unternehmen mit hochentwickelten KI-Technologien zur Inhaltserstellung, die visuelle KI, digitale Menschen, Sprachausgabe und mehrsprachige Darbietungen umfassen. Die Technologie des Unternehmens hat bedeutende Branchenauszeichnungen erhalten, darunter einen Technology & Engineering Emmy®Award 2026.

Jo Plaete, Mitbegründer und CTO sowie einer der weltweit führenden Experten für KI, visuelle KI, digitale Menschen und hochauflösende synthetische Medien, leitet den Technologie- und F&E-Bereich von Brahma AI, während das Unternehmen seine KI-Plattform weiterentwickelt und ausbaut.

Renuka Ramnath, Gründerin, Geschäftsführerin und Vorstandsvorsitzende von Multiples

„Brahma AI gestaltet die Content-Lieferkette im Zeitalter der KI neu. Aufbauend auf einem einzigartigen Erbe aus Technologie auf Hollywood-Niveau und unternehmerischer Innovation unterstützt das Unternehmen Organisationen dabei, durch KI-gestützte Inhalte, intelligente Lösungen, Lokalisierung, digitale Menschen und Workflow-Automatisierung einen höheren Mehrwert zu erschließen. Die starke Kundenakzeptanz, die einzigartigen Kompetenzen und die damit verbundene Anerkennung – darunter ein 2026 Technology & Engineering Emmy® für 2026 – bestärken uns in unserer Überzeugung, dass das Unternehmen in der Lage ist, die Marktchancen im Wert von mehreren Milliarden Dollar für sich zu nutzen.

Unsere Investition basiert auf der Überzeugung, dass jedes Unternehmen zu einem Content-Unternehmen wird. Prabhu, Jo und das gesamte Team verfügen über ein tiefes Verständnis der Branchen, die sie bedienen, und haben modernste KI in hochrelevante Lösungen umgesetzt – von der Ermöglichung mehrsprachiger visueller Erlebnisse für Filme bis hin zur Entwicklung digitaler Zwillinge für Ärzte. Multiples Private Equity wird ein aktiver Partner sein, während das Unternehmen durch Investitionen in Forschung und Entwicklung, globale Marktexpansion sowie den Ausbau von Talenten und Prozessen die nächste Wachstumsphase meistert. Das Unternehmen verfügt über alle notwendigen Voraussetzungen, um eine beständige globale Institution in einer Branche aufzubauen, die gerade erst Gestalt annimmt."

Namit Malhotra, Gründer und CEO von DNEG

„Brahma AI entstand aus Prabhus kühner Idee: die bei DNEG, Metaphysic und Prime Focus Technologies entwickelten Technologie-Stacks und Kompetenzen zusammenzuführen und ein neues, unabhängiges Technologieunternehmen zu schaffen, das für das KI-Zeitalter ausgelegt ist. Was er und sein Team auf dieser Grundlage in so kurzer Zeit aufgebaut haben, ist bemerkenswert.

Unter Prabhus Führung hat Brahma AI eigene Technologien und Produkte entwickelt, bedeutende internationale Kunden und Partnerschaften gewonnen und eine klare eigene Identität sowie eigene Ziele etabliert. Dieser Moment hat zudem eine besondere Symbolik. Prabhu, die United Al Saqer Group und Thor Björgólfsson haben Prime Focus Limited, DNEG und mich in einer wichtigen Phase unserer Entwicklung unterstützt und in uns investiert. Heute stehen wir alle gemeinsam mit neuen Investoren unter der Führung von Multiples hinter Brahma AI und Prabhu."

Prabhu Narasimhan, Gründer und CEO von Brahma AI

„Was mich an dieser Investition am meisten begeistert, ist das, was wir damit als Nächstes aufbauen können. Wir stehen kurz vor der Einführung interaktiver digitaler Menschen, wir entwickeln Brahma AI so, dass es modellunabhängig ist, und wir erschließen mit unserer Technologie völlig neue Anwendungsfälle. Und Sicherheit, Authentizität und Herkunft sind ein so wichtiger Teil dessen, was wir aufbauen.

Was uns an Multiples besonders angesprochen hat, ist unsere gemeinsame Überzeugung, dass branchenprägende Unternehmen durch eine Kombination aus mutigem Ehrgeiz, disziplinierter Umsetzung und langfristigem Denken entstehen. . Ich könnte nicht begeisterter sein, Multiples an unserer Seite zu haben, während wir global skalieren und die Grenzen der Unternehmens-KI weiter verschieben."

Cantor Fitzgerald & Co. fungierte bei dieser Eigenkapitalfinanzierung als alleiniger Platzierungsagent.

Informationen zu Brahma AI

Brahma AI ist das KI-native Betriebssystem für audiovisuelle Unternehmensinhalte. Die Plattform kombiniert „Brahma AI Core", die Content-Intelligence- und Management-Ebene für Unternehmen, mit „Brahma AI Studio", der KI-gestützten Kreativplattform, die visuelle KI, digitale Avatare, Sprachausgabe und mehrsprachige Darbietungen umfasst. Brahma AI arbeitet mit einigen der weltweit führenden Content-Anbieter und Unternehmen zusammen und wurde für seine visuelle KI-Technologie mit einem „2026 Technology & Engineering Emmy® Award" ausgezeichnet.

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Infomationen zu Multiples

Multiples ist Indiens führendes Unternehmen im Bereich der Verwaltung alternativer Vermögenswerte und zeichnet sich durch seine langjährige und erfolgreiche Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Unternehmern aus. Multiples hat über 35 Unternehmen dabei unterstützt, ambitionierte, unverwechselbare und verantwortungsbewusste Unternehmen aufzubauen. Multiples identifiziert Chancen, die von großen Veränderungen in den ausgewählten Branchen profitieren, und arbeitet mit außergewöhnlichen Unternehmern und Managementteams zusammen, um transformatives Wachstum zu schaffen.

Multiples konzentriert sich auf die Kernbranchen Finanzdienstleistungen, Pharma und Gesundheitswesen, Konsumgüter und Technologie sowie seit kurzem auch auf die grüne Wirtschaft. Zu den herausragenden Investitionspartnerschaften von Multiples zählen ACKO, Delhivery, Encube Ethicals, India Energy Exchange, Kogta Financial, Licious, Milltec, MoEngage, PVR, Quantiphi, TI Clean Mobility, Vastu Housing Finance, VIP Industries und Zenex.

 

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Wie ein verstorbener Sektionschef zum Politikum im U-Ausschuss wurde

08.10.2026

Ein umfangreicher Auswertungsbericht der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) zu digitalen Daten des verstorbenen Justiz-Spitzenbeamten Christian Pilnacek sorgt für neuen politischen und justizinternen Sprengstoff. Chatprotokolle, E-Mails und weitere Unterlagen zeichnen ein Bild tiefgreifender Konflikte innerhalb der Justiz – insbesondere zwischen der WKStA und Teilen der vorgesetzten Behörden. Parallel dazu bereitet ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss die Befragung von Schlüsselpersonen vor, um mögliche politische Einflussnahmen auf Ermittlungen rund um Pilnacek und dessen Tod zu beleuchten.

Aus der von der WKStA erstellten Expertise zu Pilnaceks Kommunikationsdaten geht hervor, wie der langjährige Leiter der für Strafrecht zuständigen Sektion im Justizministerium über Jahre hinweg gegenüber der WKStA Stellung bezog. Der Bericht zeigt, dass der damalige Wiener Oberstaatsanwaltschef Johann Fuchs im Juni 2019 in einer internen Nachricht erklärte, er sehe es als Aufgabe seiner Amtszeit, eine von der WKStA angeblich offengelegte „Verkommenheit“ im Berufsstand „mit allen Mitteln zu bekämpfen“. Er bezeichnete Pilnacek darin ausdrücklich als Mitstreiter. In dem Gutachten findet sich zudem Material, aus dem hervorgehen soll, wie die Korruptionsstaatsanwaltschaft aufgelöst und neu aufgesetzt werden könnte.

Die Auswertung des Laptops und mehrerer Speichermedien Pilnaceks, die in einem rund 440 Seiten starken Bericht zusammengefasst wurde, behandelt auch seine Kontakte in das Umfeld der ÖVP. Der frühere Sektionschef war von 2010 bis 2020 über alle wesentlichen Strafsachen der Republik informiert und konnte als weisungsbefugter Beamter Ermittlungsschritte mitsteuern oder Berichte anfordern. Laut dem Bericht kooperierte er in dieser Zeit eng mit ÖVP-nahen Personen und wirkte an der Verteidigung von Beschuldigten mit. Nach Bekanntwerden einer Audioaufnahme aus dem Sommer 2023, in der Pilnacek Interventionen von ÖVP-Seite beklagte, leitete die WKStA ein Ermittlungsverfahren gegen unbekannte Täter ein; dieser Interventionsakt ist nun ebenfalls Gegenstand des U-Ausschusses.

Der Untersuchungsausschuss, der sich mit den Umständen von Pilnaceks Tod und dem Umgang der Behörden befasst, bekommt das WKStA-Dokument zeitlich passend zur nächsten Befragungsrunde vorgelegt. Zunächst soll ein IT-Experte der WKStA, der für das Auslesen von Datenträgern zuständig ist, Auskunft geben. In den darauffolgenden Tagen werden Exekutivbeamte befragt, darunter der Leiter des Bundeskriminalamts sowie zwei Polizeibeamte aus Niederösterreich, die unter anderem mit Pilnaceks Geisterfahrt Stunden vor dem Fund seiner Leiche in einem Donau-Seitenarm befasst waren. Politisch besonders im Fokus steht der Auftritt von Innenminister Gerhard Karner und dessen Kabinettschefin, nachdem eine vom Ressort in Auftrag gegebene Schulungsunterlage für geladene Auskunftspersonen parteiübergreifend – mit Ausnahme der ÖVP – auf Kritik gestoßen war.

Die Kombination aus internen Justizchats, detaillierter Datenauswertung und politischer Aufarbeitung im Parlament verschärft die Debatte über das Verhältnis zwischen Ministerien, Staatsanwaltschaften und Parteien. Während die WKStA ihre Auswertungsergebnisse in den U-Ausschuss einbringt, suchen Abgeordnete nach Antworten auf die Frage, ob und in welchem Ausmaß versucht wurde, auf Ermittlungen Einfluss zu nehmen – sowohl in prominenten Wirtschafts- und Korruptionsfällen als auch im Zusammenhang mit den Untersuchungen nach dem Tod eines der einflussreichsten Justizbeamten der vergangenen Jahre.