Avalara im IDC MarketScape zum „Leader" ernannt: Worldwide E-Invoicing Compliance Solutions 2026

15.09.2026

DURHAM, North Carolina, 15. September 2026 /PRNewswire/ -- Avalara, Inc., der führende Anbieter von agentengestützter KI für globale Steuer- und Compliance-Prozesse, gab heute bekannt, dass das Unternehmen nach einer gründlichen Bewertung seiner Strategien und Fähigkeiten in der Kategorie Leaders des IDC MarketScape eingestuft wurde: Worldwide E-Invoicing Compliance Solutions 2026 Vendor Assessment (Dok.-Nr. EUR154882626, September 2026).

Avalara

Laut IDC MarketScape heißt es: „Mit dem harmonisierten UBL-Modell und einer einzigen globalen API von Avalara können Kunden die Integration einmalig durchführen und Länder per Konfiguration aktivieren." In dem Bericht hieß es außerdem: „Avalara deckt ein breites Spektrum regulatorischer Vorgaben ab und verfolgt einen ehrgeizigen Ausbauplan; die Kunden zeigten sich überzeugt von der umfassenden Compliance-Fachkenntnis des Unternehmens."

„Für uns spiegelt die Anerkennung als ‚Leader' im IDC MarketScape für Worldwide E-Invoicing Compliance Solutions das Vertrauen wider, das unsere Kunden in uns setzen, wenn es darum geht, ihnen dabei zu helfen, sich in einem der komplexesten und dynamischsten Compliance-Umfelder der Welt zurechtzufinden", sagte Jayme Fishman, Leiter für Strategie und Produkt bei Avalara. „Da Regierungen in allen Regionen die Einführung von E-Invoicing-Vorgaben weiter beschleunigen, setzen wir uns dafür ein, dass Unternehmen die Vorschriften weltweit schneller und einfacher einhalten können, ohne länderspezifische Lösungen verwalten zu müssen."

Mit Avalara E-Invoicing and Live Reporting (ELR) führen Unternehmen die Integration nur einmal durch und aktivieren die Vorgaben einzelner Länder per Konfiguration, statt die Integration für jedes Land erneut aufzubauen. Avalara ELR basiert auf einer einzigen globalen API sowie einem harmonisierten Datenmodell und unterstützt über vorgefertigte, länderspezifische Workflows Clearance-/CTC-, Post-Audit- sowie hybride E-Reporting-Architekturen. Die Avalara-Lösung lässt sich in führende ERP- und Buchhaltungsplattformen sowie in E-Commerce- und Abrechnungssysteme integrieren.

KI ist ebenfalls in Avalara ELR integriert, darunter die Fehlerauswertung durch Avi Insights, die Dokumentensuche in natürlicher Sprache sowie die intelligente Dokumentenverarbeitung; weitere agentengestützte Funktionen sind geplant.

„Weltweit nehmen die E-Invoicing-Vorgaben in einem Tempo zu, das selbst die am besten ausgestatteten Finanz- und IT-Teams vor Herausforderungen stellt", sagte Kevin Permenter, Forschungsleiter für Finanzanwendungen bei IDC. „Dass Avalara eine einzige globale API mit länderspezifischer Aktivierung per Konfiguration anbietet, löst eines der zentralen Probleme, die wir bei Käufern aus mittelständischen und großen Unternehmen beobachten. In Verbindung mit einer vorhersehbaren, transaktionsbasierten Preisgestaltung sowie einer nachgewiesenen Erfolgsbilanz im Bereich Compliance weist Avalara alle Merkmale eines Anbieters auf, der gut aufgestellt ist, um mit den regulatorischen Vorgaben mitzuwachsen, denen seine Kunden unterliegen."

Informationen zu Avalara

Avalara ist die agentengestützte KI-Plattform für globale Steuer- und Compliance-Aufgaben. Seit mehr als zwei Jahrzehnten hat Avalara eine der umfangreichsten Bibliotheken mit Steuerinhalten sowie Integrationen der Branche aufgebaut, verarbeitet jährlich mehr als 54 Milliarden Transaktionen und unterstützt Millionen von Unternehmen weltweit. Die speziell entwickelten KI-Agenten des Unternehmens automatisieren die Compliance durchgängig und mit höherer Präzision, von Steuerberechnungen und der Einreichung von Steuererklärungen bis hin zur Verwaltung von Freistellungsbescheinigungen und darüber hinaus. Weitere Informationen finden Sie auf Avalara.com.

Informationen zu IDC MarketScape

Das Modell des IDC MarketScape zur Bewertung von Anbietern wurde entwickelt, um einen Überblick über die Wettbewerbsfähigkeit von Technologie- und Dienstleistungsanbietern in einem bestimmten Markt zu geben. Für die Studie wird eine strenge Bewertungsmethode verwendet, die sowohl auf qualitativen als auch auf quantitativen Kriterien basiert und zu einer einzigen grafischen Darstellung der Position jedes Anbieters auf einem bestimmten Markt führt. IDC MarketScape bietet ein klares Rahmenwerk, in dem die Produkt- und Serviceangebote, Fähigkeiten und Strategien sowie die aktuellen und zukünftigen Markterfolgsfaktoren der Technologieanbieter sinnvoll verglichen werden können. Das Rahmenwerk versorgt Technologiekäufer außerdem mit einer 360-Grad-Bewertung der Stärken und Schwächen bestehender und potenzieller Anbieter.

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Kunasek lobt ÖVP-Koalition, Kickl attackiert SPÖ beim FPÖ-Frühschoppen in Hartberg

08.10.2026

Die steirische FPÖ hat ihren traditionellen Frühschoppen beim Hartberger Oktoberfest erneut für eine machtbewusste politische Inszenierung genutzt. Vor rund 3.500 Besucherinnen und Besuchern im vollen Festzelt trat zuerst die Landesführung um Landeshauptmann Mario Kunasek auf, ehe Bundesparteichef Herbert Kickl als Hauptredner die Bühne übernahm. Begleitet von österreichischen Fahnen, „Herbert“-Sprechchören und Schlagern wie Tina Turners „The Best“ präsentierten sich die Freiheitlichen als geschlossene Kraft mit bundespolitischem Anspruch.

Kunasek, der sich nach zuletzt guten Umfragewerten demonstrativ gelöst gab, lobte die Zusammenarbeit mit dem Koalitionspartner ÖVP in der Steiermark. Man streite nicht, sondern es gebe „Arbeit, Arbeit, Arbeit und es funktioniert“, sagte der Landeshauptmann und verwies darauf, dass die „heilige Ordnung“ nach der Landtagswahl 2024 nicht mehr gegolten habe. Zugleich zeichnete er ein scharfes Bild in der Migrations- und Integrationspolitik, warnte vor einer Gefahr durch den „politischen Islam“ und erklärte, für Menschen, die mit „unseren Werten“ ein Problem hätten, müsse es heißen: „Ab, gute Reise.“ Sein Ziel formulierte er klar: Man könne nicht nur den Landeshauptmann stellen, sondern „Österreich auf Vordermann bringen“.

Kickl knüpfte an diese Steilvorlage an und nutzte den Auftritt, um sowohl die eigene Anhängerschaft zu mobilisieren als auch die Konkurrenz frontal anzugreifen. Die „wirkliche Volkspartei“ sei im Zelt versammelt, erklärte er und spielte sich gleichzeitig als von Gegnern unterschätzter, aber entschlossener Politiker in Szene. Er verwies darauf, dass er vielfach als „gefährlichster Politiker“ bezeichnet werde, stellte jedoch klar, gefährlich sei er aus seiner Sicht nicht für „meine Landsleute“, sondern für jene, „die unseren Wohlstand verludern und unsere Heimat stehlen“. Inhaltlich bekräftigte er dabei einmal mehr den Begriff „Remigration“ als eine seiner Visionen für ein künftiges Österreich.

Breiten Raum nahm in Kickls Rede die aktuelle Krise der SPÖ ein, die er als Chance für seine Partei deutete. Die Sozialdemokratie bezeichnete er polemisch als „Selbsthilfegruppe namens Soziademokratie“ und kommentierte die Diskussion um die Nachfolge von Bundesparteichef Andreas Babler mit der Ansage „game over, das Spiel ist vorbei“. Innerhalb der SPÖ würden „Kommunisten mit Kapitalisten streiten, wer die besseren Sozialisten sind“, sagte Kickl mit Blick auf innerparteiliche Flügelkonflikte und Ambitionen potenzieller Kandidaten. Für die kommende Nationalratswahl, die er als „Schicksalswahl“ charakterisierte, gab er sich siegessicher: Wenn sich die Freiheitlichen nicht „auseinanderdividieren lassen“, werde am Ende ein „Volkskanzler“ stehen. Neuwahlen könnten seiner Einschätzung nach „jederzeit daherkommen“, die steirische FPÖ um Kunasek präsentierte er als Vorbild für die Partei in anderen Bundesländern.